Posts by Dulzian

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    Aber ich bin auch überzeugt, dass man es einfach selbst ausprobieren muss, ganz besonders wenn man mehr bereit ist zu investieren. Was der eine besonders gut findet, findet ein anderer eher schlecht. Dem einen sind die Tasten zu glatt und dem nächsten zu rau.


    Bei der echten Pfeifenorgel kann man sich meistens auch nicht raussuchen wie man die Klaviaturen gern hätte und muss trotzdem mit allem klarkommen. Insofern zum Üben vielleicht lieber welche die schwergängig sind :D


    Ja, es stimmt schon, es gibt alle möglichen Arten von Tastaturen und Schwergängigkeit bei echten Pfeifenorgeln mit mechanischer Traktur. Allen gemeinsam ist jedoch ein gewisser Druckpunkt (nur beim Herunterdrücken), und ich denke, das Ziel sollte sein, mit der Zeit quasi "am Druckpunkt" zu spielen.


    Von daher, ob es eine Plastiktastatur ist oder mit Holz belegt ist, wäre mir vergleichsweise egal, Hauptsache, die Haptik kommt irgendwie einer mechanischen Orgeltraktur möglichst nahe.


    Im Übrigen vermisse ich schmerzlich bei allen Varianten die Möglichkeit, mechanisch Tastaturen zu koppeln. Es kann doch nicht so schwer sei, dies zu realisieren. Aber meines Wissens bietet nicht mal UHT so etwas an.


    Gruß
    Olaf

    Hallo zusammen,


    dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum, zu welchem ich von Martin freundlich eingeladen wurde.


    Ich habe die Fatar-Tastaturen seit einigen Jahren in Gebrauch, im Schnitt ca. 2h pro Tag. Nach 4 Jahren Dauergebrauch müsste ich jetzt die Gummihütchen wechseln, denn sie sind nur noch in den Randbereichen der Tastatur straff.


    Fatar-Tastaturen:
    Im Prinzip finde ich die Druckpunktsimulation der Fatar-Tastaturen gar nicht schlecht. Es ist ein deutlich Druckpunkt beim Tastendrücken zu erleben, während beim Hochgang man nicht das Gefühl hat, dass die Taste stark zurückgezogen wird. Nur eben der Verschleiss...


    Prinzip Dr. Syre:
    Habe sie nicht ausprobiert, aber die Patentschrift gelesen. Mir leuchtet zwar ein, dass ein Magnet unter der Taste bewirkt, dass ein Druckpunkt entsteht, wenn die Taste gedrückt wird. Aber ich befürchte, der gleiche Gegendruck entsteht, wenn man die Taste langsam loslässt. Dies wäre unnatürlich.


    Prinzip UHT:
    Habe sie auch nicht ausprobiert, aber auch die Patentschrift gelesen. Hier ist der Magnet seitlich angebracht, sodass ein Widerstand aufgebracht werden muß, um an dem Magneten vorbei zu kommen. Und zwar in beiden Richtungen. Damit erwarte ich ebenfalls einen Druckpunkt beim Runterdrücken, und ein Bremsen beim Loslassen - erscheint mir viel natürlicher als das Prinzip Dr. Syre.


    Aber wie gesagt, habe letztere beiden Varianten nicht ausprobiert.
    Gibt es da Erfahrungen hier?


    Gruß
    Olaf