Posts by Georgy

    Ist vielleicht für manchen was. Danke.


    Leider weigert sich mein Rechner wegen 0,8 GB und ohne Perspektiven hoch zu fahren.

    (Verkaufe ja gerade fast alle Sets mit weniger als 3 Stereokanälen. Gerne PM).

    Vielleicht kann ich sie demnächst für einen symbolischen Euro wegen Nichtspielbarkeit übernehmen, Rainer und Haralder reparieren sie...ich mache dabei die dummen Arbeiten?

    Der Klangeindruck ist natürlich in einiger Entfernung völlig anders als auf dem Orgelbock, wo vieles nicht selten unausgewogen, teils tinnituserzeugend und ohrenbetäubend schmerzlich ist.

    Das ist ja das Herrliche an unseren Installationen zuhause, dass wir alles so austarieren können, wie es uns gut tut.


    Die wunderbarste Kleinorgel, die ich je gehört habe und spielen durfte, ist die Werkstattorgel von Cavaille-Coll, die eine Gemeinde in Mainz-Bretzenheim gekauft hat. Weitgehend geschlossenes Gehäuse, unglaublich berührende Intonationen. Schon nach 3 Tönen zum absoluten Dahinschmelzen. Ein TRAUM!!

    Allerdings auch ein böser: Gekauft und erst mal für 100 000 Euro repariert. Jetzt wieder zur Hälfte gar nicht spielbar. Kostenvoranschlag nun: 200 000 Euro.

    Und dabei wirds nicht bleiben. Für die Gemeinde und die Träger nicht machbar.


    Und: sie steht auf der Empore einer potthässlichen, modernen Kirche mit unterirdischer Akustik. Sie klingt in der Nähe, direkt dabei, unfassbar schön, aber den Kirchenraum kann sie in keiner Weise füllen und sie ist auch nicht auf diesen bescheuerten 'Betong-Kotzbau' (sorry) intoniert - (Mir wird übel und vergeht jede religiöse Anwandlung, wenn ich so etwas sehe.)

    Eine Werkstattorgel war es: Cavaille-Coll hat daran seinen Schülern die Pfeifenmensuren und -Intonationen beigebracht.

    DIE würde ich mir nach einem bald sicheren Lottogewinn zuhause aufstellen.

    Fast alle anderen können mir im Vergleich zu einer ausgereiften Hauptwerkanlage gestohlen bleiben. GERADE zum Üben.

    Guten Morgen,

    sorry für den Blödsinn. Mir geht es darum., dass wir vielleicht manchmal unser schönes, beglückendes Hobby mit einem Schuss zu viel Ernst (und nicht selten einem Kompetenzgerangel ) betreiben.

    Schaut euch mal gerade zur Zeit in Nachbarforen um. Das ist schon bemerkenswert - haut einen beinahe um......und kann einem fast leid tun.

    Mir gefällt hierzu die Leichtigkeit und den Humor? von Haralder, der sagt: Ich restauriere eifrig......und wenn das betreffende Teil fertig ist, verliere ich das Interesse an ihm.


    (Auch mir geht der technische Bau, und das Schwafeln darüber, leichter von der Hand. Richtig ÜBEN ist nun mal das geistig Anstrengendste und Schwerste, oder?)

    Schönen Sonntag euch :)

    Es geht nichts über schönen, befriedigenden, lehrreichen und manchmal gar nützlichen Zeitvertreib!

    Der Stolz über das mit eigenen bescheidenen Mitteln Erreichte, gibt einem erst den richtigen Hau.


    ((Persönlich bevorzuge ich im Sommer das Hobby-Horsing:

    Man nehme ein Steckenpferd, klemme es ich zwischen die Beine und hüpfe über Hürden und andere Hindernisse - im Tab oder Galopp - los.

    Wir veranstalten inzwischen Turniere ;) Das nur als Off-topic für geteilte Schleifen..... <3))

    Zwei Steckenpferde stehen auf einer Wiese.

    Oh ja!! Ein Freund hat eine Pfeifenorgel im großen Dachstuhl seines umgebauten Bauernhauses im Allgäu.

    Da kommt u.v.a. der gesunde Klimareiz dazu: im Winter -5 Grad, im Sommer 45 (gefühlt: 58) Grad. 😉

    Die Luftfeuchte schwankt von Wüste Gobi bis brasilianischen tropischen Regenwald....,an den man sich auch durch die (Neben-) Geräusche erinnert fühlt: jede Menge kratzender, stampfender, blöckender und brüllender Tiere.

    Herrlich! 😊

    Kann mir nicht erklären, warum er selbst nie darauf übt und nur ab und an seine orgelspielenden, irgendwie scheuen Gäste in dieses wunderbare Zauberreich führt. 🤔

    Ein schönes, sehr charakterstarkes Sampleset ist diesbezüglich das der pipeloops Münster.

    Es lässt sich aufgrund der getrennten Registrierung im Bass und Diskant prima auch auf einem Manual spielen, was manchmal große Vorteile hat.

    Diese Funktion ist aber abstellbar und dann werden 2 Manuale bedient.

    ich liebe diese Art der Sets mit sehr ausdrucksstarkem und leicht ungewöhnlichen Klang! Pipeloops hat ihn super eingefangen.

    (Habe dieses Set vor längerer Zeit hier im Forum begeistert besprochen)


    Trotzdem biete ich es mit 11 anderen Sets zur Zeit für weniger als die Hälfte des Preises zum Verkauf an. (Lizenzübertragung erledige und übernehme ich auch) Ich habe meine Festplatten aufgeräumt und spiele im Wesentlichen eigentlich nur noch 2-3 8-Kanal-Sets. Gerne PM.

    Hi Charly, 😀

    eine halbwegs vernünftig- orgelgemäße Tonbalance zwischen Höhen- und unteren Mittenfrequenzen höre ich (mit AkG 812 pro) nur im 3. Beispiel (ab 0.38 min). Jedoch sind insbesondere ab 1.0 min die 2' oder 1'-Register entweder mit Resonanzen oder zu scharf abgestimmt. Wie aus zu dichter, etwas nervender Pfeifennähe.

    Diese Register sollten sich besser mit den anderen mischen. Ist aber in der Kirche oft auch erst in einigem Abstand der Fall...

    Dabei hat mein älteres Gehör an sich einen deutlichen Höhenabfall. Für Jüngere muss das noch viel extremer sein.

    (Alle anderen Versionen sind m.E. nicht brauchbar. Der AKG ist recht neutral und kommt sehr weit runter. Aber da ist fast nichts in der Aufnahme)

    Mein Senf 😂🤓

    Grüße

    ???

    Das Fachwort für "unteridisch -grotten-sauschlecht" heißt "generalpräventiv" 😉


    Damit keiner denkt, seine Orgelodysee wäre jetzt nach der Installation für ihn zu Ende....

    (Es werden noch viele brutale Fehlschläge, unbrauchbarer Mist und abstoßende Kauf-, Programmier- und vlt. Composite-Orgien folgen....

    .....aber groooßzügigerweise oft mit tollem Wahnsinns-Rabatt....oder geschenkt....😭😂! 🤢🤓😇)

    Eine ev. Krichengemeinde in meiner Nähe hat vor 5 Jahren eine Noorlander Avanti III gekauft - mit völlig ungeeigneten externen kleinen Lautsprechern mit Aufstellung für 16 000 Euro.

    Der begnadete Orgelfreund dort wollte nun den abscheulichen Klang - 4 Riesen Räume: alle Frequenzen werden auf 4 Lautprecher mit 5 Zoll Membranen gegeben 🙈🙈 - verbessern und sowohl mit Hauptwerk als auch mit orgelgemäßen Lautsprechern aufrüsten.

    Dabei stellten wir fest, dass die Orgel KEINEN Midiausgang und auch keine direkt zugänglichen Audioausgänge besitzt.

    Andere Sets für Sweelinq oder HW lassen sich nur über das Orgelhaus sehr teuer installieren, weil man an die Programm-Oberflächen nicht trivial ran kommt, wobei der verbaute "PC" und die einfachste interne Eigensoundkarte 🙈 ohne zugänglichen Anschlüsse, dies letztlich so gut wie nicht zulassen.


    ("Aus irgendeinem Grund haben die .......beschlossen, dass diese Befehle nicht nach außen gesendet werden" 😇🎶😂)

    Synthematophon 8':

    "Bei Messiaen würden mir ohne die Erweiterungen so wichtige Register wie eine Quinte 2 2/3 (Nazard 2 2/3) im Récit oder Positif "fehlen"."

    Diese Register sind dann auf den Zugriegeln.

    Du fährst einfach bei einem C. Franck die Zugriegel rein und hast einen Messiaen und eine Clothhilde im Brustwerk 😉


    Daniel Beckmann im Mainzer Dom macht manches auch so ähnlich: Touchscreen mit Slidern.....

    Das ist in der Tat eine komplexe und schwierige Frage.

    Dazu folgende Überlegungen:

    1. Will ich eine unbedingte Authentizität? Das hieße dann aber auch z.B. Verzicht auf einen größeren Umfang (Pedal und Manuale), verbunden mit den sich daraus ergebenden Einschränkung für die Darstellung unterschiedlicher Literatur. Nun kann man natürlich argumentieren, die Musiker damals hatten keine andere Literatur als diejenige ihrer Zeit. Also wozu Erweiterungen?

    2. Das würde wiederum bedeuten, dass ich für jede Literatur (und hier unterscheiden sich schon drastisch Franck und Messiaen) eine andere Orgel bräuchte. Das ist u.U. für viele Organisten finanziell nicht darstellbar.

    3. Wer mehrere Hudert Euro für eine Orgel ausgibt, möchte diese auch so umfangreich wie möglich nutzen. Wenn ich beim o.g. Beispiel bleibe: so gibt es innerhalb der Cavaiilé-Coll Familie (ich habe z.B. die Caen, die allerdings selbst mit Erweiterungen arbeitet), mit der sich aber nicht alle Registeranweisungen von Franck (der ja als Orgel die CC in St. Clothilde zur Verfügung hatte) komplett 1:1 umsetzen lassen. Auch bei der Literatur von Messiaen würden mir ohne die Erweiterungen so wichtige Register wie eine Quinte 2 2/3 (Nazard 2 2/3) im Récit oder Positif "fehlen". Das wiederum würde bedeuten, dass ich für Franck ein Sampleset der St. Clothillde bräuchte, für Messiaen eines von St. Trinité, für Dubois eines der Medeleine und für Vierne eines von Notre-Dame usw. Und das nur für die (spät-)romantische französische Literatur, Nicht machbar. Daher habe ich mir z.B. "mein" Caen-Set um wichtige Register erweitert, um dann dennoch ein möglichst originales CC-Sample zu haben, das aber ubiquitär eingesetzt werden kann.

    Das kann ich nur lebhaftigst goutieren.

    Ohne beispielsweise die Ivorische Ziegenzimbel wäre das gesamte Œuvre der zentralafrikanischen Orgelliteratur in keiner Weise adäquat darstellbar!

    Zirpen = Aliasing

    war bis HW 4 (2013/14) auch sehr störend.

    Dann kam HW 5-7 mit enormen klanglichen Verbesserungen (ich hatte den direkten A-B Vergleich.

    Genau beschrieben in Blogs von SP und hier schon mehrmals abgedruckt.

    Die interne Ton-Verarbeitung von GO ist noch auf dem damaligen Stand von vor mindestens 11 Jahren.

    Ist physikalisch-technisch bedingt.....

    (Aber du merkst es 👍👍. Kompliment!)

    Grüße Michael

    Stimme dir zu Oliver.

    (Du hast in diesem Bereich Enormes geleistet.)


    Ich weiß nur nicht, ob ich mir Zuhause die Schwierigkeiten beider(!) Welten aufhalsen würde.

    (Habe das für mich eine Weile überlegt und dann verworfen.)

    Der Trend geht zur Zeit dahin, dass die Digitalorgler einer nach dem anderen reihenweise PCs an ihre DO hängen, obwohl genau das urprünglich völlig verpönt war und die Physis-Werbung damit antrat, "alles" errechnen zu können.


    Es wird munter angebaut:

    "Klangverbesserer" mit harmonischen bzw. inharmonischen Obertonanreicherungen, professionelle Vielkanalhallprozesoren, Mehrkanal-Aufspaltungen.....

    Dazu innerhalb der DO-Welt: zusätzliche Steckplätze für teure Ergänzungs-Chips, Erzeugung von Superkoppeln u.v.a.

    Dann knisters, weil der Hauptprozessor überlastet ist, .......die Exiter- und Virtualizer-Anreicherungen tun mir in den Ohren weh.


    Eigentlich wollen sie dann doch Hauptwerk, aber viele bekommen recht einfache Midi- und Audioprobleme nicht in den Griff. Man möchte eine schöne einfache Sakralorgel, die aber dann irgendwann auch Hauptwerk perfekt und in allen Aspekten steuert. Dann kommen Jahre des Problemewälzens....

    Zum Schluss schepperts dann noch im Raum und man erkennt: ich bräuchte eine funktionierende Raumkorrektur, weil die vorsichtige Balance, die die DO-Entwickler für den Orgelbock erstellt haben, im Raum gar nicht stimmt.....

    Und das für Nicht-Hauptamtliche wie du, die tagsüber etwas anderes arbeiten....

    Ich weiß nicht 😉🙈⁉️

    Völlig d'accord, Markus. Viel Glück und Freude. :)


    Nur für die Mitlesenden (darum geht es ja in einem Forum): Ich verstehe nur bedingt und teilweise, warum das ewige Gebastel möglichst so gut wie nichts kosten darf - und sich andererseits die ernsthaften Musiker, die wirklich intensiv üben und nicht ewig einrichten und Probleme lösen wollen, dann 10 000 bis deutlich über 20 000 Euro ausgeben (müssen) - mit einem Wertverlust am Tag des Kaufes von einem Drittel und nach 3- 5 Jahren von mindestens 2/3 - bei einfacher Handhabung. halbwegs angenehmem Aussehen, orgelgemäßer Bedienbarkeit. Aber eben bestenfalls mäßigem Klang und wenig Authentizität......

    Die Sakralorgelhändler werden alle Vorurteile fleißigst bestätigen. Sie können auch zu Recht auf dieses Forum verweisen. Würde ich auch machen. ;)

    Aus meinem Beruf kenne ich das (lineare) Optimieren. Einen komplizierten Ausgleich von widersprechenden Interessen und Bedingungen......


    MIR erscheinen solche Extreme zwar im individuellen Fall verständlich - aber bei einem Abwägen und dem ernsthaften Orgeln wollen......nicht der Weisheit letzter Schluss.

    Damit fertig. Punkt. :saint::)

    Sorry für meine Einlassungen. Jeder Jeck is anders und darf und soll es sein.

    Ich gehe jetzt Üben und Genießen

    LG

    Lieber Markus,

    man muss da nichts "experimentieren". (Ich finde es für ernsthafte Musiker total abschreckend, was da viele auf völlig ahnungslose Weise probieren. Da haben die Werber für teure Sakralorgeln recht :-))

    Ein gebräuchlicher Mini-PC und eine eventuell gebrauchte Soundkarte von RME mit außergewöhnlich hervorragenden Treibern hat (meine) unmerklich geringe Latenz und ganz klar hörbare glasklare und hochauflösende Tonqualität. Die ist insbesondere für die unglaublich schnellen Transienten der Zungen und Aliqoten entscheidend.

    Fertig. In einer halben Stunde alles in allem mit Hauptwerk und einem herrlichen Sampleset eingerichtet- mit automatischem Start von allem auf einen Knopfdruck.

    (Frag sygo, die kann dir das bestätigen :-))


    Deine berechtigte Frage, ob die Setzerkommandos von der Optimus übertragen werden, kann ich nicht beantworten.

    Es ist allgemein die klare Tendenz im Marketing, die Welten voneinander möglichst abzuschotten. Die neuesten Sweelinq-Orgeln haben nicht mal mehr einen Midiausgang. Auch nicht optional. Das muss man sich mal vorstellen: Schon die Ahlbörner der frühern 80er Jahre hatten dies - und alle sonstigen elektronischen Musikinstrumente. Alle. Die Orgeln mit internen Lautsprechern auch natürlich Audio-In - was für HW wichtig ist - und Audio out......

    Jetzt nicht mehr.

    Ich weiß auch, warum..... :)

    LG