Winter Sale bei Pipeloops

  • Reiner Suikat bietet seit 17.11. seine Sample Sets im Rahmen einer Winteraktion wieder zu stark reduzierten Preisen an. So auch die bis dato noch nicht so geliebte Oberlinger. Aber, mein Gott ... die Buchholz Orgel von Sonus Paradisi ist ja nun klangtechnisch auch nicht wirklich der Bringer, oder? :/


    Wer ein schönes, großes, romantisches Sample Set haben möchte, dem seien hier von mir die Schyven/van Bever (small und volle Edition) von Pipeloops wärmstens empfohlen. :)


    Man bekommt hier für verhältnismäßig kleines Geld, wirklich große Orgel! Und es ist nicht die Cavaillé für Arme, wie manchmal abschätzig behauptet wird.

  • Das kommt drauf an. Da Prolix die Schyven Orgel hat und Thorsten und Thomas die Bonner Orgel haben sollten wir das rausbekommen. Wenn ihr die Sampleordner anschaut sind die Samples als WAV vorliegend oder nicht? Damit steht und fällt alles. Weiterhin müsste ein ODF vorhanden sein.

  • unverschlüsselt bezieht sich hier auf das spielen in HW ohne Dongle. Das geht problemlos. Allerdings kann ich nicht sagen, ob die Sound-Dateien in wav oder hbw vorliegen. :/
    Dazu bräuchte ich die 6-stellige Ordnernummer zur Schyven. Die finde ich auf Anhieb nicht bei den vielen Sets auf meiner Festplatte ... :-afraid:

  • so, ich habs ... Pipeloops schreibt:


    "Sample set der Schyven / Van-Bever organ von Notre Dame de Laeken (Belgien)


    Hinweis: Das Sample-Set ist nicht verschlüsselt. Somit können die Samples auch mit anderen Software-Samplern verwendet werden und ein Hauptwerk-Dongle ist nicht erforderlich."


    Also braucht man nur noch eine ODF für GO.

  • Hallo,


    es mag ja sein, dass das Set mit GrandOrgue funktionieren könnte. Ich gebe aber zu bedenken, dass man es vorab nicht downloaden und testen kann und dass das Set meiner Meinung nach nicht (mehr) zeitgemäß ist.


    Auf der Webseite kann man folgendes erfahren:


    "das Sampleformat ist 16bit 44,1kHz. Für die meisten Kombinationen wurden jeweils vier Samples/Oktave aufgenommen, die Celestes im Einzeltonverfahren. Die Voix humaine im Récit wurde mit Tremulant aufgenommen, da sie meistens so eingesetzt wird"


    Im Hinblick auf die wirklich rasend schnelle Entwicklung würde ich mir heute kein Set zulegen, das vier Samples pro Oktave hat. Wie das Set wirklich klingt, vermag ich nicht zu sagen.


    Gruß
    Thorsten

  • Thorsten!


    Was Du da schreibst ist völliger Blödsinn!!! ;D


    Natürlich lassen sich ALLE Sets von Pipeloops vollständig herunter laden und testen. Lediglich eine kurze Klangunterbrechung gibt's hier.


    UND DA IST PIPELOOPS VORBILDLICH !!!


    Die Schyven kann man auf der Seite von Contrebombarde hören. Und natürlich ist es ein etwas älteres Set, aber dennoch Zeit gemäß und übertrifft m.E. das, was aktuell an neuen Sets verfügbar ist. Man schaue auch auf die Bewertungen bei Orgelbits.


    Mich regt es tierisch auf, wenn Leute hier urteilen, ohne das Ge-/oder Beschriebene überhaupt zu kennen!!! :-down: :-down: ;-D

  • Hallo,


    mit großem Befremden habe ich eben dieses Posting gesehen.



    Dazu folgende Anmerkungen:


    1. Ich habe auf den technischen Stand der Dinge hingewiesen: Einzeltonsampling ist heute "state of the art."

    2. Ich bitte um Mitteilung des Links, bei dem sich dieses Set herunterladen lässt. Mir wäre es nur gelungen, eine Testversion für 1,44€ auf DVD zu bestellen.


    3. Die sonst bestehende Möglichkeit, bei Pipeloops zu testen habe ich an anderer Stelle in diesem Forum gelobt.


    4. Contrebombarde ersetzt niemals den Test auf dem eigenen System zu 100%


    5. Jeder Mensch hat andere Hörgewohnheiten und Ansprüche. Ob dieses Set wirklich übertrifft, was sonst auf dem Markt ist halte ich aber für gewagt.


    6. Ich habe klargestellt, dass ich das Set nicht kenne und lediglich auf die Bedenken hingewiesen, die ich in technischer Hinsicht habe.


    7. Großschreibung interpretiere ich als Schreien - dies in Verbindung mit den sonstigen Ausführungen entspricht nicht dem, was ich im Umgang in diversen Foren gewöhnt bin.


    8. Nomen est omen.


    Gruß
    Thorsten

  • zu 1. zur Zeit der Aufnahme dieses Sets war es die einzig sinnvolle Maßnahme, Klangkombinationen zu nutzen. Das kleinere Set ist im Einzeltonsampling produziert.


    Zu 2. man gehe rechts auf der Seite von Pipeloops auf Testversion und klicke dort die Dateien, welche man downloaden möchte,


    zu 3. dann hätte hier auch stehen müssen, dass sich ausnahmslos ALLE Sets kostenfrei testen lassen


    zu 4. Contrebombarde ersetzt nicht, bietet aber die Möglichkeit, klangliche Momente eines Sets vorerst zu hören. Ich hatte auch nicht behauptet, das Contrebombarde ein Probespiel auf der eigenen Anlage ersetzen wird.


    Zu 5. natürlich hat jeder Mensch andere Hörgewohnheiten oder Ansprüche. Und es ist auch jedem Menschen selber überlassen, für welches Sample Set er sich entscheiden möchte. Die Qualität des Sets ist für MICH überzeugend und für unter 160 EUR nicht zu toppen.


    Zu 6. Wenn man nicht weiß, wie ein Set wirklich klingt oder wie es technisch darum bestellt ist, gibt man auch kein Urteil.


    Zu 7. Großschreibung ist hier in Ermangelung des Fett geschriebenen, es sollte keine Schreien sein.

  • Quote


    Die Schyven kann man auf der Seite von Contrebombarde hören.

    2. Ich bitte um Mitteilung des Links, bei dem sich dieses Set herunterladen lässt. Mir wäre es nur gelungen, eine Testversion für 1,44€ auf DVD zu bestellen.


    http://www.pipeloops.com/information.php?info_id=3:

    Quote


    Schyven organ of Notre Dame de Laeken, Brussels, Belgium, trial file 1.
    Schyven organ of Notre Dame de Laeken, Brussels, Belgium, trial file 2.

  • Hallo,


    Quote

    Original geschrieben von Prolix2012


    Zu 6. Wenn man nicht weiß, wie ein Set wirklich klingt oder wie es technisch darum bestellt ist, gibt man auch kein Urteil.


    Sorry, aber es als "Blödsinn" zu bezeichnen, wenn ich von der Homepage zitiere ist nicht nachvollziehbar. Dem geneigten Leser dürfte aufgefallen sein, dass ich zu keinem Zeitpunkt ein Urteil abgegeben habe. Man mag mir vorwerfen, dass ich den Link nicht gefunden habe, da er - anders als bei den anderen Sets - nicht auf der Seite der Orgel verlinkt ist sondern schlicht anders erreichbar ist. Die vorgenommene Bewertung meines Postings und der Duktus sprechen für sich.


    Gruß
    Thorsten

  • "Blödsinn" bezog sich auf Deine Behauptung, man könne das Set nicht kostenfrei testen. Einfach mal Augen auf machen im Blog-Verkehr! Und vielleicht hier und da mal genauer auf die Web-Seite des Anbieters schauen. :D


    Und jetzt mag ich mich darüber auch nicht weiter rumstreiten oder ärgern, neues Thema bitte ...

  • Ach Junx - was regt ihr euch so auf ?
    Bevor ihr noch raus vor´s Lokal geht und die "Ärmel hochkrempelt" kuckt doch erst mal richtig hin :L


    Jeder von euch hat hier halb Recht und halb doch nicht Recht :-teacher:


    [red]Es gibt nicht "das" Schyven-Set sondern es gibt ZWEI verschiedene - hat das denn noch keiner gemerkt?[/red]



    [red]1.[/red] Das Set Notre-Dame de Laeken Small Edition (kleines Set)


    Dieses Set besteht aus 28 EinzelRegistern der Orgel - also keine Kombinationen.
    Die Samples sind verschlüsselt. Damit ist das ganze nicht für GrandOrgue zu gebrauchen.
    Davon gibt es eine Testversion, die natürlich ebenfalls verschlüsselt ist und nur mit HW-Dongle läuft.



    [red]2.[/red] Das Set Schyven / Van Bever Orgel in Notre-Dame de Laeken (großes Set)


    Hier gibt es die Klangkombinationen bestehend aus mehreren Registern, die in der Spielpraxis meist gemeinsam gezogen werden. Das hat nicht automatisch nur Nachteile, sondern die Aufnahme von Mischungen kann durchaus authentischer klingen als wenn die selben Register in HW / GO gemischt werden. Theoretisch könnte das ein klanglicher Vorteil sein, ob es das in dem Fall wirklich ist mag ich jetzt nicht zu beurteilen.


    Beim großen Set sind die Samples nicht verschlüsselt. Dieses könnte also mit geeigneter ODF in GrandOrgue verwendet werden. Es ist in der Beschreibung sogar ausdrücklich angegeben, dass andere Samplersoftware benutzt werden darf.


    Auch davon gibt es eine Testversion, die aber dann natürlich verschlüsselte Samples hat und die bekannten Unterbrechungen - denn sonst bräuchte das Set ja keiner mehr kaufen.



    Mein Fazit:


    Ich habe dieses Set vor längerer Zeit mal getestet und war damals überrascht vom guten Klang. Damals war aber auch noch 16 Bit und 44,1 kHz aktuell. Das ist technisch gesehen heute anders mit 24 Bit und 48 kHz - insofern von Thorsten auch richtig angemerkt. Trotzdem gibt es ältere Sets, die klanglich durchaus besser sein können als manches neuere Set. Entscheidend ist eben nicht nur der technische Aspekt der Aufnahme, sondern auch die Mikrofonierung, die Aussteuerung, die Nachbearbeitung, die Qualität der Orgel selbst und und und...


    Insofern hat Prolix sicher auch ein Stück weit recht. Allerdings wie gesagt ist es bei mir schon länger her, dass ich es ausprobiert habe. Vielleicht wäre ein erneuter Versuch unter Anlegung der heutigen Maßstäbe auch für mich nochmal interessant.


    Gruß Michael

  • Hallo zusammen,



    Aufgrund der zum Ausdruck kommenden Begeisterung habe ich mir dieses Set - die Demo, die nunmehr auch ich gefunden habe :-shame: - installiert und gebe nun in der Hoffnung auf eine sachliche Erörterung in Kenntnis der Gefahrgeneigtheit dieser Tätigkeit folgendes persönliches Urteil ab:


    Im Vergleich zu dem einzigen 16Bit Sampleset, welches ich in der Vergangenheit käuflich erworben habe (Schantz 1966) denke ich, dass dieses Set damals sicherlich in der Oberliga mitgespielt hat.


    Gegen 16Bit Sets habe ich grundsätzlich nichts, die Silbermann Orgel, Großhartmannsdorf von Pipeloops (=Demo) gefällt mir sogar recht gut - aber nicht so gut wie das Set von Prospectum.


    Man (=ich) hört/höre aber bei dem Schyven-Set sehr gut die technischen Einschränkungen der damaligen Zeit (u.a. der Nachhall!). Ich sehe meine Vermutung bestätigt, dass es an gute heutige Sets nicht ansatzweise herankommt. Prospectums Zöblitz für 99€ spielt in einer ganz anderen Klasse ebenso St. Eucaire Cavaille-Coll von MDA und viele mehr, die ich jetzt hier nicht alle aufzählen möchte. Ich kann mich also der unbedingten Kaufempfehlung sowie der Einschätzung, das Set übertreffe heutige Sets nicht anschließen. Wer also Interesse an diesem Set hat sollte es unbedingt vorher testen und (um doch noch etwas zu nennen) dieses mit den Sets von Piotr Grabowski vergleichen, die zunächst frei verfügbar sind.


    Gruß
    Thorsten