Hallo,
ich hatte in meinem Eingangspost versprochen, meine Orgel vorzustellen. Dazu möchte ich jetzt endlich mal einen Anfang machen. Eine Teileliste folgt später noch, falls da jemanden interessiert.
Wie vielleicht für manche von euch, stellt sich für mich die Frage, wie man eine digitale Orgel möglichst preiswert und möglichst flexibel bekommen kann.
Es sah daher alles nach Selbstbau aus. Fangen wir mit dem Kompliziertesten an: Das PEDAL könnte ich gebraucht und bereits midifiziert von einem Hobbyorganisten über Kleinanzeigen erwerben. Eine ORGELBANK war auch gleich dabei.
Den TISCHPLATTE des SPIELTISCHS bildet eine alte OSB-Platte, die schon eine Zeit in meinem Keller auf bessere Zeiten gewartet hat. Die MANUALE bilden im Moment (noch) 3 Alesis Midi-Keyboards 2x V61 1x VI61. Achtung: Keine Empfehlung, siehe meinen Eingangsthread). Die werden jetzt nach und nach durch Nektar GX 61 ersetzt.
Die Verbindung zwischen den Manualen und der Tischplatte ist ebenso aus OSB-Resten gebaut. Im inneren werkelt ein kleiner, aber einigermaßen leisrungsfähiger handelsüblicher Mini-PC, entscheidend war hier ausreichend Speicher. Mit 32 GB RAM kommt man erstmal ein Stück. Der Computer läuft mit Windows, es läuft GrandOrgue mit dem Friesach-Sampleset.
Um die REGISTER zu bedienen habe ich mir über eBay zwei 10"-Touchscreens geschossen. Die sind nicht sehr groß, aber dafür sehr bezahlbar. Weniger als 10" sollte es aber nicht sein. Die Touchscreens befinden sich eingelassen im Notenständer, damit es optisch auch etwas passt. Der Notenständer ist ebenfalls komplett aus Abfallmaterial gebaut, das sich im Haushalt angefunden hat. Ebenso wird der Notenständer von Abfall gehalten: Einer im Abfall gefundenen ehemaligen Monitorhalterung.
Die Klangübertragung erfolgt zunächst über Kopfhörer, über den ganz normalen Klinkenstecker am PC - alles andere würde ich meinen Nachbarn vielleicht auch nicht zumuten wollen.😁
So weit bis hier. Eine Teileliste kann ich gern nachliefern, falls Interesse besteht.