Posts by Insulaner

    As Sjoerd and Martin already said, everyone with these phenomon (I never experienced myself with GO in all these years, where I did setup quite a few GO-PCs with different keybords, digital organs and pianos), should look outside for a running program/app that (as GO, HW or anything simalar) reacts on MIDI-events and can play sound files.

    SimRon : A difference between GO and HW in your case might be, that GO doesn't exclusively makes use of the MIDI-Adapter so that this other background app (which might have come with your M-audio MK61 keyboard) I am speaking of gets the same event and plays together with the organ sound generated by GO. With HW I never could use more than one instance, with GO you can. - But this is pure speculation...

    Will mal diesen Uralt-Thread reaktivieren, da es zu dem Prague Baroque-Set etwas Neues gibt.

    Jiri Zurek hat im Februar 2020 eine neue, verbesserte Version V2.1 des J.H. Mundt-Modells ins Netz gestellt. Das Demo-Set umfasst alle Hauptwerksregister (16 Stück, davon 2 Zungen), sehr großzügig :) - Da lässt sich schon was mit anfangen, wenn man sich da ans ODF-Basteln machen will:

    http://www.sonusparadisi.cz/en…-baroque-demo-sample-set/


    Vielleicht kramt Mike ja seine alte GO-ODF heraus, da könnte man drauf aufsetzen.

    Die Hereford ist mir auch eines der liebsten Sets als Zuhörer (mag daran liegen, dass Agnus_Dei und andere auf Contrebombarde.com da so schöne englische Literatur drauf spielt...). Ich nenne nur die kleine Demo mein eigen, aber selbst mit diesen 10 Registern kann man eine Menge anfangen. Diese englischen Prinzipale und Trompeten haben schon was!


    Falls es dieses Jahr mit dem England-Urlaub doch noch klappt, werde ich die Hereford live hören, wenn schon nicht im Konzert, dann doch wenigstens im Rahmen eines Evensong. Mal schauen ;-)

    Gleichzeitig bedauere ich aber auch, dass die oben erwähnten anderen ODFs nicht mehr im Download-Bereich des Forums verfügbar sind. Daher erlaube ich mir die Frage, ob man auf die auf kollegialer Ebene (zumindest als Studier-Referenzen) noch irgendwie zugreifen könnte.

    Hallo Matthias,

    danke für deine freundliche Anfrage. Ich kann gern noch ein paar ODFs hochladen, allerdings wirklich nicht mehr die allerersten Gehversuche, die damals in der Euphorie, die grundlegende Technik verstanden zu haben, entstanden waren. Zwischenzeitlich sind bei mir auf dem Orgel-PC ein paar gekaufte Sets und viele deutlich in sich stimmigere Sets von PG dazugekommen, daher spiele ich die Sets "der ersten Stunde" (mit Ausname der Caen) nicht mehr und weiß auch nicht, ob die noch laufen würden. Aber ich hätte da als Studienobjekte für dich und ggf. weitere Interessierte vier andere ODF im Sinn: Je eine Erweiterung der Dom Bedos und St. Omer Demo, eine Kombi aus Zwolle/Rotterdam und eine Kombi aus Casavant/Rosales/Reuters. Schaffe ich vielleicht noch vor Ostern...

    Du erwähnst Excel als Hilfsmittel. Ich bin da ganz offen neugierig und würde da durchaus von dir gerne als bereits nachgewiesenermassen erfahrenem OCO-Bauer noch mehr lernen ... Z. B. ob es eine Art Handbuch (also "Manual" also Infoquelle) gibt, in dem die GO-Befehle bzw. Parameterdefinitionen oder deren Syntax erläutert ist bzw. alle, die es gibt als Katalog aufgeführt sind (die meisten sind zwar fast selbsterklärend, aber manchmal gibt es noch schlaue Tricks dazu im Hintergrund, die man übersieht.)

    Ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich meine Arbeitsweise und Werkzeuge darstellen kann. Die oben genannten Sets basieren ja alle auf dem gleichen Grundmodell. Seit der AVO Aeolian habe ich das Modell und die zugehörigen Excel-Werkzeuge erweitert. Ich kann das schon hochladen, ich befürchte nur, dass das nicht wirklich selbsterklärend ist - ich müsste also sinnvollerweise noch eine Anleitung schreiben.

    Hinzu kommt dass ich vor einiger Zeit mal das Tool jMakeODF von Sourceforge.net runtergeladen habe und das gern zu Laufen kriegen würde, weil mit die größte Schwierigkeit darin besteht, die wav-Dateien richtig abzubilden. Linux legt Wert auf Groß-/Kleinschreibung und Jiri Zurek von SP ist leider auch bei neuen Sets sehr kreativ Groß- und Kleinbuchstaben selbst beim selben Register durcheinanderzuschmeißen. Es wäre so einfach, die Dateinamen umzubenennen, aber das ist eine meiner (von Mike) übernommenen ehernen Regeln, an den Ausgangsdateien nichts zu verändern.


    So, lange Rede kurzer Sinn: Ich werde demnächst einen Thread eröffnen, in dem ich eine Kurzbeschreibung meiner Methodik gebe und meine Excel-Dateien für ein möglichst durchgängiges Beispiel beifüge (wahrscheinlich eines der o.g. Sets). Es würde mich wirlich freuen, wenn hier im Forum mehr GO-ODFs erscheinen würden, die über die reine 1:1 Abbildung eines Demo-Sets hinausgingen. Ich spiele zwar auch (Hauptwerk-)Demos z. B. von LA, aber da muss man mit den (Standard Hauptwerk-)Koppeln manchmal schon sehr tricksen, um da einen vernünftigen Sound hinzubekommen. Ein paar Registerdopplungen hier, ein paar Tonextensionen da, dann wäre das gleich viel einfacher.


    Und ich habe auch nichts dagegen, wenn ich Optimierungen meiner angefangenen Sets sehen würde. Gerade die Intonation ist nicht leicht, bei mir klingt das über Lautsprecher anders als über Kopfhörer und von daher stecke ich nicht mehr Arbeit in die ODF rein als nötig (genau wie in die Oberflächen), da wäre sicher noch manches rauszuholen.


    Deine Frage nach Literatur ist aber schnell beantwortet. Es gibt das GO-Manual auf https://sourceforge.net/projects/ourorgan/files/GrandOrgue/ , wo alle Parameter einer ODF genau beschrieben werden und einen kleinen Guide für Beginner (kann den irgendwie nicht verlinken, suche in Google mal nach "GrandOrgue Architecture for Sample-set Designers"). Mehr habe ich außer an den diversen Stellen hier in den Forumsdiskussionen nie gesehen.


    Gruß, Oliver

    Und gleich noch eine Novizen-Anfrage: Laurenskerk GO-ODF: ist das für die Transept-Orgel (aus Paradiesklang als Demo zugänglich) oder gar für die Hauptorgel zu der es offenbar momentan keine Demos gibt?


    Besten Dank und Gruss, M

    Ich glaube nicht, dass sich für das Demo der Transsept-Orgel ein GO-ODF lohnt, das sind doch nur drei Register (alles Flöten, meine ich zu erinnern). - Die Demo von der Hauptorgel hingegen ist sehr schön, einige Zungen und viele Grundstimmen, dazu eine tolle Akustik.

    Hab jetzt die ganzen Sets geladen und in einen Ordner entpackt. Die ODF verweißt aber noch auf drei Logos sowi eine Dummy.wav ohne die die ODF nicht funktioniert. Wo finde ich die?


    Gruß

    Bernd

    Ich habe auf meinem Rechner geschaut, aber Mikes Logos finde ich nicht mehr. Habe die Orgel auch nie geladen, sondern nur über die umfangreiche Arbeit gestaunt, die da in die ODF eingeflossen war.

    Du könntest als Workaround entweder drei eigene Bilddateien mit den erforderlichen Namen anlegen, oder alles was nach [Image] aussieht, in der ODF steht löschen und in Zeile 73 "NumberOfImages=0" eintragen statt "NumberOfImages=3". Für die Bedienung der Orgel sollten die Bider nach meiner Meinung keine Bedeutung haben. Vielleicht kann Mike die fehlenden Dateien noch in die Filebase stellen, falls da jemand anders auch darüber stolpert.

    Ich befürchte aber, dass es noch ganz andere Probleme geben wird, immerhin sind seid Erstellung etliche Jahre vergangen. Falls SP in der Zwischenzeit an den Demo-Samples irgendetwas gedreht hat (z.B. einen Fehler korrigiert), könnten umfangreiche Nacharbeiten nötig werden.


    Und falls du Martins Hinweis nicht ganz verstanden hast: Die letzte Code-Zeile "Pipe001=.\go-odf\dummy.wav" kannst du ersetzen durch "Pipe001=DUMMY" ;-)

    Von daher - zumindest ich bin, ehrlich gesagt, zu faul, um die "Grundlagen der Orgelimprovisation" von M-Ostertun konsequent durchzuackern, ebenso was die Heftchen "Orgelimprovisationen mit Pfiff" angeht. Ein Buch, was verschiedene praxisrelevante Arten von Liedintonationen anwendet, auf gottesdienstbezogene Länge (also max. vielleicht Länge einer oder zweier Liedstrophen, aber besser eigentlich kürzer) erörtert, habe ich bisher noch nicht gefunden - vielleicht gibt es hier ja Tipps dafür.


    Das dicke Buch von CMO ist meiner Frau und mir auch zu kompliziert. Allerdings hat sie auch ein deutlich einfacher zugängliches Werk "Intonationen: Anleitung und Tips..." (https://www.stretta-music.com/…tonationen-nr-182976.html).

    Ähnlich angelegt ist von Andreas Ostheimer das Heft "Einfache Intonationen zum neuapostolischen Gesangbuch", auch hier kann man Intonationsmodelle und fertige Beispiele dazu studieren (http://edition-punctum-saliens…=com_virtuemart&Itemid=26).

    Dann habe ich noch von Markus Nickel einen kostenlos herunterladbaren Beitrag"differenzierte Choralbegleitung" im Sinn (https://www.markusnickel.onlin…3%A4dagogische-literatur/ ), auch für Intonationen geeignet.

    Wieder mit höherem Anspruch an den eigenen Lernbeitrag ist das Werk von F.J. Stoiber (https://www.stretta-music.com/…rovisation-nr-674936.html), ist wegen deutsch/englischer Ausgabe verhältnismäßig wenig Text, dafür aber recht knackig im erwarteten Lernfortschritt von Stufe zu Stufe :(

    Das ist aber eher ein Thema für ein anderes Unterforum. Ich weiß nicht ob und wie ich ein Thema aufmachen kann oder hier einfach weiterschreiben soll.

    Hie bitte ich um Mithilfe der Moderatoren.....Es geht um ODF-Konstruktion

    hallo Bernd,

    das Thema gehört in der Tat besser ins Unterforum "Samplesets / Sampleset Erstellung", sonst findet man das nicht so gut wieder. Dort den Knopf "neues Thema" und schon können wir beginnen über deine Ideen zu diskutieren 🙂

    Bist du bei Prospectum registriert? Ich glaube, dass du angemeldet sein musst, damit du das Set herunterladen kannst, das ist anders als bei den SO-Demos.

    Hallo,

    da vor kurzem ein Forumsgast hier nach den o.g. ODF gefragt hat: Bis auf die kleine CC ist keines mehr im Download-Center verfügbar. Zum einem liegt das am Umzug des Forums, wo der Download-Bereich nicht vollständig migriert wurde, zum Anderen daran, dass ich mit den alten Sets nicht mehr voll zufrieden bin. Es gibt für einige schon fertige Nachfolger (wie die amerikanische Composit-Orgel oder die Menesterol), andere sind nur auf dem Konzeptpapier (wie eine Composite-Orgel aus Zwolle/Rotterdam). Nachdem es so schöne Sets von PG für GO gab (kurz nach meinen Basteleien wurden u.a. die Friesach, Giubiasco und Strassburg veröffentlicht), habe ich kaum noch eigene Sets gemacht oder die bestehenden weiterentwickelt. Vielleicht habe ich über Weihnachten Zeit, zumindest ein paar ODF wieder hochzuladen.

    Oliver

    Hallo UnErhört,

    was du beschreibst, könnte an einem falsch verstandenen MIDI-Event liegen.

    Wenn du GO geöffnet hast, starte den Dialog "MIDI-Objects" und schaue, was da schon alles drin steht. Du solltest dir dir GO-Hilfe Datei daneben legen, damit du das besser verstehst (wenn du die noch nicht runtergeladen hast, suche nach "Grandorgue Help sourceforge", ist Englisch, aber mit den Bildern gut verständlich).

    Um welches Set geht's denn? Die älteren Sets (wie Burea) haben leider manchmal überholte Befehle in der ODF (der Steuerdatei für ein Sample Set). Wenn der von dir beschriebene Effekt bei den neueren Sets wie Azzio von PGrabowski auch auftaucht, dann gib Bescheid.

    Hallo, komme im Moment nicht dazu, den von dir erwähnten Effekt nachzuvollziehen, aber ich habe früher viele deiner Sets gespielt ohne Klangprobleme mit den Zungen zu hören. Hast du vielleicht bei deinem Laden die Hallfahnen beschnitten oder in einer niedrigen bit-Zahl geladen? Manchmal sind es ja die kleinen Dinge, die große Auswirkung haben...