Posts by Rainscho

    Es gibt halt GD-Besucher, die mit Musik an sich nicht viel am Hut haben, aber in der Kirche mit den genannten Chorälen u.a. "aufgewachsen" sind. Die Melodien sind so stark verwurzelt, dass man diese Zuhörer mit den einfachen Melodien glücklich machen kann.

    genau so ist es. Ein Veränderungsprozess dauert lange, wenn er denn überhaupt vollumfänglich durchführbar ist.

    Für die Jugend ist die Orgel ohnehin nicht mehr das Instrument der Wahl.

    Wird von Schlagzeug und Gitarre etc abgelöst. Dann sind sie aber unter sich. Langsam, ganz langsam gewöhnen sich die Gemeindemitglieder auch an so etwas. In den meisten Fällen sind die älteren gegenüber der Jugend in den allg. Gottesdiensten in der Überzahl. Das muss man auch bedenken.

    Ich habe mal vor einem Gottesdienst die Choräle aus dem Gesangbuch gespielt und war glücklich als in der Gemeinde leise mitgesungen wurde.

    Ist aber eine ganz andere Spielfreude

    Weiter viel Spaß an deinen Projekten

    Ich hab mal in "sowas" oder "sowas" und in weitere Videos von dir reingeschaut.

    Du musst dich nicht verstecken. Das muss mancher erst einmal nachmachen, geschweige denn noch besser machen.

    Hut ab!

    Gestatte mir vielleicht eine kleine Anregung. Bei den beiden Videos " Wie schön leuchtet der Morgenstern" würde ich die anfänglichen Improvisationen etwas kürzer halten. Dann läuft man nicht Gefahr sich öfters mal zu wiederholen. Das gibt notfalls Diskussionsgrund.

    Das ist jetzt keine Kritik.

    Was ist das für eine Orgel und wo steht sie?

    Ich wünsche dir weiterhin viel Freude bei deinen privaten Andachten und dem Spiel in der Kirche

    Gruß Rainer

    Nicht schlecht, Herr Specht :-)


    Für den Normalo ist auch Max Reger schon zuviel. Da muss man durch :-)

    ich glaube, hier muß man ein klein wenig unterscheiden ob man ein Konzert spielt oder im Gottesdienst die Gemeinde begleitet.


    * Bei einem Konzert ist das Programm bekannt und je nach Interesse kommen sie Zuhörer.

    Die wollen dann auch Reger usw.


    * Im Gottesdienst ist der Organist (die Organistin) eigentlich "Dienstleister" zum Wohl der zum Gottesdienst versammelten Menschen. Das Orgelspiel hat hier mehr die Aufgabe die Gemeinde vom Alltag abzuholen und zum Gottesdienst zu führen.

    Wenn die Predigt / das Orgelspiel nicht zu Herzen geht treibt es die Gemeinde eher aus der Kirche. Hier hat der Organist eine eben so große Verantwortung wie der Pfarrer.

    Ich finde es daher sehr gut wenn der Organist nicht seine eigenen Ideen sondern einfühlsam die Wünsche der Gemeinde bedient. Man kann ja mal nachfragen.

    Ich rede hier nicht davon dass man nur "Stube Küche" spielen darf. Alle Veränderungen muss man stückweise und sehr behutsam betreiben und die Gemeinde heranführen bis es der Letzte in der Gemeinde annimmt.


    Hier mal ein anderes Beispiel.

    In einem Chor haben wir Choräle von Bach gesungen. Haydn und Mendelssohn waren auch dabei. Alles eigentlich harmlos.

    Davon wurden Schallplatten gepresst.

    Als die CDs heraus kamen sollten die besten Stücke aus dem Schallplatten-Fundus auf CD erscheinen. Man machte eine Umfrage in den Gemeinden. Was war dann der Mehrheit wegen auf der CD?


    Näher mein Gott zu dir

    So nimm denn meine Hände

    Hehr und heilig ist die Stätte.......usw

    Stimmt :thumbup:

    Leider ist es in vielen Bereichen so.

    Lernen nein, es muss irgendwie anders und leichter gehen.

    Auf dieser Schiene bewegen sich m.E. auch die Videos " Improvisieren" mit der Frau. Sie macht das locker und gut, setzt aber mehr oder weniger nur gleiche Akkorde nebeneinander. Das würde mich nicht befriedigen.

    Eine andere Möglichkeit des Lernens ist z.B. die Choräle von Bach spielen (immer wieder), die Harmonien bewusst hören und verinnerlichen. Das hilft besonders wenn man das Generalbaß-Spiel kann zu noch höherem Spielgenuß

    Also: lernen, lernen, lernen:thumbup:

    Kann bitte mal ein Moderator das letzte Zitat von mir löschen? Ist versehentlich ein Doppel des letzten Beitrags.

    Danke und Gruß Rainer

    Hier nochmal ein Tipp.

    Unter Improvisieren im einfachsten Fall verstehe ich eine vernünftige freie Begleitung einer Melodie.

    Im schwierigsten Fall das Improvisieren einer Fuge über dieses Thema.


    Dazu hilft zum Erlernen der Harmonielehre und des Generalbaß-Spiels (bezifferte Bass) eine gute Anleitung.

    Der bezifferte Bass ist praktisch unter der Melodiestimme eine Bass-Note mit einer Ziffer inkl Vorzeichen, die den Akkord definiert. Das lässt sich gut und relativ leicht lernen. Man muss etwas Fleiß dazu aufbringen. Aber es lohnt sich besonders für den Gottesdienstgebrauch. Dann weiß man immer wo man sich befindet und kann sich gut herausretten falls mal etwas daneben geht


    Hier ein paar Seiten einer Generalbaß-Schule.


    schule-generalbaß 001.jpg

    grundakkorde 001.jpg

    umkehrung-dreiklang 001.jpg


    akkordverbindung 001.jpg


    septakkord 001.jpg


    generalbaß 001.jpg


    Wenn man diese Grundlagen beherrscht und erstmal strikt anwendet wird die Choralbegleitung zum Kinderspiel. Dann kann man sich getrost an größere Sachen heranwagen.


    Vielleicht hilft es Einigen. Viel Spaß, Ausdauer beim Lernen und beim Generalbaß-Spiel


    Gruß Rainer

    Ich bin auch der Meinung, dass man die Harmonielehre aus dem ff wissen und umsetzen können muss. Sonst passieren einem die Fehler paralleler Quinten und Oktaven in der Stimmführung. Parallel-Führung ist in der klassischen Harmonielehre verboten.

    Melodiestimme und Baß sind gegenläufig zu führen.

    Wird in neueren sog. Improvisationen teilweise außer Acht gelassen. Bevor man aber mit Parallelen Akkorden (Quarten oder verschobene Septimenetc) wie in einem der Videos gezeigt arbeitet sollte man Harmonielehre draufhaben. Sonst klingt eine Improvisation wie die andere und wird langweilig.

    Anfangs haben viele Menschen z.B. den C-Dur Akkord in der Hand eingestellt und in dieser Grundeinstellung Lieder gespielt. Wie das klingt kann man ja ausprobieren. So klingen manche "Harmonisierungen". Auch die der im Video über Improvisationen gezeigten Frau.

    Ähnliche Videos gibt es viele.

    In meinen Augen der Versuch ohne große Vorkenntnisse etwas einigermaßen Anhörbares zu Wege zu bringen

    Hallo Classicconcept

    Klingt alles sehr schön. Ich habe nur eine 4-Kanal Anlage mit 2 Hall-Geräten. Das erzeugt einen super Kathedraleffekt. Das ist in einem anderen Faden ausgiebig diskutiert.

    In Sachen Holztasten mit unterschiedlicher Druckpunktsimulation hat VPO-Organist den Faden genannt.

    Viel Spaß beim Bauen und Spielen

    Die Videos zur Improvisation hab ich angeschaut. Auch nicht mein Fall. Andere Videos: "in dreißig Minuten auf dem Klavier Stille Nacht spielen zu können" empfinde ich ähnlich. Nicht alle solche Ideen sollte man ins Netz stellen

    Gehört zum Spieltisch, nicht aber Midifizierung.


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    So sieht es manchmal aus. Einzelne Notenblätter. Wie oft geschieht es, dass sie verrutschen. Oder bei Husten etc. wegfliegen.

    Ich hab eine Idee in einem Spieltisch gefunden, die ich in meine Orgel integriere.


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    Unten am Notenpult sind Magnetstreifen aufgelegt. Ich lass in einer Tischlerei unten und in halber Höhe ein Nut in den Notenständer fräsen. Dort klebe ich die Magnetstreifen ein.


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    Dann kann man die Noten mit Magnete fixieren (kleinere, z.B. von einer Magnetwand, als hier gezeigt)

    Nichts fliegt weg oder fällt herab etc.

    Ich finde die Idee gut. Zu sehen ist hier die Toccata Nr. 5 in F-Moll von Charles Widor.

    Ich hatte gerade die Noten in Griffnähe. Bin aber erst ganz am Anfang mit Üben

    Hallo VP

    Danke. Natürlich gibt es viele Möglichkeiten solche beschriftete Streifen auszuführen und anzubringen. Ist ähnlich wie mit den Ideen zum Druckpunkt. Je mehr man sich damit beschäftigt und Gedanken austauscht umso ideenreicher werden die Lösungen.

    Die von dir beschriebenen Rahmen haben den Vorteil dass man alle Beschriftungen im Rahmen fest integriert. Und dann einfach den ganzen Rahmen tauscht usw.

    Spannend, sich darüber zu unterhalten.


    Ich setz mich jetzt ran und kreiere ein Panel mit Registerstops in größerer Form und darunter kleinere, die zum Programmieren des Crescendos benutzt werden. Dann muss ich nicht von Single-Stop-Jamb und legt/right hin und her wechseln.

    Viel Spaß bei deinen Projekten

    Gruß Rainer

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    Melde mich in Sachen Registerstreifen beschriftet und leicht austauschbar nach meinem diesbezüglichen Beitrag vom April dieses Jahres.

    Auf dem ersten Bild sind die Beschriftungsstreifen über Excel auf selbstklebende Folien gedruckt, mit einer Klarsichtfolie überklebt und auf PVC-Streifen aufgeklebt zu sehen. Die Bohrungen sind mit einer Bohrschablone passend zu den Innensechskantschrauben im Spieltisch gefertigt.

    Alle Koppeln sind immer an der selben Stelle angeordnet.

    Auf der Rückseite der Registerstreifen ist jeweils eine Beschriftung aufgetragen:

    * Orgel

    * links / rechts (auf dem Spieltisch)

    * Jeweils von unten nach oben nummeriert


    Der obere Teil des Bildes enthält die Register für Pitea

    Darunter die Register der C.Coll Orgel St. Etienne in Caen


    Auf dem unteren Bild sind die Registerbeschriftungen der Orgel aus Friesach auf dem linken Registerbrett zu sehen.


    Das ist meine Hardwarelösung gegenüber dem Panel von VPO ( was mir sehr gut gefällt)


    Für weitere Oktav- Suboktav und Superoktavkoppeln etc. erhält mein Spieltisch oberhalb der Manuale runde Taster mit eben solchen Beschriftungsstreifen

    Gruß Rainer

    So ist es wohl aus meiner Erfahrung zu verstehen.

    C. Coll hat z.B. in der Orgel St. Etienne in Caen ein Register "Carillon" eingebaut.

    Der Klangvokal ähnelt einem Glockenspiel, ist aber ohne Anschlag und mit Quinten, Terzen und Oktaven in entsprechender Mensur gestaltet.

    Ein Register mit der Bezeichnung "Cembalo" wird wahrscheinlich einen hellen "i-Charakter" aus einer Obertonzusammenstellung erzeugen.

    Dem i-Charakter entsprechend liegt es in hohen Fußlagen und wird evtl mehrfach repetieren.

    Schirmungen einbauen ist nicht schwierig.

    Jede bekommt ihre eigene Masseleitung. Diese darf nicht an die zu schirmende Baugruppe geführt sein.

    Alle Masseleitungen werden an einem zentralen Punkt möglichst in der Nähe des Schutzkontaktleiters zusammengeführt.

    Jeder kann sich sein eigenes Konzept aufbauen. Wenn es den Ansprüchen gerecht wird ist es gut. Neue Möglichkeiten zu erarbeiten macht auch Freude. Erst Recht wenn sie gut gelingen.

    Ich bin nicht so experimentierfreudig. Ich spiele lieber mein Instrument.

    Erweiterungen nehme ich natürlich auch vor


    Also, allen viel Spaß am Spielen, Tüfteln, Experimentieren und Bauen

    Es macht Spaß daran teilzuhaben und gibt neuen Forianern Anregungen zur Verwirklichung ihres Instrumentes

    Mein MIDI-Paneel stockt auch etwas. Momentan bin ich viel mit dem Boot unterwegs.

    Mein Paneel soll nur die Crescendo-Programmierung erleichtern.

    Ansonsten steuere ich alle Funktionen über meinen Spieltisch mit Tastern. Viel Spaß bei deiner Arbeit. Hut ab. Ich hätte die Geduld nicht.

    Die internen Koppeln bei WIRA bewirken, dass MIDI-Signale der beiden gekoppelten Manuale an GO oder HW gesendet werden. Nur der Koppeltaster auf dem Bildschirm ist nicht einfach über"warte auf Ereignis" zu definieren.

    Ist mir jedenfalls nicht gelungen.

    Ich habe eine Setzertaste zusätzlich mit einer Funktion in GO definiert . Beim ersten Betätigen wurde die interne (WIRA) Kombination geschaltet. Beim zweiten Betätigen die in GO definierte Funktion