Posts by florianf

    schönen guten Abend :)


    Ich habe nun seit 5 Jahren einen AKG K701 mit den Gel-Ohrpolstern vom K702 im Einsatz, und bin damit sehr zufrieden. Nur lässt allmählich die Spannung des Gummibandes nach, und so wird es Zeit für einen neuen Kopfhörer.


    Meine Wahl fiel dabei auf den AKG K712 Pro. Heute angekommen, habe ich ihn gleich mal mit einigen Aufnahmen von Orgel und Klassik (Rachmaninov-Klavierkonzert, Tschaikowsky, Franz Schmidts Buch mit sieben Siegeln, ...) ausprobiert.


    Das Ergebnis: ernüchternd. Die K701 und die K712 KH spielen fast auf der selben Ebene - teils gefällt mir der K701 fast besser. Und das, obwohl letzterer das doppelte kostet!


    Bevor ich die 712 retour schicke, dachte ich mir, probier ich auch noch die Alternativen aus.
    Gibt es von euch Vorschläge für gute Hauptwerk-KH? Schmerzgrenze liegt zwischen 300 und 400 Eur, also ca beim 712Pro Preis.


    Dachte zunächst mal daran, die DT880 und die HD650 auszuprobieren - was meint ihr? Bessere/andere Vorschläge, oder sollte ich mir die beiden mal bestellen, und dann zwei der drei neuen wieder retour gehen lassen?


    beste Grüße,
    Florian

    Glaube auch, dass euer Weihnachtsgeld woanders besser investiert wäre, sofern man keine 4Channel-Lösung für die Oberlinger hat : /


    meines wird entweder in


    a) einen zweiten, guten KH (K701? HD880?) für einen eventuellen Gast


    oder


    b) 4 Nahfeldmonitore für Surround-Sets (Adam Audio AX7?)


    oder


    c) auf die hohe Kante für die Holzhey gelegt werden =)


    a propos Holzhey: hat eigentlich schon jemand Gernot hierher eingeladen? ;)


    und sry für offtopic..

    Quote

    Original geschrieben von Mikelectric
    denn nach der Renaissance der Romantik kommt dann bestimmt irgendwann die Renaissance des Neobarock :D


    lach mich nicht aus, aber ich bin mir da 100% sicher.. Hab vor 2 Jahren mit einem Prof. gesprochen, der mich in der Annahme bestätigt hat, dass der Neobarock wiederkommen wird. Pepping und Ahrens sind schon wieder am aufsteigenden Ast, meinte er - ich musste schmunzeln, hatte ich doch einen Ahrens in der Tasche mitgebracht. ;)


    Finde die Restaurierung auf jeden Fall stimmig - wenn man das Man. III schon hat, kann mans ruhig weiterverwenden und dann die ersten beiden umso konsequenter zurücksetzen auf Romantik, da man ja dann keine Rücksicht auf Universalfunktionalität nehmen muss. =)

    an anderer Stelle (ich weiß nicht mehr wo) wurde auch bemerkt, dass man sich das OKEY-Artikelchen holen sollte, wenn man eine schöngefärbte Rezension lesen möchte.. Wie aus dem Artikel hervorgeht wurden auch nur 2 Releases aufgenommen, Staccato und der normale, lange Release. 3 sollten doch bei derartigem Raum und derartigen Instrumenten Standard sein.. die bisherigen Aufnahmen auf ContreBombarde enttäuschen mich jedenfalls sehr..

    vielleicht ist die unterste Oktave der Flute harmonique beim echten Instrument einem anderen 8'-Register entlehnt, und Herr Suikat hat die Pfeifenreihe nicht doppelt aufgenommen. (ist jetzt nur eine haltlose Vermutung von mir, ohne das Instrument zu kennen)


    Herr Suikat hat übrigens sehr rasch auf meinen Kommentar bei der Bach-Aufnahme reagiert:

    Quote

    Well, I listened to this several times and I don't find "bell-like" sounds. What I can hear is that the reverb is perhaps a little too much, due to the rear channels being mixed in at 100%. Personally I do like the sound this way, but others may find this sub-optimal.


    Let me point out that simply adding the channels like I have done here is not what they are intended for. The rear channels have been recorded with cardioid microphones facing away from the organ, to record mainly the sound coming back from the nave. They are meant to be routed through separate rear speakers and then the volume set to personal taste. Adding them to the front channels directly is not their intended use, but it is a way to get more room to the sound when only two audio channels are available. I may have overdone this with this recording (again, personally I do like the sound this way).


    I will repost a recording with a better mix this evening.


    Man darf gespannt bleiben, auch wenn ich persönlich finde, dass man diesen Nachhall nicht mit "a little too much reverb" wegerklären kann..

    mehr oder weniger vereinfacht: Das UR22 hat symmetrische Ausgänge: anders formuliert ist da eine DI-Box quasi "integriert". Eine weitere extern anzuhängen bringt mMn nichts.


    Wenn man schon ein symmetrisches Signal hat, kann man den Ground Lift auch billiger herbeiführen:
    Wikipedia sagt: "Professional audio equipment intended for use with balanced lines may have a ground lift switch for the cable shield. The ground lift switch eliminates unwanted hum and buzz by interrupting the ground loops between equipment, preventing current flow along the cable shield between two devices. The switch disconnects pin 1 on the XLR jack, which is connected to the braid or foil shield in the cable and acts as the ground point of the circuit.". Das sollte sich ja in Eigenregie auch billiger bewerkstelligen lassen, oder stell ich mir das jetzt grad einfacher vor als es ist?


    Quote

    Also welcher Verstärker oder welche Aktivboxen hängen denn überhaupt dran? Was sind da genau für Eingänge dran? Symmetrisch? Unsymmetrisch? Was für Stecker und Kabel werden verwendet? Ist ein Netzstecker mit Schutzleiteranschluss daran oder nicht?


    Diese Infos wären in der Tat elementar für die weitere Hilfe.


    liebe Grüße und schönen Sonntag euch,
    Florian

    Bist du sicher, dass es sich auszahlt, einen Spieltisch mit integrierter Klangerzeugung zu kaufen? Dachte immer, dass die einen nicht unwesentlichen Teil der Kosten stellt bei fertigen Digitalorgeln. Wäre es nicht mit einem Netbook+SSD und Linux+Grandorgue wesentlich besser getan? Das ganze ginge, wenn man sich eine Reihe Registerwippen dazubauen lässt, ws. genauso Displaylos.


    und dann doch einen Hauptwerk-Spieltisch:


    Ich glaube das wichtigste Preiskriterium sind ja die Klaviaturen - bist du da mit Fatarklaviaturen glücklich? Wolfram Syré alias Bombarde hat vor einiger Zeit angekündigt, eigene Klaviaturen zu entwickeln, die wesentlich besser, aber nicht so teuer wie UHTs sein sollen - wenn du bei günstig dennoch das Spielgefühl hochhältst wäre eine E-Mail an ihn vielleicht nützlich.


    Nachdem der Spieltisch nagelneu sein soll: Ist ein Spieltischbau von Hoffrichter oder Magnus ( http://magnus-organy.eu/ ) eventuell preislich interessant? Hoffrichter ist nicht ganz günstig, aber handwerklich sehr solide. Magnus wirkt auf den Fotos auch gut, Preise sieht man leider keine.


    Für einen 3M-Spieltisch ohne eigene Klangelektronik würde ich dennoch 4000€ ausgeben wenn die Qualität des Handwerks einigermaßen stimmen soll. Billiger geht immer, aber mMn macht man darunter zuviele Zugeständnisse.


    Wenn man handwerklich begabt ist und sich an einen Eigenbau wagen kann sieht die Welt natürlich anders aus. ;)


    Habe bisher ein paar Digitalorgeln probespielen dürfen (Johannus und entweder Content oder Eminent, weiß nicht mehr) die nicht so billig waren - bei der Verarbeitung war ich bei beiden nicht glücklich..


    kurz formuliert: Wofür und vor allem für wen brauchst du die Orgel? Und zahlt es sich wirklich aus, unter eine bestimmte Preisgrenze zu gehen, aus Sicht der handwerklichen Verarbeitung her? Wie im Beitrag erkennbar ist, traue ich den Fließband-DOs nicht wirklich über den Weg.. :-(
    liebe Grüße,
    Florian

    Hallo,


    ich benutze eigentlich nur Wet-Samplesets und habe daher mit hall kaum Erfahrung machen können. Schließe mich aber Bertrams Erklärung zum Steinberg Interface an - auch meines (UR44) hat interne Effekte, die beim Kurztest gar nicht so schlecht geklungen haben - habe aber bisher noch kaum Gelegenheit gehabt, weiter damit rumzuspielen. Die Einstellungen sehen auf jeden Fall nett aus.



    liebe Grüße,
    Florian

    Hallo =)


    Du hast die Möglichkeit, beim UR22 an den Line-Outs auf der Rückseite symmetrisch das Signal abzugreifen (siehe http://download.steinberg.net/…22_OperationManual_de.pdf - Seite 7) - Zur Verwendung kommen Stereoklinkenstecker in jedem der beiden Kanäle, wo du z.B. solche Kabel nutzen kannst: http://www.thomann.de/de/the_sssnake_mxp2015.htm
    Sofern der Brumm auf diesem Wege entsteht, kann man ihm damit entgehen.


    Falls du mehr über das Netzbrummen lesen möchtest, habe ich auf die Schnelle hier einen interessanten Artikel gefunden: http://www.hdm-stuttgart.de/~curdt/Netzbrummen.pdf - ich habe leider auch nur oberflächliches Wissen auf diesem Gebiet. Was mir spontan einfiele, wäre etwas in dieser Richtung; das haben wir im Elektrotechniklabor auch schon verwendet um Probleme mit der Erdung auszuschließen: http://www.demetec.de/produkte/ips - damit könntest du alle beteiligten Geräte mal von der Erdung nehmen und schauen ob sich was tut. Das was ich jetzt auf die Schnelle gefunden hab ist zwar für medizinische Anwendungen gedacht - aber sowas in der Art findet man auch bei Conrad.


    liebe Grüße,
    Florian


    Edit: Nachdem ich deinen Anfangsbeitrag gelesen habe und mir wieder aufgefallen ist, dass du das Problem nur bei den Boxen, nicht aber beim KH hast - versuch doch mal, die Boxen mit einem Trenntrafo zu betreiben (floating), vielleicht entfernt das die Störgeräusche?


    Edit: Zur Brummschleifenunterbrechung gibt es z.B. auch Geräte wie das HD400 von Behringer: http://www.thomann.de/de/behringer_microhd_hd400.htm
    Keine Ahnung ob das in deinem Fall auch was bringt - bei Laptops, wo am negativen Pol des Gleichstromausgangs am Netzteil auch die Erdung durchgeleitet wird, kann es ähnliche Probleme geben, wie hier zu sehen ist:

    Wildervank hat mich nie vom Hocker gehauen muss ich sagen. Skrzatusz spielt da schon in einer höheren Liga.


    Die allererste und immernoch beliebteste, weil vielseitige Orgel die ich nutze ist Velesovo - ein schönes Plenum und einige schöne Prinzipale, die für barock und modern sehr schön klappen, zudem die HW-Trompete auch sehr kräftig ist. =)


    lg,
    Florian

    Quote

    Original geschrieben von benediktwoll
    habe nur noch nicht die Lösung mit dem Knie gefunden, wenn ich den Schweller bediene..


    Nachdem ich das gleiche Problem habe: Wie ist dein Spieltisch in der Hinsicht gebaut: Sitzt der Manualblock fix auf dem Untergerüst aus Holz auf? oder gibt es eine Möglichkeit, den Teil mit den Manualen vom Unterbau zu entkoppeln? mir käme sonst nämlich eine etwas aufwendige Idee - sowas in der Art wurde in einer Musikhochschule in meiner Stadt schonmal gebaut. ;)


    liebe Grüße,
    Florian

    wahnsinn - da hat sich wirklich mehr nach hinten als nach vorne entwickelt in den letzten 30 Jahren... ich finde die Aufnahmen des alten Instruments wesentlich reizvoller, das neue klingt so lieblos, dumpf und fern... Ich bin wirklich entsetzt - die neue Orgel war sicher nicht billig, und klanglich kriegt man - wenn überhaupt - gleichviel wie mit der alten Ahlborn.


    Ob man sich da einiges Geld hätte sparen können, bzw. besser verwenden können, wenn man auf HW/GO gesetzt hätte? Hmm, böse idee ;-D : chilissimo, wie wäre es, wenn du mal an die Abstrahlung und die Monarke einen Hauptwerk/GO-PC dranhängst und ein paar Vergleichsaufnahmen machst - um zu sehen, was mit einem trockenen Sample-Set und HW da so möglich ist? :D
    Mich würde das wirklich wahnsinnig interessieren.



    liebe Grüße,
    Florian

    kommt man unter Linux eigentlich an Jack vorbei, wenn man die Latenz niedrig halten möchte? Ich hab immer angenommen, dass JACK das Pendant zu ASIO sei in der Linux-Welt.


    lg,
    Florian

    Du kannst an der orgel doch mal kombinationen einstellen und am stick abspeichern. anschließend machste den stick daheim auf und schaust was da so drauf liegt. da es ziemlich sicher wenig sinn haben dürfte, binaries zu machen als orgelbauer könnten das auch txt-files oder sowas sein.


    Mich würds sogar ziemlich interessieren, wäre dir also dankbar, wenn du mal so n Kombinations-File hochladen könntest. :D


    liebe Grüße,
    Florian

    vielen Dank für die ausführliche und interessante Lektüre zu den Genelecs!! :)


    Darf ich deinem Text entnehmen, dass es ziemlich schwierig bis unmöglich sein dürfte, mit 4 Lautsprechern (Front+Rear) einen quadratischen 16m² Raum so zu beschallen, dass die Doesburg dort gut erlebbar wird ? Hab das mittlerweile als "Orgelzimmer" abgestellt, da stehen außer Spieltisch, großem Teppich und nem Pianino keine andren Dinge mehr =)
    Hatte immer die Hoffnung, irgendwann eine virtuelle Großorgel für einen kleinen Raum ganz erlebbar zu machen =)


    liebe Grüße,
    Florian

    das stimmt, SSDs haben viel Boden wettgemacht, v.a. für Streaminglösungen.
    Aber eine SSD kommt dennoch noch lange nicht an die Fähigkeiten eines hochtaktenden Quad-Channel DDR3-RAMs mit dessen schneller Anbindung an die CPU heran - parallel zur Festplattentechnologie entwickelt sich ja auch die Anbindungstechnologie von RAM an die CPU weiter - dass SSDs aufgeholt haben liegt ja nur daran, dass die intern auch mit Speicherchips arbeiten - wenngleich auch langsamer als ihre flüchtigen Pendants am RAM-Riegel. ;-)

    Ein wirklich schönes Instrument! Vorallem vom nachrestaurierten Klang des Boellmanns bin ich begeistert. ; )
    Gibts da denn auch Sampling-Möglichkeit? :D


    ...Aber wer weiß, vielleicht erfährt Hauptwerk ohnehin eine weitere deutsch-romantische Bereicherung im neuen Jahr 2014 - da kündigte sich schon wieder ein Set an...
    : "Die vielleicht klangschönste und fast vollständig original erhaltene große Walcker-Orgel des späten 19. Jahrhunderts (III,65) mit mechanischer Traktur und Barkermaschine in faszinierender Akustik." - hat jemand Lust, mit mir auf die Suche zu gehen? Wüsste wirklich gerne, wo dieses gute Stück stehen könnte. ; - )


    Edit:
    folgende Orgeln hab ich in meiner Datenbank gefunden:
    [D]Opus 31: St. Petersburg - St. Petrikirche - gebaut 1839 65 Register
    Opus 238: St. Petersburg - St. Petrikirche (Umbau) - gebaut 1869 65 Register[/D] 1917 vernichtet


    [D]Opus 34: Tallinn Reval - Olaikirche - gebaut 1842 65 Register[/D] Traktur pneumatisch, also auch nix..