Posts by emsig

    Midi-OX ist Windows-Software. Würde es unter macOS oder iOS laufen, dann würde es vermutlich auch Core MIDI benutzen und nicht 1:1 anzeigen, was über die Leitung kommt.

    Außerdem habe ich vorhin festgestellt, daß, anders als ich dachte, meine Keyboards keinen running status verwenden, auch wenn ich mich sehr bemühe, die Tasten gleichzeitig zu drücken. Oder das Betriebssystem dröselt die Kommandos wieder auf, bevor es sie der App übermittelt.

    In Core MIDI gibt es auf Anwendungsebene tatsächlich keinen running status:

    Quote

    Running status is not allowed.

    https://developer.apple.com/do…ation/coremidi/midipacket


    Das ist auch vernünftig so. Besser, Core MIDI übernimmt die 'Dekomprimierung', als wenn jede App das für sich implementieren müßte.


    Es kann also doch sein, daß meine Keyboards Note-Befehle zusammenfassen und so über die Leitung schicken, nur bekommt ein Programm als Empfänger das nicht mit.

    Du hast natürlich recht, es wird nur das Status-Byte gespart, nicht das Velocity-Byte.


    Außerdem habe ich vorhin festgestellt, daß, anders als ich dachte, meine Keyboards keinen running status verwenden, auch wenn ich mich sehr bemühe, die Tasten gleichzeitig zu drücken. Oder das Betriebssystem dröselt die Kommandos wieder auf, bevor es sie der App übermittelt.


    Daß man bei einem zehnstimmigen Akkord keine störende Latenz wahrnimmt, könnte daran liegen, daß die erste durchgereichte Note auch schnell zu klingen beginnt. Auch wäre die Latenz eher ein Problem bei schnellen Läufen. Die macht man aber nicht mit Akkorden.

    Erstmal, schnell genug sind alle Varianten, in der Hinsicht gibt es keine signifikanten Unterschiede. Was die Latenz ausmacht, ist nicht die Elektronik, sondern die Midi-Übertragung. Da kommt man, über den Daumen gepeilt, bei einem 3-Byte Datensatz (also z.B. um einen einzigen Ton an- oder auszuschalten) auf ca. 1msec. Bei vielen Datensätzen läppert sich da ganz schön was zusammen.

    Ja, aber mit dem "running status"-Mechanismus braucht man für n Noten nicht 3n, sondern nur 2+n Bytes. Bei Akkorden kommt das auch tatsächlich zum Einsatz, wie ein MIDI-Monitor zeigt.

    Oder besser gesagt, ich habe versucht, einschließlich eines Adapters (weiblicher USB ein Mini-USB) in der Lage zu sein, verbundenes USB-Midi anzuschließen, was jedoch

    oder die App oder auf dem Android-System, sie haben es nie erkannt.

    Neben der Audio-Latenz von Android stellt die MIDI-Unterstützung ein Problem dar. Außerdem natürlich die Vielfalt an Geräten und Systemversionen. Ich möchte mich als Entwickler damit um keinen Preis herumärgern müssen, iOS ist schon anstrengend genug. Ich glaube auch nicht, daß in absehbarer Zeit noch mal jemand ernstzunehmende Orgel-Apps für Android entwickeln wird. Statt darauf zu warten, besorge Dir lieber ein billiges gebrauchtes iPad, mindestens ein iPad 4 oder iPad Air. Ein iPad 2 oder 3 tut es zum Ausprobieren zwar auch, ist aber nur sinnvoll, wenn Du eins geschenkt bekommst, denn früher oder später wird der App Store keine Apps für iOS 9 mehr annehmen.


    Vor ein paar Jahren habe ich mit Achims Apps experimentiert:


    https://www.youtube.com/watch?v=zUJdJDt-i-E


    Dazu war ein USB OTG-Adapter nötig. Hast Du das versucht?

    Es gab auf Android die Orgel-Apps von Achim Leubner. Achim hat die Entwicklung eingestellt, zum einen weil Google offenbar keinen Wert auf diese Nische legt und daher Android nicht dafür tauglich macht. Zum anderen geben Android-Anwender wohl eher kein Geld für solche Software aus, so daß sich die Arbeit überhaupt nicht gelohnt hat.

    StrandOrgan läuft nun ab Version 9.0 auch unter macOS:


    https://apps.apple.com/app/id488756266


    Das Portieren war teils ganz einfach, teils aber doch auch ziemlich knifflig. Da ich auch sonst viel am Code getan habe, gibt es sicher den einen oder anderen neuen Bug. Ich würde mich über Rückmeldungen freuen und gegebenenfalls bald ein weiteres Update rausgeben.


    Gruß,

    Markus

    Hallo Michael,


    welche Regelungen der DSGVO wären denn problematisch? Soweit ich es sehe, ist die MPS Orgelseite nicht gewerblich. Oder möchtest Du einfach lieber kein Risiko eingehen? Das wäre natürlich auch nachzuvollziehen.


    Gruß,
    Markus

    Hallo Michael,


    wenn ich eher selbst gehört hätte, wie genial diese Orgel klingt, hätte ich schon längst eine App dazu gemacht.


    Ich habe die Disposition 1:1 umgesetzt (hoffe ich), einschließlich der geteilten Koppeln, mit der Ausnahme, daß die Oboe derzeit nicht tremuliert. Ich mußte entscheiden, ob sie vom Tremulant erfaßt wird oder ihren eigenen Schweller bekommt, und das letztere schien mir wichtiger. Das ist auch so auf der Web-Seite zur (kommenden) App dokumentiert: http://polaron.de/Esmuc/index_de.html


    Apropos Web-Seiten: Wegen der DSGVO habe ich heute alle eingebetteten YouTube-Videos und SoundCloud-Clips aus meinen Seiten entfernt. Sicher ist sicher. Man muß jetzt auf die Links klicken, ehe Google oder SoundCloud davon erfahren, daß man meine Seite besucht hat. Das geht die ja auch überhaupt nichts an.


    Gruß,
    Markus

    Ich habe nachgemessen. P = Pfeifenorgel elektrisch (etwa 1955), N = Nektar GX 61, Y = Yamaha-Orgel (etwa 1970).


    Breite einer Oktave (linker Rand des c bis rechter Rand des h):


    P: 16.4 cm
    N: 16.1 cm
    Y: 15.9 cm


    Breite einer schwarzen Taste:


    P: 1.1 cm
    N: 1.2 cm
    Y: 1.1 cm


    Das Niederdruckgewicht schaue ich mir noch an.


    Gruß,
    Markus

    Hallo Mike,


    diese M-Keys gefallen mir auch sehr gut. Sie haben weniger Schnickschnack, den man beim Orgeln eh nicht braucht. Man kommt zwar an die Konfigurationstasten nicht mehr ran, wenn man sie dicht gestapelt hat, aber die sollte man eigentlich auch nicht mehr brauchen, wenn der Spieltisch einmal konfiguriert ist. Aber geht das Stapeln überhaupt, ist der Joystick nicht im Weg? Mir war ein kleiner Abstand zwischen den Manualen wichtig. Eine Zeitlang habe ich auf einem zweimanualigen Doepfer d3 gespielt. Gute Klaviaturen, aber mir war einfach der Höhenunterschied zu groß. Man möchte ja die Möglichkeit haben, auch mal 'übergriffig' zu werden.


    Bei den Impacts mußte ich wegen des total blöd plazierten Drehknopfs auch tricksen: Wenn man die Poti-Kappe abnimmt, liegt die Achse des Potis zum Glück genau unter dem Gummifuß des darüberstehenden Gehäuses. Den Gummifuß kann man abnehmen, ein Loch in der passenden Größe bohren, und schon passen die Keyboards dicht aufeinander. Wenn man ein Keyboard einzeln verwenden möchte und den Gummifuß wieder aufklebt, ist der Eingriff nicht zu sehen.


    Die Fatar-Klaviaturen sind sicher besser, aber ich habe einfach zu wenig Zeit für Basteleien. Für das richtig gute Spielgefühl habe ich noch die midifizierten Pfeifenorgelklaviaturen. Da kann keine Fatar-Klaviatur mithalten.


    Moerdijk spricht man nicht mit "ö", sondern mit langem "o". Den Link zum Sampleset habe ich oben angegeben. Hier ist noch einer:


    http://www.contrebombarde.com/…hall/organs/view_organ/89


    Gruß,
    Markus