Posts by Mikelectric

    Oh, da ist mir wohl im Eifer des Gefechts ein Malheur passiert. Außer dem bereits an die aktuellen Demo-Sets angepassten odf gehört zum Gesamtpaket noch ein Unterordner mit den ganzen nun vermissten Dateien. Das muss ich noch in die zip packen und neu hochladen.

    Hier aber schon mal vorab die fehlenden Dateien. Das Verzeichnis muss ins selbe Verzeichnis kopiert werden, in dem auch das odf ist.

    Gruß Michael

    Files

    • go-odf.zip

      (186.5 kB, downloaded 6 times, last: )

    Jaja, aber das ist ein Thema, welches nie veraltet :/

    ...

    Aber je mehr man liest, desto schneller wächst es einem über den Kopf - man braucht genug Zeit um all das und mehr zu verinnerlichen und anzuwenden...

    Ja, danke, dass Du das Thema nochmal hervorgekramt hast! Damit hast Du mich wieder richtig wachgerüttelt. ^^

    Rückblickend muss ich sagen, dass ich die Bücher dann irgendwann links liegen gelassen habe, da mir der Frust-Faktor einfach zu groß wurde. Ich kam damit nicht wirklich weiter. Theorie und Praxis kamen bei mir irgendwie nicht auf den Punkt. Wahrscheinlich ist das Improvisieren den Autoren der meisten Bücher eben schon so verinnerlicht, dass sie nur noch aus ihrer eigenen Perspektive schreiben können, die sich dann in den Theorien der Musiklehre erschöpft. Es ist sicher auch schwer, oder vielleicht unmöglich, "Inspiration" in Worte zu fassen, die jemand anderem weiter helfen. Man hat sie - oder man hat sie nicht. Oder man bekommt sie vielleicht. Vielleicht beim einen oder anderen durch die Beschäftigung mit diesen Büchern. Besser wahrscheinlich, wenn einen jemand an die Hand nimmt, so wie es Dulzian in seiner C-Ausbildung widerfahren ist, als er die beiden bekannten Buchautoren persönlich kennen lernen konnte.

    Aber immerhin sehr beruhigend, dass es anderen auch nicht viel anders geht als mir, und der eine oder andere das gleiche Problem mit diesen Büchern hat. Jeder ist halt auch verschieden und hat andere Wege zu lernen. Ein bisschen neidisch blicke ich dann schon auf diejenigen, denen das Orgelspiel "einfach so in den Schoss fällt". Aber ich bin eben musikalischer Späteinsteiger und von Natur aus eher technisch-naturwissenschaftlich veranlagt. Aber gerade das ist für mich auch die große Herausforderung am Orgelspiel. Etwas mühsam zu lernen, was einen begeistert, auch wenn es einem nicht in die Wiege gelegt ist. Es macht jedenfalls ungebremste Freude. :)


    Was mich tatsächlich am meisten weiter gebracht hatte, war das Buch von Peter Ewers. Allerdings habe ich es auch nicht als Buch, sondern es gab in der Tat dieses Buch, oder waren es auch nur Teile davon, online im Internet. Soweit ich mich jetzt noch daran erinnere, hat er versucht, von einer ganz anderen Seite an die Sache heranzugehen. Es war diese intuitive, praktische Seite, mit der ich zunächst viel mehr anfangen konnte, als mit trockenen Kadenzen und Dominaten. Leider konnte man sich das nicht abspeichern und irgendwann habe ich es dann nicht mehr gefunden, bzw. aus den Augen verloren. Damit würde ich gerne nochmal einen Versuch starten.

    Die vergangenen Jahre habe ich mich dann hauptsächlich bemüht, erstmal mein Prima-Vista-Spiel zu verbessern. Also direkt von möglichst unbekannten Noten vom Blatt weg in Töne umzusetzen. Das macht mir als Laie auch mehr Freude, als das stupide Einstudieren von Fingersätzen und wiederholen von Stücken bis zum Erbrechen. Das klappt bei einfacheren Sätzen in Tonarten mit wenig Vorzeichen schon einigermaßen, aber bei den großen Werken dann natürlich eher weniger. Heute Morgen habe ich mich dann, inspiriert von dieser Diskussion hier, mal wieder an die VPO gesetzt und das Friesach-Set geladen. Das Set ist einfach Klasse und inspiriert mich immer wieder, obwohl ich auch viele kommerzielle Sets habe. Und siehe da - es schwirrte mir sogleich ein Fantasiethema im Kopf herum, dass ich dann dreistimmig improvisierte, so wie es mir gerade in den Sinn kam. Das wurde dann auch zum "Spaghettithema" oder "Organistenzwirn" wie man so schön sagt. Ich habe mich dann an die ersten Beiträge in diesem Thread hier erinnert und versucht punktuelle Spannungsbögen zu erzeugen, indem immer neue Tonartwechsel mit "krummen" Akkorden eingebaut wurden. Wenn es verunglückt ist, einfach weiter spielen und ggf. auch das Unglück zum neuen Thema ausbauen. Hat richtig Spaß gemacht. Aber ich hätte mir wahrscheinlich nicht länger als 3 Minuten zuhören wollen. :D

    Mal sehen ob das reproduzierbar ist oder wieder eine einmalige Eingebung.

    Gruß Michael

    Hab es gerade auch ausprobiert, an einem eher unterdurchschnittlichen Rechner:
    i5-3550@3,3GHz, Samsung SSD 850 EVO 500GB (SATA intern), Windows 8.1

    Hauptwerk 5, Friesach 24 bit unkomprimiert:

    Ladezeit 35 Sekunden.
    Und das ist ja schon recht langsam aufgrund Billighardware, aber noch akzeptabel.
    An meinem größeren Spieltisch lade ich 30 GB Sets in deutlich unter 90 Sekunden.

    Werde das nachher am selben PC nochmal mit GrandOrgue ausprobieren.

    Nachtrag:
    GrandOrgue benötigt 37 s zum Laden von Friesach in höchster Qualität.
    Hauptwerk 5 braucht nach dem Laden noch weitere 10 s um sein Audiosystem zu starten.
    Damit braucht HW5 also insgesamt 45 s gegenüber GO 37s, bis ich losspielen kann.

    Also bei Hauptwerk ist beim Laden mitunter auch noch die CPU involviert, was die Datenübertragung dann spürbar ausbremst. Mir scheint, unkomprimierte Samples werden dort auch schneller geladen als komprimierte.

    Ich nehme aber an, dass Du GrandOrgue benutzt? Da sollte eigentlich alles direkt mit max. Geschwindigkeit geladen werden. Hast Du mal mit einem Diagnoseprogramm die tatsächliche Geschwindigkeit der SSD in Deinem System gemessen? 90s für 12 GB scheint mir auch viel zu lang.

    Vielen Dank für die Loorbeeren! :-)
    Ich hätte ja kaum gedacht, dass die Themen hier doch so lange noch einen Wert haben. Insofern gut, dass ich die Orgelseite wiederbeleben konnte. Jetzt ist vielleicht die Zeit, auch inhaltlich weiter zu kommen um vielleicht nochmal etwas mehr Leben hier rein zu kriegen. Oliver (Insulaner) hat die Idee geäußert, mal wieder einen neuen Workshop zu machen. Wenn Interesse besteht, dann bin ich nicht abgeneigt.

    Richtig, zuerst musst Du die ganzen Demo-Samplesets von Sonus-Paradisi herunterladen und installieren. Erst dann kann die SP-Giga-Demo ODF nützlich werden. Das wäre vielleicht schon mal einen eigenen kleinen Workshop wert, denn dazu kam im Lauf der Zeit immer wieder von verschiedenen Seiten Interesse.

    Gruß Michael

    Das Problem bei der GigaDemo war bisher auch, dass nicht mehr alle Demo-Samplesets mit dem damaligen Stand heruntergeladen werden können und deshalb nicht alles einwandfrei funktionieren kann. Es wurden Änderungen in den Sets angebracht, aber ich habe das ODF dafür dann nie weiter aktualisiert.
    Ein paar Beiträge weiter oben hatte ich dem User Pharny diese alte Version zukommen lassen. Er hat das ODF offenbar überarbeitet und es mir freundlicherweise zurück gesendet. Allerdings habe ich es bisher nicht ausprobiert, da ich zuerst die ganzen Demosets wieder installieren müsste.

    Ich stelle das jetzt einfach mal hier im Anhang ohne Gewähr der Allgemeinheit zur Verfügung. Wer es getestet und für gut befunden hat, der darf es auch ruhig selbst hier im Downloadbereich einstellen. Jeder registrierte Benutzer hat seit unserer neuen Forensoftware diese Möglichkeit.

    Gruß und viel Spaß damit

    Michael

    Ja ich weiß - ich bin unheimlich im Rückstand die ganzen ODFs hier wieder in den Downloadbereich zu legen. Ich hoffe ja, dass ich das Winterschmuddelwetter in Kürze nutzen kann, da endlich mal weiter zu kommen. Falls sich bis Weihnachten noch nichts getan hat, dann tretet mir bitte nochmal kräftig gegen 's Schienbein. :D Ich werde dann mal mit der GigaDemo beginnen.

    Gruß Michael

    Vielen Dank für den ausführlichen Bericht, lieber Olaf! Da wird mir ganz warm um's Herz, weil das ja auch die Heimatregion meiner Eltern und Großeltern ist. Es tut einem schon weh, wenn man zusehen muss, wie so schöne Orgeln in vielen Kirchen ein trauriges Dasein fristen und vor sich hin rotten.

    Das Geklapper der Tasten und Trakturen ist halt authentisch und unterscheidet dann eben vom weichgespülten Klang von Sakralorgeln. Wenngleich bei leisen Passagen natürlich in gewisser Weise nervig. Bei meiner Walcker zuhause klackern auch die Ventile ziemlich.


    Ich hätte nicht gedacht, dass man so gut an die Liszt-Orgel in Denstedt rankommen kann. Ich fürchte, dass das Interesse an Orgeln wohl in Zukunft immer weiter abnehmen wird. Kirche und Orgel wird wohl immer unpopulärer in der breiten Masse, bis auf einige Exoten wie uns.

    Ansonsten ist das Pedal rel. schwergängig - das ist der Hauptunterschied in der Haptik zu meinem neuen Übepedal (die Tastenabstände waren vergleichbar). Als Konsequenz (weil ich das an einer anderen Orgel auch so erlebt habe), werde ich zusätzlich noch eine Druckpunktsimulation bei meinem historischen Übepedal einbauen, was gleichzeitig auch die Sache schwergängiger macht.

    Was hast Du für einen Eindruck woran diese Schwergängigkeit liegt? Am Winddruck, der an den Ventilen anliegt? Dann wäre das mit der Druckpunktsimulation vergleichbar. Oder liegt es eher an mechanischer Schwergängigkeit? Dann müsste man das ja anders simulieren.

    Gruß Michael

    Besteht überhaupt Interesse an diesem Bericht

    Oh ja! Ich kann nur aus beruflichen Gründen oft nicht täglich Resonanz geben, lese aber grundsätzlich alles mit. Unsere Beiträge werden hier oft noch nach Jahren von Interessenten als Inspirationsquelle genutzt.

    Eine tolle Arbeit machst Du da. Ich hab das mit dem Aufarbeiten von Spieltischen, Klaviaturen usw. auch schon mehrfach hinter mir. Alte Orgelpfeifen weisen sogar oft Spuren von Bewohnung auf, in Form von Nussschalen, Nestern usw. :D

    Bei den Fatar-Platinen für die Klaviaturen bin ich ja jetzt mal gespannt.


    Irgenwie schaffe ich es nicht die Bilder in den Text zu platzieren....immer nur als Dateinahang.

    Mache ich da was falsch?

    Um Bilder im Text zu platzieren muss man sie als Link mit einer URL einfügen und nicht als Dateianhang. Das heißt, die Bilder sollten bereits irgendwo auf einem Webserver hochgeladen sein.


    Gruß Michael

    Bei meinem Orgelunterricht vor Jahren, stand beim Lehrer nur ein zweimanualiges Pedalharmonium zur Verfügung. An sich ein sehr schönes Instrument mit warmem Klang. Allerdings waren da auch die Abmessungen der Pedaltasten und auch die Anordnung zu Manualen und Bank total unterschiedlich gegenüber den BDO-konformen Orgeln auf denen ich ansonsten meine Hausaufgaben machte. Das Vorspielen beim Lehrer war für mich immer ein Graus, denn ich saß letztlich auf dem Bock wie der Affe auf dem Schleifstein und habe kaum was Vernünftiges darbieten können.


    Insofern halte ich das für fast unabdingbar, dass man auf einem so unterschiedlichen Pedal auch ausreichend üben kann. Natürlich ideal, das dann zuhause zu haben. Interessant, dass es offenbar bei den historischen Pedalen auch eine Art "Norm" gab, wie Du berichtest. Da hat dann sicher einer beim anderen abgeschaut. Eine andere historische Spezialität sind dann noch die Knopfpedale an alten spanischen Orgeln. Allerdings ist die zugehörige Literatur auch in der Regel nicht sonderlich virtuos im Pedalbereich, soweit ich das überblicken kann.

    An welcher Orgel im Weimarer Umland hast Du denn gerade zu tun, wenn ich fragen darf?

    Im Internet habe ich ein paar Bahnen (europäisches) Eichenfurnier besorgt und die Nussbaum-Backen und die Bretter damit furniert. Für den Farbton hab ich mich im Hornbach beraten lassen und habe dann eine "Lasur Kiefer Innen" besorgt und dünn aufgetragen.

    Mit selber "furnieren" habe ich mich zuletzt mal in meiner Jugend befasst und meine Eigenbau-Lautsprecherboxen mit heller Eiche überzogen. Da gab es damals im Baumarkt so ein Furnier mit Schmelzkleber, dass man einfach mit dem heißen Bügeleisen aufbügeln konnte. Leider habe ich das später nie wieder gesehen. Aufleimen stelle ich mir schwierig vor, damit es beim Trocknen dann keine Falten wirft. Braucht man da nicht eine spezielle Furnierpresse? Hast Du vielleicht mal einen Link zu dem von Dir verwendeten Furnier?

    Hallo Bernd,


    herzlich willkommen im Forum der MPS Orgelseite.
    Ich habe der Übersichtlichkeit halber zunächst mal Dein Thema hier her in einen neuen, eigenständigen Faden verschoben.


    Freut mich, dass Du wieder zur Orgel gefunden hast. Ja, ich kann es gut nachvollziehen, es war auch mein unerfüllter Jugendtraum mal Orgel zu spielen, den ich mir dann erst im vorangeschrittenen Alter mit ähnlichem "Gänsehauteffekt" verwirklichen konnte. Dank der virtuellen Orgeln braucht man dazu nun noch nicht mal den Zugang zu einer echten Pfeifenorgel. Aber es lohnt sich doch, danach zu streben mal an ein Original zu dürfen, wenn man dann etwas geübt hat. Da bekommt man nochmal eine andere Gänsehaut. :)

    Wir sind natürlich alle daran interessiert, mehr über Deinen Umbau zu erfahren und würden uns über weitere Bilder und Berichte von Dir freuen. Der Spieltisch sieht ja schon sehr schön aus. Inwieweit hast Du ihn denn schon modifiziert bzw. midifiziert?

    Gruß Michael

    Hallo Mattias,


    schön, dass da nach längerer Zeit und über das alte Forum hinaus ins neue hinein, nochmal eine Resonanz kommt.
    Also der Umbau ist Dir wirklich hervorragend gelungen. Glückwunsch!

    Bei meiner Eminent bin ich auch immer noch am überlegen ob ich es mache. Ich frage mich nur, wie hast Du das mit dem
    hellen Eichenholz hin bekommen, dass der Farbton augenscheinlich identisch ist? Sieht wirklich so aus, als wäre es schon immer so gewesen.
    Und ich finde, sie sieht jetzt sogar interessanter aus als vorher.

    Gruß Michael