Posts by Rainscho

    Einige Digitalorgeln haben sog. Interne Midifunktionen. Diese werden über die Schnittstelle nicht ausgegeben oder angenommen.

    Werden z.B. die Sequenzer via MIDI auf Hauptwerk wirksam ohne dass die internen Sequenzer abschaltbar sind gibt es unangenehme Doppelfunktion.

    Es ist durchaus möglich dass die beschriebenen Funktionen nicht über MIDI ausgegeben werden.

    Es hilft nur die Bedienungsanleitung intensiv zu studieren.

    Die Idee mit dem Rohr kann man verfolgen und wird das Ergebnis zeigen.

    Ich würde zunächst die Windlade schließen und den Lüfter provisorisch dierekt in die Kammer blasen lassen.

    Dann einen Ton anschlagen und nach und nach weitere Töne dazu. Man wird sofort merken wenn die Lüfterleistung nicht reicht. Da hilft dann auch kein Balg.

    Ist der Lüftermotor stark genug wäre der nächste Schritt das Rohr einzubauen und die Idee mit dem Kolben und der Feder zu testen.

    In den meisten Orgeln wird der Winddruck durch Gewichte auf dem Balg eingestellt. Sie haben nur eine statische Schwerkraft. Eine Feder neigt bei schneller Bewegung und Erreichen des Winddruckes zu Schwingungen und als Folge zu Tonschwankungen (der Ton tremuliert)

    Hallo Wathus

    Das ist ein interessantes Projekt.

    Ich denke, dass ein Lüfter für schnelle Winddruckänderungen zu träge ist. Da wird es immer Tonschwankungen geben. Zumal das Volumen des Körpers auf dem die Pfeifen stehen nicht sehr groß ist um Druckdifferenzen auszugleichen.

    Wenn der Lüfter eine Weile läuft ohne dass ein Ton gespielt wird entsteht in der Windkammer ein geringer Überdruck ( soviel wie der Motor leisten kann ). Der Überdruck entsteht aber nicht schlagartig. Betätigt man dann eine Taste entsteht der Ton und wird sofort auf die stätige Luftzufuhr die der Motor schafft absinken.

    Bin auch nicht sicher, dass der Lüfter mehrere Pfeifen mit Wind versorgen kann. Evtl nicht einmal eine Pfeife ohne das der Ton tremoliert oder detoniert.

    Aus meiner Kenntnis wird man nicht um eine Art Magazinbalg mit Rollenventil auskommen. Die Motorleistung muss den Balg auch dann genügend mit Luft versorgen können wenn mehrere Pfeifen auf einmal dauerhaft spielen

    Im Extremfall ist der Magazinbalg wirkungslos wenn die Pfeife(n) mehr Wind benötigen als der Motor aufbringen kann. Das System muß sorgfältig aufeinander abgestimmt sein.

    Gruß Rainer

    Hallo Ezasi

    Ich bin hauptsächlich Anwender von Spieler von Sample-Sets und bearbeite sie nur gering.

    Im Forum sind viele Interessenten für einstellbare Klangveränderungen. Das kann ich verstehen. Wir Menschen sind halt schöpferisch und experimentierfreudig veranlagt. Ich würde für solche Vorhaben gleich auf Sets im Physical Modelling System zugreifen. Das System erlaubt umfangreiche Klangvariationen.

    Ich kenne in GO keine Möglichkeiten von Klangveränderungen der Waves. Nur die im Programm integrierten Veränderungen. Das ist sehr beschränkt programmiert.

    Sicherlich lässt sich eine einfache "ODF-Werkbank" erstellen in die man Waves einprogrammieren und abhören kann.

    Sollte man bei intensivem Studium in GO Veränderungsmöglichkeiten z.B. der Hüllkurven finden bin ich grundsätzlich interessiert dies zu erfahren.

    Gruß Rainer

    Ich hab nirgendwo Tonaussetzer oder Probleme

    Friesach läuft sauber. Ist aber gegenüber C. Coll St Etienne mit allen Koppeln und Subkoppeln ein eher überschaubares Instrument.

    Auch die C. Coll läuft bei mir sauber. Allerdings verändere ich an den Einstellungen im PC nichts

    Das ist machbar.

    Die Kosten: etliche Streichhölzer für die übernächtigten Augenlider ganz viel Kaffee viel Zuspruch und Trost für die immer auftretenden Programmierfehler und eine große Lupe um die oft nur kleinen Schreibfehler zu identifizieren

    Spaß beiseite. Mit möglichst einfacher grafischer Gestaltung und übersichtlichen Registerfeldern ist das machbar.

    Aber, es ist deutlich mehr Arbeit als Spaß. Die GO-ODF muss erstellt werden. Für alles findet man hier im Forum Beispiele und einfache Vorlagen und Programme dazu.

    Ich hab mal damit angefangen. Und teils aufgegeben Man wird ein Teil des Projektes. Mir hat die Programmierung der Crescendowalze und mancher kleinen Korrekturen gereicht.

    Noch ein Tipp:

    Alle Tests einzeln beschreiben und speichern

    Ich habe zur Sache einen Vorschlag. Damit nicht immer wieder "neue" Definitionen ins Gespräch kommen und mit anderen vermischt werden, sollte man zuerst eine Definitions und Gesprächsplattform bilden.

    Auf dieser Plattform Definitionen samt Erklärungen dazu festlegen und dann Vor-und Nachteile etc diskutieren.

    Beispiel: "echte Orgel"...nicht einfach darauf losschreiben sondern zunächst fragen: Was meinst du mit "echter Orgel"? o.ä.

    Gleichnisse oder Geschichten wie "Wecker, Tisch, Teppich etc" erzeugen beim Lesen eine innere Haltung zum Schreibenden und seiner Qualifikation.

    Diese im Unterbewusstsein entstandene Bewertung kann vom Schreibenden nicht korrigiert werden. Nur durch den/die Lesenden.

    Gruß Rainer

    Ist doch schön, wenn man sich bissl Zeit für das Gehirn gönnt.

    Du hast völlig recht. Jede Pfeife Samples ist dem Original nahe. Allerdings sollte über zusätzliche Stereomikrofone der räumliche Platz der Pfeife erkennbar sein. Oder man nimmt die Orgel Pfeife für Pfeife nur über die Stereomikrofone auf.

    Ok, ich hab mich mit dem absoluten Gehör unglücklich ausgedrückt.

    Ein gutes und geschultes Gehör ist wohl besser.

    Hier jetzt zwei Beispiele:

    Der 11. Teilton ist die Undezime = fis2, 8/11' , 1/4 Ganzton tiefer. Er lässt sich nach einer gut Stimmung haltenden Zunge, wie etwa nach einer Oboe rein stimmen.

    Der 13. Teilton ist die Tredezime = gis2, 8/13' , 1/3 Halbton höher. Dieser Teilton ist mit dem Ohr nicht stimmbar. Außerdem liegen seine Teiltöne so ungünstig neben den reinen Aliquoten. Aus diesem Grund ist er nicht zu empfehlen.

    Es gibt in der Aliquotenskala weitere interessante Teiltöne, die nur mit sehr gutem Grundwissen in Bezug zu einem Vergleichston zu stimmen sind.

    Natürlich läßt sich jeder Teilton in der Frequenz ausrechnen und als Vergleich mit einem Stimmgerät intonieren. Damit erzeugt man zu allermeist eine gute gleichschwebende Stimmung.

    Orgelbauer Joseph Goebel favorisiert eine etwas ungleich schwebende Stimmung. Die kann man auch ausrechnen. Ich kenne keine Orgel mit solcher von ihm vorgeschlagenen Stimmung. Ist ein großes Thema, was den Einsatz von hochliegenden Aliquoten und deren Wirkung angeht.

    So ist z.B. der 17. Teilton zu erwähnen, der fast genau 1/2 Ton höher ist als der Grundton. Er kommt nur in hohen Lagen infrage und erzeugt selbst in großen Instrumenten aufhellend und gibt dem Tutti eine große Schärfe

    Die von sygo formulierte Frage ist nicht leicht und eindeutig zu beantworten.

    W. Adelung schrieb sinngemäß dazu, dass er von Elektrium spräche. Das sei kein Orgelersatz und der Name "Elektronenorgel" passt nicht.

    Virtuell sind alle elektrischen / elektronischen Instrumente mit den unterschiedlichsten Tonerzeugungen, um sich dem natürlichen Klang eines Instrumentes anzunähern, Das schrieb auch Mike sinngemäß.

    Bleiben wir bei der Orgel. Derzeit sind die Instrumente zu allermeist digital. Aus den Worten "digital" und "virtuell" lässt sich m.E. keine Klassifizierung herleiten. Man müsste einen Begriff für die Orgeln finden, die ein tatsächliches Abbild einer ganz bestimmten Pfeifenorgel sind.

    Und evtl für die Orgeln, die irgendwelche Klänge aus digitalen Bibliotheken entnehmen und zusammensetzen.

    Nur, noch einmal: virtuell und digital sind beide

    Bin nicht sicher, ob man dafür allgemeingültige Begriffe findet.

    Das wird dadurch noch erschwert, wenn der Klang einer gesampelten Orgel mit Physis-Modelling beeinflussbar ist. Oder eine gesampelte Orgel aus Sets verschiedener Orgeln zusammengesetzt ist.

    Dann wären es weitere Unterkategorien von Begriffen

    Da gäbe es dann Zutatenlisten wie in der chemischen Lebensmittelherstellung.

    Also:

    Virtuelle Digitalorgel

    * Sample einer Originalorgel

    * einstellbares Sample einer Originalorgel

    * Samples mehrerer Orgeln zusammengesetzt

    * einstellbare Samples mehrerer Orgeln

    * Samples aus einer Bibliothek zusammengesetzt

    * einstellbare Samples aus einer Bibliothek zusammengesetzt

    usw, ich glaube das führt zu weit und trägt zur Verunsichering bei. Und lässt andere Bearbeitungen außen vor. Die Begriffsbestimmungen Ufern dann schnell aus

    Leider gibt es im Forum immer wieder unschöne Tendenzen Themen oder Beiträge ins lächerliche zu ziehen. Wenn man keine zielführenden Sachargumente aufzeigen kann sollte man auf Zuschriften verzichten

    Den Thread schließen oder gar löschen würde ich nicht vorschlagen. Evtl nur einige Beiträge entfernen

    Also, bleibt bitte bei der Sache.

    Gruß Rainer