Posts by Rainscho

    Hallo Classicconcept

    Klingt selbst über Smartphone sehr schön. Ich habe bitte zwei Fragen:

    * Was ist das für eine Orgel

    * Auf dem Notenständer sehe ich ein Tablett mit der Partitur. Welche Software zum Umblättern benutzt du

    Weiter viel Spaß

    Gruß Rainer

    Ich habe mir die Videos der Dame ein paarmal angeschaut.

    Es macht ein wenig den Anschein, dass man mit geringen Mitteln mit etwas Übung von Null auf Einhundert kommt. Oder im heutigen Trend:" ich will alles, aber sofort"


    Wenn man nicht wenigstens mit Interesse

    Bach, Brahms, Pachelbel etc gehört hat wird einem bis auf wenige Ausnahmen keine so sehr stimmige Begleitmelodie einfallen.

    Das, was im Video als Möglichkeit einer Improvisation gezeigt wird setzt Grundkenntnisse voraus.

    Sonst bleibt man evtl. mit der Begleitstimme etc bei den Grundton Arten und Kadenzen.

    Bis auf wirkliche Naturtalente bleibt eigentlich wie hier schon oft beschrieben nur eins:

    Harmonielehre, bezifferten Bass

    Lernen, üben, üben

    Wenn man einen Choral gut begleiten kann, und dies spontan in anderen Tonarten, sitzt das Handwerk. Dann wird die Begleitung filigraner, bekommt Figuren. Vorspiele dann auch schon im Fugato usw.

    Dann macht es Spaß.

    Sorry , dass ich mich noch einmal dazu äußere

    sorry, dass ich mich dazu nochmal äußere. Zusätzlich, dass du mich hier direkt ansprichst redest du noch von einem nicht ernstzunehmenden Diskussionsstil meinerseits und sagst mir hinterher dass du Intergeek meinst, obwohl du Zitate zweier Mitglieder zu einem verbindest. Basspfeife und Waltharius gefällt das auch noch. Denk mal bitte darüber nach was so etwas nach sich zieht.

    So, nun ist alles ok

    Hallo EBI

    Unterstelle mir bitte nicht einen Widerspruch meiner Argumente.


    Ersteres Zitat " da ich selbst nie nach Noten spiele....usw.."

    stammt nicht von mir.


    Damit ergibt sich zwischen meinem sog. "Wohlwollen" und dem von dir reflektierten Zitat kein Widerspruch.


    Eine genaue Recherche der Zitate, bevor man sich darauf bezieht, ist empfehlenswert.

    ich bin begeistert über die fachliche Auseinandersetzung und Definition fester Begriffe.

    Wir haben hier bereits auch über musikalische Darbietung im Gottesdienst etc diskutiert.

    Vielleicht unterscheiden wir noch mehr.

    Hier im Forum befinden sich Orgel-Liebhaber mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Kenntnissen.

    Sowohl theoretisch wie auch in der Praxis.

    Es ist nur schwierig unterschiedliche Ansichten bzgl. unterschiedlicher Kenntnisse gleich zu bewerten.

    Damit hat die Menschheit täglich zu tun. Ich beziehe hier keine weitere Stellung

    Das hätte ich hier nicht geschrieben. Es kann schnell personlich verstanden werden. Ich empfehle bei der Sache zu bleiben.

    Wenn man nicht nach Noten spielen möchte kann man ungeachtet dessen den Wunsch haben die Toccata spielen zu können. Es handelt sich wie ich es verstehe um einen Wunsch. Dass zum Umsetzen des Wunsches einige Klimmzüge nötig würden ist EBI denke ich schon bewusst.

    Ich habe mir die Toccata von O. Latry schon öfter angehört. Es geht mit einem großen Instrument und starken Stimmen.

    Einige Stellen hör ich mir über einen Generator mal viel langsamer an. Bin gespannt, ob er so interpretiert oder ob es an der Akustik samt Hall liegt. Er spielt in dem halligen Raum auch nicht zu schnell.

    Viele Register zusammen mit großem halligen Raum gehen mit dem Orgelspieler sehr freundlich um.



    Idee:

    trockener Raum

    mechanische Orgel

    stark spuckender Grundton


    Dann die Toccata spielen und aufnehmen.

    Bei objektiven Abhören gibt es Antwort darüber wie gut man sie Spielen kann. Das Spucken gibt Zeugnis über Genauigkeiten der Läufe etc.

    (muß man nicht, ist nur eine Idee)


    Ehrlich gesagt, ich spiele sie auch lieber im großen Raum mit Hall.

    Jeder Akkord gewinnt durch den Hallzuwachs an Kraft


    Hier auch wie schon gesagt: Jeder wie er gerne mag

    Hallo Intergeek

    Ja, das kenne ich. aalglatte Darbietungen sind kein Musikgenuss. Das haben wir hier schon in einem anderen Faden diskutiert. In der Zeit von Prof Michael Schneider, Karl Richter etc. gab es den Trend: "wer zuerst fertig ist hat gewonnen'

    Mir hing die Toccata D-Moll von Bach aus dem Hals heraus. Jeder spielte sie noch schneller. Zu allem Überfluss war sie irgendwie auf jeder kaufbaren Langspielplatte zu hören.

    Ich bin erst wieder einigermaßen gesund geworden als ich alle 21 LPs aus der ehemaligen DDR Bach-Orgelwerke auf Silbermannorgeln mein Eigen nannte.

    Musik muss leben und darf nicht aalglatt sein. Leben ist mit Fehlern behaftet. Fehler sind aber etwas anderes als nicht können. Aber, dass hatten wir zur Genüge. Ich Fang nicht nochmal damit an

    Mich interessieren die Drucksachen aus C- und D-Kursen sehr


    Mein Kantor, ein begnadeter Improvisateur, hat mir alles mündlich vermittelt. Leider ist er mittendrin und mit Anfang 60 viel zu früh gestorben. Ich wollte bei seinem Nachfolger weiter machen. Dann hab ich ihn einmal bei einer Hochzeit einen Choral begleiten gehört. Das wars dann mit meiner Idee der Weiterbildung bei ihm.

    Ich freu mich dass trotz unterschiedlicher Sehensweise und Argumentation irgendwie ein Konsenz existiert. Jeder tut es so wie es i gefällt. Alles gut.

    Es ging im Grunde um eine Sache. Argumente liegen auf dem Tisch. Jeder nimmt dich davon etwas, was er mag oder nichts. Eine Win-Win-Situation. So gehört es sich für aufgeklärte Menschen. Es ist alles zur Sprache gekommen.

    Bedanke mich auch bei euch. Ihr habt mich mit meiner Ansicht nicht zerrissen.

    Hallo VPO, Ich schau mal ob ich noch Anleitungen dafür zu liegen hab.

    Gruß Rainer

    Darf ich bitte ein wenig zur Beruhigung anregen?

    Die Regeln der Harmonielehre sind ebenso wie die Technik beim Dirigieren für Chor und Orchester nicht willkürlich festgesetzte Regeln deren Verstoß bestraft wird.

    Die Regeln sind aus der Praxis entstanden und sollen mindestens denen helfen, die einen Choral nur mit C-Dur, F-Dur, G-Dur A-Dur begleiten.

    Natürlich klingt solche Begleitung langweilig. Mit Hilfe der Harmonielehre wird das interessanter.

    Die Kenntnis und Anwendung dieser Lehre hat z.B. Reger zu der Aussage geführt: "auf jeden Akkord kann jeder Akkord folgen". Dass ihm dabei dabei kein Unglück geschieht gelingt nur durch Einhaltung dieser Lehre und Stimmführung.

    Ich glaube auch, dass moderne Improvisationen viel interessanter klingen wenn man Stimmführung etc anwendet. Sie hilft als handwerkliche Grundlage die bei Verlassen nicht bestraft wird aber ein Fundament bildet.

    Zu allermeist wird der Zuhörer leicht den Unterschied feststellen ob einer nur darauf losspielt oder über eine grundhandwerkliche Fähigkeit verfügt.

    Niemandem ist es verboten eigene Ideen zu verwirklichen und die Harmonielehre zu verlassen. Der Erfolg in der Öffentlichkeit wird sich einstellen. So oder so.

    Wer einen eigenen Stil entwickelt, verdient aber ebenso große Bewunderung. Wer will da beurteilen, ob das schlechte oder gute Musik ist? Ich jedenfalls wäre schon froh und zufrieden könnte eines von beiden (also Imitation und Eigenentwicklung).

    da bin ich voll bei dir. Ich hab mich nicht korrekt ausgedrückt.

    Die allg. Zufriedenheit vieler Menschen im Bezug zur Musik wollte ich darstellen. Nicht die der Improvisateure. Tut mir Leid.

    Ich "durfte" bei dem Besuch eines Bekannten in unmittelbarer Nähe der Waldbühne in Berlin ein Popkonzert mit anhören. Durch die geschlossenen Fenster konnte man die Texte nicht verstehen. Die Begleitmusik und die Rythmen haben sich mit geringsten Änderungen und Umkehrungen stundenlang wiederholt.

    Das meine ich unter Anderem mit Musikanspruch vieler Menschen.

    Noch einmal, es tut mir leid, dass mein Gedanke falsch angekommen ist

    Normalerweise erkennt man es recht schnell, ob einer sein Handwerk beherrscht. Selbst wenn es recht schräg ist und einem nicht gefällt, kann man feststellen, ob das einem bestimmten Muster folgt bzw. eine bestimmte Struktur hat. Andernfalls liegt der Verdacht nahe, dass der Spieler nicht genau weiß, was er tut...

    Ich mag entgegen der Harmonielehre auch Quintparallelen usw. Wenn man dabei nicht aufpasst geht es auch mal schnell in die Hose.

    Einige "Muster" können schnell langweilig werden, wenn sie zu oft wiederholt werden ( und in Improvisationen immer wieder vorkommen) weil einem nichts besonderes mehr einfällt.

    Das ging den alten Klassikern auch so.

    Wenn man einen ganzen Band von z. B. Pachelbel oder andere spielt, erkennt man oft gleiche oder ähnliche Stile.

    Das führt gelegentlich zu der Aussage:

    Kennst du eine Komposition, dann kennst du alle

    Auch Oliver Latry (ich bewundere ihn, auch besonders wegen seiner Virtuosität) benutzt häufig gleiche Stilelemente.

    Viele Triller, schnelle immer gleiche Akkordanschläge usw. und immer viele Klangvariationen. Leise, laut, leise, Tutti etc. mit Abstufungen.

    Solche Klangvariationen täuschen schnell über wenig gekonnte Improvisation hinweg. Sie sind in heutiger Zeit Stil.

    Wie wenig heutzutage gute Musik verlangt wird kann man von allen Darbietungen ablesen

    Wem es nicht gefällt, der weiß wo die Tür ist.....


    Für ein Konzert hat man notfalls bezahlt.

    Wo die Tür ist......

    geht im Gottesdienst überhaupt nicht. Die Gläubigen kommen in den Gottesdienst zur Erbauung. Da ist es nicht angebracht ihnen seelischen Schaden durch "schlechtes" Orgelspiel anzutun. ( hatten wir hier schon)


    Zurück zur Improvisation.

    Es gibt Talente, die auch die Regeln der Harmonielehre samt Stimmführung von Natur aus inne haben.

    Diese Naturtalente sind rar. Die Meisten müssen das lernen. Dazu hilft Literaturspiel auch, weil man dabei Akkorde, Läufe und Stimmführung hören und üben kann. Wer schwierige Notenfiguren wie in klassischen Werken nicht zu Wege bringt schafft dies auch bei eigenen Improvisationen nicht

    Ich würde mich nicht zu sagen trauen, dass mir eigenes Spiel besser gefällt als z.B.

    J. S. Bach

    Die Kombinatiosorgel klingt gut.

    Die Computerregister sind in Ahlborns ehemaliger BAC-Technik ausgeführt. Ahlborn ist zum Samplingverfahren übergegangen.

    Bei BAC wurden Pfeifen digital aufgenommen und der Klangsynthese nach Fourier unterzogen. Die einzelnen Teilfrequenzen wurden gespeichert und beim Aufrufen eines Tones aus diesen zusammengesetzt. Das spart Speicherplatz, erfordert aber Rechenkapazität. Die Folge ist, dass der Rechenprozess mit mehr zugezogenen Stimmen längere Zeit benötigt. Das bedeutet, dass bei schnellem Spiel und vielen Registern die Elektronik den Pfeifen hinterherkleckert.

    Für den Gottesdienst reicht das gut aus.


    Ich sehe wenig Aussicht auf eine Terminzusage, kann aber gerne nachfragen.Wir sind mit Organisten gut bestückt und decken den Bedarf mit klassischen Konzerten selbst ab.


    Viele Hersteller von Digitalorgeln verlassen die Samplingtechnik und gehen in Richtung Tonanalyse (Physistechnik). Der offensichtliche Grund sind rechnerische Einstellmöglichkeiten von z.B. Vorläufertönen, Klangcharakter usw. Die Instrumente klingen soweit ich sie mal getestet habe nicht so schön klar wie die mit Sampletechnik. Aber, ich kenne nicht sehr viele. Vielleicht sind sie inzwischen verbessert.

    Meinst du in der Auenkirche? Dann musst du dich an die Kantorei wenden

    030 40 50 45 340 oder

    345.

    Ich hatte dort von 1963-1971 Unterricht, bin aber jetzt dort nicht involviert

    Marode ist sie nicht so sehr, dass man sie nicht spielen könnte. Einige Erweiterungen stehen an und sind schon vorbereitet. Verschleiß

    ( Schwell- Jalousien müssen abgedichtet werden etc )

    Hab mich gerade auf der Website umgeguckt.

    Das ist ja toll. Ich muss mal auf die Website der Aue gehen.

    Wenn man dort Spielstunden buchen kann bin ich sicher auch mit dabei.

    Vielleicht klappt es. Ich würde mich freuen. Wenn du dann noch Zeit und Lust hast kannst du gerne auch die Kombinationsorgel kennenlernen. Wenn ich wiedermal an die Domorgel herankomme würde ich dich mindestens informieren. Die ist pneumatisch. Beim Spiel auf dem vierten Manual strömt die Luft durch ca 15 m lange Kondukten, was zu merkbaren Verzögerungen führt. Daran muss man sich gewöhnen und konsequent im Takt bleiben.

    Die Orgel in der Aue ist m.W. elektropneumatisch gesteuert. Offensichtlich als pneumatische Orgel konzipiert und nach der Erweiterung die Spielrelais am Eingang der Pneumatik angebracht. Die Verzögerung ist aber gering. Ob man den neueren Umbau so weit getrieben hat, die Pneumatik ausgebaut und die Spielrelais direkt an den Kanzellen platziert hat, weiß ich nicht

    Danke für die Anregungen.


    Die Orgel steht in Hannover, St. Heinrich. Sie ist ursprünglich wahrscheinlich aus den 30-er Jahren erbaut von der Fa. Emil Hammer (Nachfolger der berühmten Orgelbaufirma Furtwängler & Hammer). Mehrfach umgebaut und erweitert, zuletzt von Fa. Simon, Borgentreich (liegt zw. Göttingen und Paderborn).

    Danke für die Info. Wir haben in unserer Kirche Berlin-Charlottenburg eine Kombinationsorgel (eins meiner eingestellten Fotos) mit 15 Register und ca 30 Computerstimmen. Sie ist 1980 von Hammer / Hannover in sehr guter Qualität erbaut. Das Hauptwerk ganz oben aufzustellen hat sich bewährt. Die Stimmung ist relativ konstant. Schaut man sich im Werk um, sieht man nur einen hochwertigen Aufbau. Einzig, die zu dieser Zeit gebräuchlichen Holzschrauben halten nicht besonders. Ich hab sie an Teilen des Magazinbalges und Klappen etc. gegen heute übliche Spaxschrauben getauscht

    Die Orgel in der Auenkirche ist seinerzeit von Furtwängler Hammer erbaut

    Den Film über J. S. Bach hätte ich auch gern gesehen. Bach war ein Genie. Seine Themen tauchen in manchen modernen Stücken der Unterhaltungsmusik auf. Er und Beethoven haben praktisch alles an Harmonien abgedeckt. Neues kann man eigentlich kaum erfinden.

    Dann hättest du eine schöne Anleitung. Der Feuervogel ist eigentlich nicht das Stück was man sich zu Gemüte führt.

    Meine musikalische Ausbildung mit ca 21 Jahren. Davon mehr auf der Hobbyseite