Deaktivierung der Sound-Engine des Motherboards

  • Vielleicht wissen die Forumsmitglieder das schon. Ich möchte aber trotzdem meine jüngste Erkenntnis weitergeben.

    Mich haben die Aussetzer gestört, die bei großen Sample-Sets auftreten, insbesondere bei sehr vollen Registrierungen und Kopplern.

    Meine USB-Soundkarte ist eine Vantec 8-Kanal-Karte. Ich vermutete, dass die Hauptursache für diese Aussetzer die CPU-Geschwindigkeit und die Multithreading-Leistung sind.

    Als letzten Ausweg habe ich im BIOS die Onboard-Soundkarte komplett deaktiviert. Nach dem Neustart war nur noch die USB-Soundkarte für die GrandOrgue-Soundausgabe aktiv. Der Unterschied war enorm. Keine Aussetzer mehr!

    Zur Info: Ich besitze einen DELL Precision 7550 mit einem i7 10875H Prozessor, 32 GB RAM und einer 1 TB M.2 SSD. Ich nutze Linux MINT 22und habe 3.16.2-1 GrandOrgue auf 16 Bit, Single Release, verlustfreie Kompression, Polyphase, Yorkminster-Hall und 3600-stimmige Polyphonie eingestellt. Ich bin nun sehr zufrieden!

  • Auf sowas muss man erstmal kommen.

    Vielen Dank Pneuma.

    Ich hatte bei einigen Sets auch Tonaussetzer. Ich habe deswegen sogar mal einen Post hier geschrieben. Meiner ist nur ein i5, ansonsten alles ähnlich wie bei Dir.

    Aber auch bei mir sind die Tonaussetzer weg. Das einzige was manchmal noch ist, das bei einigen Tönen kein Hall kommt. Aber da muss ich dann wirklich verrückte Dinge auf den Klaviaturen veranstalten die man beim normalen Spiel nicht macht.

    Tolle Lösung!

    Grüße aus dem Norden,

    Michael :-organ:

  • Hat Jemand Erfahrungen damit unter Windows?

    Ich habe mal spaßeshalber im Geräte-Manager die Onboard-Soundkarte deaktiviert. Dazu musste ich wenigstens nicht bis ins BIOS graben. Allerdings habe ich bis jetzt noch keinen Unterschied bemerkt.

    Hierunda male in george liste in evoltat

  • Ich habe mal spaßeshalber im Geräte-Manager die Onboard-Soundkarte deaktiviert. Dazu musste ich wenigstens nicht bis ins BIOS graben. Allerdings habe ich bis jetzt noch keinen Unterschied bemerkt.

    Die BIOS-Methode ist oft gründlicher, da sie den Chip auf Hardware-Ebene abschaltet.

    Die Deaktivierung führt in modernen Systemen nicht zu einer spürbaren Leistungssteigerung der CPU. Der Hauptvorteil liegt in der Eliminierung potenzieller Störquellen, da Onboard-Soundchips oft nicht optimal abgeschirmt sind und durch andere PC-Komponenten (wie die GPU) beeinflusst werden können, was zu Treiberproblemen, Abstürze oder Fehlfunktionen verursachen und zu Rauschen führen kann.

    (Sehr gute externe Audiointerfaces wie von RME haben eigene hochoptimierte Treiber, die weitgehend unabhängig vom Windows-Standard-Audio-Stack (WDM/WASAPI) agieren und nutzen oft ASIO-Treiber für professionelle Audioanwendungen. Sie übernehmen die volle Kontrolle über die Audioverarbeitung, sobald sie ausgewählt sind. )