Posts by Mikelectric

    Also ich kann Dir jetzt nicht mal sagen, ob es überhaupt "haufenweise" Käufer vom Set gibt. Aber ich habe im Folgenden dann auch nicht mehr viel von "total unglücklichen Besitzern" mitbekommen. Es kann auch sein, dass wir hier damals vielleicht auf einem zu hohen Niveau "gejammert" haben. Ich denke, wer Interesse an dieser zweifelsfrei bemerkenswerten Orgel hat, der kann ja durch die Demoversion herausfinden, ob der Klang für seine Ansprüche gut genug ist.
    Ansonsten kann vielleicht auch der "Verursacher" des Samplesets, ReinerS etwas dazu sagen.

    Doesburg-Demo kurz angespielt, erster Ton im Bass, oh das hört sich wie ein Sample mit billiger Sample-Hardware an!

    Kannst Du mir mal bitte die Töne und Register nennen, die sich Deiner Meinung nach billig anhören und die ggf. Waltharius als "synthetisch" bezeichnet? Das würde ich mir doch gerne mal mit eigenen Ohren anhören, sonst kann ich es kaum glauben.

    Sagen wir mal so: Das Cracov Set hatte auf meiner Festplatte auch nur eine äußerst kurze Verweildauer. In meinen Augen war es kein goldener Wurf von Piotr. Nicht zu vergleichen mit Friesach. Aber zu der Zeit waren viele doch froh, wenn es auch für GrandOrgue mal wieder neue Klänge gab, die man ggf. in eigenen Composit-Samplesets weiter verwenden konnte. Insofern hat das Set sicher auch seine Anhänger gefunden.

    Ja - so ist das Leben - hart aber ungerecht. :D
    Die Sauer hat sowas Analytisches - fast wie eine Barockorgel - nur halt mit anderem Klang. Da kommt bei mir das gewisse Gefühl einfach nicht auf. Für die Walcker passt halt Bach auch nicht so sehr, obwohl es schon möglich ist. Perfekt passt da meiner Meinung nach Max Reger. Diese tragisch melancholischen, dissonanten Läufe und Wendungen die sich mit chromatischen Harmonien kreuzen und in einem Rausch von finstersten Klangstrukturen münden, lassen mich erahnen, wie Reger am Rande von Depressionen zwischen Diesseits und Jenseits auf der Orgelbank sitzt und seinen neben ihm an der Orgel weilenden schwarzen Pudel Melos um Rat fragt, ob das soeben ersonnene Klangkonstrukt wohl für die Menschheit tauglich sei und dieser nur leise winselnd mit seinen dunklen Augen rollt um seinem Herrchen nicht die Illusion des martialisch Übersinnlichen zu rauben. ( Was für ein Satz - gell? 8) )

    Das alles kann ich beim Spielen mit der Doesburg so nachvollziehen. Man muss es natürlich mögen. Ging bei mir auch nicht gleich von heute auf morgen. Dazu habe ich auch mal die eine oder andere romantische Walcker Orgel live im Konzert gehört und den Gänsehautfaktor erlebt, der davon ausgeht.

    Das Dumpfe, Unheimliche hat aber was. Besonders wenn man es mit so einem gewaltigen Farbenreichtum an Registern und dieser Breite an Dynamik nutzen kann. Sofern man kann...
    ...ich kann es leider nicht richtig. Für mich ist diese Orgel schon ziemlich "oversized". Aber trotzdem macht sie natürlich auch mit kleinen Registrierungen oder Einzelregistern große Freude. Ein Orgelset, dass mich am allermeisten inspiriert. Und nein, es ist trotz der großen Akustik unwahrscheinlich direkt, wie ich finde.

    Solche Orgeln hat man zu Zeiten der Orgelbewegung leider reihenweise von den Emporen geworfen und durch Neobarocke ersetzt. Es war eben der damalige Zeitgeist, der alles wieder hell und klar haben wollte. Mit Klangkronen, Dissonanzen und dünnem Fundament um ja nicht zu dunkel zu sein. Aus heutiger Sicht dann meist wieder viel zu schrill und zu wenig grundtönig geraten und später dann wieder entschärft und Register umintoniert oder gegen grundtönigere ausgetauscht.

    Die meisten von uns sind dann mit diesen orgelbewegten Neobarocken groß geworden und die Ohren haben sich somit an die Klangkronen gewöhnt. Zumindest in vielen Teilen in Deutschland. Das Hauptkennzeichen der romantischen Orgel ist ja gerade dieser Reichtum an verschiedenfarbigen 8'-Registern, die sich dann zu weiteren Klangfarben vermischen lassen. Das erfordert natürlich eine ganz andere Registrierweise und ggf. auch eine ganz andere Literatur als Bach usw.

    Gerade mit einer VPO kann man ja diese tollen Erfahrungen im Wohnzimmer nachvollziehen. Doesburg ist sicher ein nicht billiger Spaß. Es gibt ja auch sehr schöne kleinere Sets wie Ladegast Wernigerode oder die Röver von Pipeloops.

    Die Tremulanten der Dudelange in I./II. und III. sind zauberhaft, da geht einem echt das Herz auf. Wenn ich so positive Sachen beschreibe, dann steht das im Gegensatz zu meinem Kaufwillen. Es ist schon ne Menge Holz. Wenn Geld keine große Rolle spielt, dann gibts nur eins: Kaufen.


    Hast Du schon mal was zur Doesburg geschrieben?

    Bei mir spielt Geld leider auch eine Rolle, ansonsten würde ich mir vermutlich jedes Sampleset kaufen was herauskommt. Die Welt der Orgeln ist doch so unheimlich vielfältig und faszinierend.

    Was mir bei der Walcker Doesburg sofort gefallen hat ist, dass der Klang nicht so entrückt ist wie bei vielen anderen großen Sets, z. B. meiner Utrecht. Utrecht ist sogar ganz extrem aus einer Zuhörerposition (CD wie Du sagst) wahrzunehmen. Bei Hören von Demos finde ich das toll, aber wenn ich dann selbst am Spieltisch sitze, dann ist das ziemlich indirekt und somit unauthentisch. Da fühle ich mich irgendwie unwohl, als ob ich das gar nicht spiele. Und so hört sich das Ergebnis dann auch an.

    Doesburg hingegen klingt so, wie ich es von solch einer Orgel am Spieltisch erwarte. Ein unmittelbarer Klang, der dennoch weich und rund ist, verbunden mit einer Registerfülle, die sich fantastisch mischt. Das Set macht unheimlich Spaß. Allerdings sind meine Spielkünste weit davon entfernt, das nur annähernd ausnutzen zu können. Mein PC gibt auch nichtso arg viel her, sodass ich das Set nur mit Einschränkungen spielen kann. Abgesehen davon wären auch 4 Manuale schön und nicht nur 2 oder 3. Naja, Teile für einen neuen 5-manualigen Spieltisch habe ich schon lange rumliegen, aber es gibt halt immer wieder Hinderungsgründe mit dem Aufbau anzufangen. Ich sehe gerade, dass ich das Set nun auch schon wieder seit 2013 habe und 2020 der passende Spieltisch noch nicht gebaut ist. Insofern gab es noch keinen größeren Testbericht von mir.

    Es gibt einen Thread darüber und ich hatte mir mal die Mühe gemacht, sogar eine Umsetzung für GrandOrgue zu programmieren. Aber das war dann eben nicht ganz so einfach die vielen Hilfsregister und die Creszendo-Walze ordentlich umzusetzen. Liegt also auch auf Eis.


    Walcker, Doesburg

    Wow, da sind ja nun die letzte Zeit viele interessante Gedankengänge diskutiert worden, wie ich soeben erst bemerke. Als ich den Thread 2013 gestartet habe, war ich auch gerade noch so unter 50. Nun gehe ich langsam stramm auf die 60. :rolleyes: Wie vpo-organist auch schon sagte, stellt man sich da langsam die Sinnfrage, wie viel Zeit man noch in etwas investieren will, was einem offenbar nicht in die Wiege gelegt wurde und wohl nur noch "unter Qualen" mit viel Aufwand erreicht werden kann.

    Per "Zufall" bin ich kürzlich beim Bodensee-Musikversand über das schon genannte Buch gestolpert:

    Peter Ewers, Einfach spielen! Anstiftung zur Improvisation

    Das habe ich mir jetzt dieser Tage selbst zu meinem 56. Geburtstag geschenkt. Erwartet hatte ich eine mehrseitige Broschüre über einfache Improvisation mit einer Fülle von "Schnipselchen" zum gleich Loslegen. Gekommen ist nun ein Wälzer im DIN A4 Format mit 334 Seiten. :wacko:
    Beim spontanen Durchblättern habe ich mir die Frage gestellt: "Was war das, was ich damals auszugsweise im Internet aus dem Buch lesen konnte?" Es waren wohl nur die ersten Einführungsseiten. Alles was danach kommt, wirkt auf mich zunächst genauso erschlagend wie die bisherigen Bücher. Aber natürlich habe ich den Inhalt jetzt noch nicht gelesen...

    ...aber ich habe mir ein System ausgedacht, wie ich damit vorgehen will:

    Ich lege es mir 6 Wochen lang unters Kopfkissen und lasse es auf mich wirken...
    ...klappt das nicht, dann muss ich mir was anderes damit ausdenken. :D

    Aber ich verfolge jetzt mal hier gespannt die Tipps der Praktiker und werde die vorgeschlagenen Übungen mitmachen.

    Gruß und Danke

    Michael

    Die Sets in so einer Preislage werden sich wohl auch nicht verkaufen wie Sand am Meer. Der Sample Markt ist ja inzwischen schon fast unüberschaubar geworden. Ich bin immer wieder erstaunt, dass trotzdem regelmäßig so viele neue und auch große Sets auf den Markt gebracht werden. Ob sich da die Investition mancher Sethersteller überhaupt noch lohnen kann?

    Eins ist mir noch negativ aufgefallen: Da gibt es zwei unnötige Buttons, die was mit der Luftversorgung zu tun haben. Die Buttons aktivieren sich selbständig. Die Luftgeräusche beinhalten ultratiefe Frequenzen, die sich bei höheren Pegeln als sehr tiefes, unangenehmes Brummen bemerkbar machen.

    Ok, Preset abgerufen und die zwei Schalter schnell manuell ausgestellt. Danach kommen mit mehreren Sekunden Abstand zwei tiefe Schläge, die sich so anhören, als würde jemand eine wuchtige Schlosskellertüre zudonnern. Bumm! Einige Sekunden Pause, Bumm! Für eine Aufnahme muss man - ich habe es nicht gemessen -gefühlt min. 15 Sekunden warten. Das nervt. Der Schlüssel neben den Buttons half auch nicht, diese Sache zu deaktivieren. Echt störend!

    Das ist doch schön, wenn die Windversorgung so detailliert simuliert wurde. Es hört sich so an, wenn zwei große Faltenbälge langsam absacken und unten aufschlagen, weil die zugehörigen Gebläse abgeschaltet wurden. Anschließend dürften dann genau genommen nur noch Trakturgeräusche zu hören sein und keine Töne mehr.

    Du machst mich ja jetzt richtig heiß auf das Dudelange Set. ;-) Aber ich bleib erst mal standhaft. Als großes romantisches Set habe ich schon die Walcker Doesburg, die mich immer noch reichlich überfordert. Und mit 64 GB kann ich da auch noch nicht mithalten.

    Hast Du das Set gekauft, oder erst mal die Demo?

    Schönes Demo Video. Aber ich habe halt schon mehrfach erlebt, dass sich die Demos toll anhören und wenn ich das Set dann zuhause habe, bin ich enttäuscht, weil der Klangeindruck am Spieltisch zu indirekt ist, oder ich für meinen Bedarf doch nicht die passenden und ausgewogenen Register finden kann, die zu meiner Raumakustik passen. Dann liegt wieder ein Set mehr ungenutzt herum. Überdies gab es die letzten Jahre einige schöne kostenlose Sets, allen voran die Friesach, die ich fast öfter benutze als manches teure kommerzielle Set.
    Der Service bei Voxus ist dann ja schon fragwürdig, nachdem, was Du da schreibst. Und das bei diesem Preisniveau.

    Das waren sicher die berüchtigten "Corona Bells" :D
    Aber ist ja interessant, dass der Beitrag über die Dudelange nach nun 7 Jahren wieder hervor geholt wird. Das mit der etwas entrückten Akustik und dem fürs Wohnzimmer zu großen Dynamikumfang kenne ich auch von einigen Sets großer Orgeln. Meist sind die dann am ehesten über Kopfhörer zu ertragen. Du kannst natürlich die leisen Register auch etwas im Pegel hochregeln und die lauten etwas runter. Dass da Midi-Files mitgeliefert werden habe ich auch noch nirgends gehört, aber ist natürlich eine Super Sache und könnten sich andere Hersteller gerne ein Beispiel dran nehmen.

    Oh, da ist mir wohl im Eifer des Gefechts ein Malheur passiert. Außer dem bereits an die aktuellen Demo-Sets angepassten odf gehört zum Gesamtpaket noch ein Unterordner mit den ganzen nun vermissten Dateien. Das muss ich noch in die zip packen und neu hochladen.

    Hier aber schon mal vorab die fehlenden Dateien. Das Verzeichnis muss ins selbe Verzeichnis kopiert werden, in dem auch das odf ist.

    Gruß Michael

    Files

    • go-odf.zip

      (186.5 kB, downloaded 9 times, last: )

    Jaja, aber das ist ein Thema, welches nie veraltet :/

    ...

    Aber je mehr man liest, desto schneller wächst es einem über den Kopf - man braucht genug Zeit um all das und mehr zu verinnerlichen und anzuwenden...

    Ja, danke, dass Du das Thema nochmal hervorgekramt hast! Damit hast Du mich wieder richtig wachgerüttelt. ^^

    Rückblickend muss ich sagen, dass ich die Bücher dann irgendwann links liegen gelassen habe, da mir der Frust-Faktor einfach zu groß wurde. Ich kam damit nicht wirklich weiter. Theorie und Praxis kamen bei mir irgendwie nicht auf den Punkt. Wahrscheinlich ist das Improvisieren den Autoren der meisten Bücher eben schon so verinnerlicht, dass sie nur noch aus ihrer eigenen Perspektive schreiben können, die sich dann in den Theorien der Musiklehre erschöpft. Es ist sicher auch schwer, oder vielleicht unmöglich, "Inspiration" in Worte zu fassen, die jemand anderem weiter helfen. Man hat sie - oder man hat sie nicht. Oder man bekommt sie vielleicht. Vielleicht beim einen oder anderen durch die Beschäftigung mit diesen Büchern. Besser wahrscheinlich, wenn einen jemand an die Hand nimmt, so wie es Dulzian in seiner C-Ausbildung widerfahren ist, als er die beiden bekannten Buchautoren persönlich kennen lernen konnte.

    Aber immerhin sehr beruhigend, dass es anderen auch nicht viel anders geht als mir, und der eine oder andere das gleiche Problem mit diesen Büchern hat. Jeder ist halt auch verschieden und hat andere Wege zu lernen. Ein bisschen neidisch blicke ich dann schon auf diejenigen, denen das Orgelspiel "einfach so in den Schoss fällt". Aber ich bin eben musikalischer Späteinsteiger und von Natur aus eher technisch-naturwissenschaftlich veranlagt. Aber gerade das ist für mich auch die große Herausforderung am Orgelspiel. Etwas mühsam zu lernen, was einen begeistert, auch wenn es einem nicht in die Wiege gelegt ist. Es macht jedenfalls ungebremste Freude. :)


    Was mich tatsächlich am meisten weiter gebracht hatte, war das Buch von Peter Ewers. Allerdings habe ich es auch nicht als Buch, sondern es gab in der Tat dieses Buch, oder waren es auch nur Teile davon, online im Internet. Soweit ich mich jetzt noch daran erinnere, hat er versucht, von einer ganz anderen Seite an die Sache heranzugehen. Es war diese intuitive, praktische Seite, mit der ich zunächst viel mehr anfangen konnte, als mit trockenen Kadenzen und Dominaten. Leider konnte man sich das nicht abspeichern und irgendwann habe ich es dann nicht mehr gefunden, bzw. aus den Augen verloren. Damit würde ich gerne nochmal einen Versuch starten.

    Die vergangenen Jahre habe ich mich dann hauptsächlich bemüht, erstmal mein Prima-Vista-Spiel zu verbessern. Also direkt von möglichst unbekannten Noten vom Blatt weg in Töne umzusetzen. Das macht mir als Laie auch mehr Freude, als das stupide Einstudieren von Fingersätzen und wiederholen von Stücken bis zum Erbrechen. Das klappt bei einfacheren Sätzen in Tonarten mit wenig Vorzeichen schon einigermaßen, aber bei den großen Werken dann natürlich eher weniger. Heute Morgen habe ich mich dann, inspiriert von dieser Diskussion hier, mal wieder an die VPO gesetzt und das Friesach-Set geladen. Das Set ist einfach Klasse und inspiriert mich immer wieder, obwohl ich auch viele kommerzielle Sets habe. Und siehe da - es schwirrte mir sogleich ein Fantasiethema im Kopf herum, dass ich dann dreistimmig improvisierte, so wie es mir gerade in den Sinn kam. Das wurde dann auch zum "Spaghettithema" oder "Organistenzwirn" wie man so schön sagt. Ich habe mich dann an die ersten Beiträge in diesem Thread hier erinnert und versucht punktuelle Spannungsbögen zu erzeugen, indem immer neue Tonartwechsel mit "krummen" Akkorden eingebaut wurden. Wenn es verunglückt ist, einfach weiter spielen und ggf. auch das Unglück zum neuen Thema ausbauen. Hat richtig Spaß gemacht. Aber ich hätte mir wahrscheinlich nicht länger als 3 Minuten zuhören wollen. :D

    Mal sehen ob das reproduzierbar ist oder wieder eine einmalige Eingebung.

    Gruß Michael

    Hab es gerade auch ausprobiert, an einem eher unterdurchschnittlichen Rechner:
    i5-3550@3,3GHz, Samsung SSD 850 EVO 500GB (SATA intern), Windows 8.1

    Hauptwerk 5, Friesach 24 bit unkomprimiert:

    Ladezeit 35 Sekunden.
    Und das ist ja schon recht langsam aufgrund Billighardware, aber noch akzeptabel.
    An meinem größeren Spieltisch lade ich 30 GB Sets in deutlich unter 90 Sekunden.

    Werde das nachher am selben PC nochmal mit GrandOrgue ausprobieren.

    Nachtrag:
    GrandOrgue benötigt 37 s zum Laden von Friesach in höchster Qualität.
    Hauptwerk 5 braucht nach dem Laden noch weitere 10 s um sein Audiosystem zu starten.
    Damit braucht HW5 also insgesamt 45 s gegenüber GO 37s, bis ich losspielen kann.

    Also bei Hauptwerk ist beim Laden mitunter auch noch die CPU involviert, was die Datenübertragung dann spürbar ausbremst. Mir scheint, unkomprimierte Samples werden dort auch schneller geladen als komprimierte.

    Ich nehme aber an, dass Du GrandOrgue benutzt? Da sollte eigentlich alles direkt mit max. Geschwindigkeit geladen werden. Hast Du mal mit einem Diagnoseprogramm die tatsächliche Geschwindigkeit der SSD in Deinem System gemessen? 90s für 12 GB scheint mir auch viel zu lang.

    Vielen Dank für die Loorbeeren! :-)
    Ich hätte ja kaum gedacht, dass die Themen hier doch so lange noch einen Wert haben. Insofern gut, dass ich die Orgelseite wiederbeleben konnte. Jetzt ist vielleicht die Zeit, auch inhaltlich weiter zu kommen um vielleicht nochmal etwas mehr Leben hier rein zu kriegen. Oliver (Insulaner) hat die Idee geäußert, mal wieder einen neuen Workshop zu machen. Wenn Interesse besteht, dann bin ich nicht abgeneigt.

    Richtig, zuerst musst Du die ganzen Demo-Samplesets von Sonus-Paradisi herunterladen und installieren. Erst dann kann die SP-Giga-Demo ODF nützlich werden. Das wäre vielleicht schon mal einen eigenen kleinen Workshop wert, denn dazu kam im Lauf der Zeit immer wieder von verschiedenen Seiten Interesse.

    Gruß Michael