Posts by Rainscho

    Die Orgel hab ich im Faden

    Rainscho's erstes Hausorgelprojekt beschrieben. Ist eine Kleinorgel mit einem Manual und Pedal. Keine Truhenorgel

    Ja, einmalig und einmanualig:thumbup:

    Dulzian

    Die Orgel hat eine Pedalkoppel und Manualteilung,

    Damit lässt sich sehr viel machen. Das Manual steuert die Ventile über eine Stechermechanik

    Das stimmt in der Suboktave und Superoktave sind ähnliche Effekte vorhanden. Wenn deine Pfeifenreihen bis zu 80 Töne ausgebaut sind hast du ja eine wunderbare Orgel.

    Natürlich spart man gegenüber der Schleifladenorgel Pfeifen und Platz und Geld sonst hätte man das Multiplexsystem nicht erfunden.

    Mehrfachverwendung von Pfeifen sind ja auch in Transmissionen üblich. Wenn man einen 16' aus z.B. Schwellwert ins Pedal transmittiert oder umgedreht gibt es theoretisch auch Ton Löcher die aber kaum auffallen. Das Multiplexsystem in Hausorgeln zu verwenden hat den von dir beschriebenen Vorteil im vollen Werk einerseits voll zu klingen, andererseits nicht zu laut zu werden.

    Eine Multiplexorgel, auch solche mit deutlich hörbaren Klanglöchern, ziehe ich der reinen Digitalorgel und auch einer Hybridorgel vor


    Gruß Rainer

    Dankeschön. Viel Freude an und mit deiner Orgel.

    Natürlich hat das Multiplexsystem die Nachteile der Klanglöcher. Auch die Ansteuerung der Register und Pfeifen ist komplizierter als bei z.B. einer Schleiflade.

    Mit geschickter Registrierung fallen die Klanglöcher nicht mehr so stark auf. Das geht mit genügenden Registern natürlich einfacher. Zeitweise hat man die Klangreihen um mehrere Oktaven über den Manualumfang weiter ausgebaut und dann Register gleicher Mensur zwei Oktaven versetzt disponiert, also aus einer Reihe z.B. den 8' und 2' entnommen.

    Bei schlechten Multiplex-Orgeln kann auch die Windstößigkeit über alle Manuale und Pedal ungünstig auswirken.

    Aber schön, solch eine umfangreiche Pfeifenorgel zu besitzen.

    Nochmals viel Freude damit

    Gruß Rainer

    Hallo Classicconcept

    Klingt selbst über Smartphone sehr schön. Ich habe bitte zwei Fragen:

    * Was ist das für eine Orgel

    * Auf dem Notenständer sehe ich ein Tablett mit der Partitur. Welche Software zum Umblättern benutzt du

    Weiter viel Spaß

    Gruß Rainer

    Ich habe mir die Videos der Dame ein paarmal angeschaut.

    Es macht ein wenig den Anschein, dass man mit geringen Mitteln mit etwas Übung von Null auf Einhundert kommt. Oder im heutigen Trend:" ich will alles, aber sofort"


    Wenn man nicht wenigstens mit Interesse

    Bach, Brahms, Pachelbel etc gehört hat wird einem bis auf wenige Ausnahmen keine so sehr stimmige Begleitmelodie einfallen.

    Das, was im Video als Möglichkeit einer Improvisation gezeigt wird setzt Grundkenntnisse voraus.

    Sonst bleibt man evtl. mit der Begleitstimme etc bei den Grundton Arten und Kadenzen.

    Bis auf wirkliche Naturtalente bleibt eigentlich wie hier schon oft beschrieben nur eins:

    Harmonielehre, bezifferten Bass

    Lernen, üben, üben

    Wenn man einen Choral gut begleiten kann, und dies spontan in anderen Tonarten, sitzt das Handwerk. Dann wird die Begleitung filigraner, bekommt Figuren. Vorspiele dann auch schon im Fugato usw.

    Dann macht es Spaß.

    Sorry , dass ich mich noch einmal dazu äußere

    sorry, dass ich mich dazu nochmal äußere. Zusätzlich, dass du mich hier direkt ansprichst redest du noch von einem nicht ernstzunehmenden Diskussionsstil meinerseits und sagst mir hinterher dass du Intergeek meinst, obwohl du Zitate zweier Mitglieder zu einem verbindest. Basspfeife und Waltharius gefällt das auch noch. Denk mal bitte darüber nach was so etwas nach sich zieht.

    So, nun ist alles ok

    Hallo EBI

    Unterstelle mir bitte nicht einen Widerspruch meiner Argumente.


    Ersteres Zitat " da ich selbst nie nach Noten spiele....usw.."

    stammt nicht von mir.


    Damit ergibt sich zwischen meinem sog. "Wohlwollen" und dem von dir reflektierten Zitat kein Widerspruch.


    Eine genaue Recherche der Zitate, bevor man sich darauf bezieht, ist empfehlenswert.

    ich bin begeistert über die fachliche Auseinandersetzung und Definition fester Begriffe.

    Wir haben hier bereits auch über musikalische Darbietung im Gottesdienst etc diskutiert.

    Vielleicht unterscheiden wir noch mehr.

    Hier im Forum befinden sich Orgel-Liebhaber mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Kenntnissen.

    Sowohl theoretisch wie auch in der Praxis.

    Es ist nur schwierig unterschiedliche Ansichten bzgl. unterschiedlicher Kenntnisse gleich zu bewerten.

    Damit hat die Menschheit täglich zu tun. Ich beziehe hier keine weitere Stellung

    Das hätte ich hier nicht geschrieben. Es kann schnell personlich verstanden werden. Ich empfehle bei der Sache zu bleiben.

    Wenn man nicht nach Noten spielen möchte kann man ungeachtet dessen den Wunsch haben die Toccata spielen zu können. Es handelt sich wie ich es verstehe um einen Wunsch. Dass zum Umsetzen des Wunsches einige Klimmzüge nötig würden ist EBI denke ich schon bewusst.

    Ich habe mir die Toccata von O. Latry schon öfter angehört. Es geht mit einem großen Instrument und starken Stimmen.

    Einige Stellen hör ich mir über einen Generator mal viel langsamer an. Bin gespannt, ob er so interpretiert oder ob es an der Akustik samt Hall liegt. Er spielt in dem halligen Raum auch nicht zu schnell.

    Viele Register zusammen mit großem halligen Raum gehen mit dem Orgelspieler sehr freundlich um.



    Idee:

    trockener Raum

    mechanische Orgel

    stark spuckender Grundton


    Dann die Toccata spielen und aufnehmen.

    Bei objektiven Abhören gibt es Antwort darüber wie gut man sie Spielen kann. Das Spucken gibt Zeugnis über Genauigkeiten der Läufe etc.

    (muß man nicht, ist nur eine Idee)


    Ehrlich gesagt, ich spiele sie auch lieber im großen Raum mit Hall.

    Jeder Akkord gewinnt durch den Hallzuwachs an Kraft


    Hier auch wie schon gesagt: Jeder wie er gerne mag

    Hallo Intergeek

    Ja, das kenne ich. aalglatte Darbietungen sind kein Musikgenuss. Das haben wir hier schon in einem anderen Faden diskutiert. In der Zeit von Prof Michael Schneider, Karl Richter etc. gab es den Trend: "wer zuerst fertig ist hat gewonnen'

    Mir hing die Toccata D-Moll von Bach aus dem Hals heraus. Jeder spielte sie noch schneller. Zu allem Überfluss war sie irgendwie auf jeder kaufbaren Langspielplatte zu hören.

    Ich bin erst wieder einigermaßen gesund geworden als ich alle 21 LPs aus der ehemaligen DDR Bach-Orgelwerke auf Silbermannorgeln mein Eigen nannte.

    Musik muss leben und darf nicht aalglatt sein. Leben ist mit Fehlern behaftet. Fehler sind aber etwas anderes als nicht können. Aber, dass hatten wir zur Genüge. Ich Fang nicht nochmal damit an

    Mich interessieren die Drucksachen aus C- und D-Kursen sehr


    Mein Kantor, ein begnadeter Improvisateur, hat mir alles mündlich vermittelt. Leider ist er mittendrin und mit Anfang 60 viel zu früh gestorben. Ich wollte bei seinem Nachfolger weiter machen. Dann hab ich ihn einmal bei einer Hochzeit einen Choral begleiten gehört. Das wars dann mit meiner Idee der Weiterbildung bei ihm.

    Ich freu mich dass trotz unterschiedlicher Sehensweise und Argumentation irgendwie ein Konsenz existiert. Jeder tut es so wie es i gefällt. Alles gut.

    Es ging im Grunde um eine Sache. Argumente liegen auf dem Tisch. Jeder nimmt dich davon etwas, was er mag oder nichts. Eine Win-Win-Situation. So gehört es sich für aufgeklärte Menschen. Es ist alles zur Sprache gekommen.

    Bedanke mich auch bei euch. Ihr habt mich mit meiner Ansicht nicht zerrissen.

    Hallo VPO, Ich schau mal ob ich noch Anleitungen dafür zu liegen hab.

    Gruß Rainer

    Darf ich bitte ein wenig zur Beruhigung anregen?

    Die Regeln der Harmonielehre sind ebenso wie die Technik beim Dirigieren für Chor und Orchester nicht willkürlich festgesetzte Regeln deren Verstoß bestraft wird.

    Die Regeln sind aus der Praxis entstanden und sollen mindestens denen helfen, die einen Choral nur mit C-Dur, F-Dur, G-Dur A-Dur begleiten.

    Natürlich klingt solche Begleitung langweilig. Mit Hilfe der Harmonielehre wird das interessanter.

    Die Kenntnis und Anwendung dieser Lehre hat z.B. Reger zu der Aussage geführt: "auf jeden Akkord kann jeder Akkord folgen". Dass ihm dabei dabei kein Unglück geschieht gelingt nur durch Einhaltung dieser Lehre und Stimmführung.

    Ich glaube auch, dass moderne Improvisationen viel interessanter klingen wenn man Stimmführung etc anwendet. Sie hilft als handwerkliche Grundlage die bei Verlassen nicht bestraft wird aber ein Fundament bildet.

    Zu allermeist wird der Zuhörer leicht den Unterschied feststellen ob einer nur darauf losspielt oder über eine grundhandwerkliche Fähigkeit verfügt.

    Niemandem ist es verboten eigene Ideen zu verwirklichen und die Harmonielehre zu verlassen. Der Erfolg in der Öffentlichkeit wird sich einstellen. So oder so.

    Wer einen eigenen Stil entwickelt, verdient aber ebenso große Bewunderung. Wer will da beurteilen, ob das schlechte oder gute Musik ist? Ich jedenfalls wäre schon froh und zufrieden könnte eines von beiden (also Imitation und Eigenentwicklung).

    da bin ich voll bei dir. Ich hab mich nicht korrekt ausgedrückt.

    Die allg. Zufriedenheit vieler Menschen im Bezug zur Musik wollte ich darstellen. Nicht die der Improvisateure. Tut mir Leid.

    Ich "durfte" bei dem Besuch eines Bekannten in unmittelbarer Nähe der Waldbühne in Berlin ein Popkonzert mit anhören. Durch die geschlossenen Fenster konnte man die Texte nicht verstehen. Die Begleitmusik und die Rythmen haben sich mit geringsten Änderungen und Umkehrungen stundenlang wiederholt.

    Das meine ich unter Anderem mit Musikanspruch vieler Menschen.

    Noch einmal, es tut mir leid, dass mein Gedanke falsch angekommen ist