Posts by Cornet
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Zum Thema Lazer hatte ich mich schon informiert, als Du dies das erst Mal gepostet hattest. Interessanter Ansatz. Allerdings bin ich Purist und suche eine Lösung, die weder zusätzliche Software noch Hardware erfordert, sondern alles in den vorhandenen Spieltisch integriert. Aber gerne lasse ich mir bei Dir vor Ort vom Gegenteil überzeugen.
Ich werde in den nächsten Tagen bei der Fa. Pausch anfragen - die scheinen genau das zu bieten was mir vorschwebt und haben ihren Firmensitz in der Nähe. Vielleicht liegt das Angebot preislich über der festgesetzten Schmerzgrenze, so daß eine andere Lösung in Betracht zu ziehen ist ;
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Danke für Eure Antworten. Inzwischen praktiziere ich eine Interimslösung als Kompromiss: die Sequenzertasten einfach auf mehrere freie Registerwippen und Tasten gleichzeitig gelegt - eine davon wird irgendwie erreichbar sein sofern eine Hand gerade Pause hat. Ein Novation Launchpad liegt auch irgendwo noch herum, da wäre es am einfachsten, die Registerkombinationen auf die einzelnen Tasten des Pads zu legen. Allerdings muß zum Betätigen auch wieder eine Hand frei sein.
Meine Beschreibung im ersten Beitrag war vielleicht nicht so verständlich - ich stelle mir vor, die Verkabelungen der Fußpistons und des rechten Schwelltritts zu entfernen und diese an eine zusätzliche MIDI-Schnittstelle anzuschließen. Mangels solider Kenntnis in Elektrotechnik brauche ich aber jemanden, der diese Änderung an der Hardware vornimmt.
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Zustandsbeschreibung:
Von dern 3 Schwelltritten bei meiner Johannus Sweelinck 20 (Bj. 2004) sind nur 2 von Hauptwerk benutzbar, der dritte ist mit der Crescendowalze der Digitalorgel verbunden und sendet keine MIDI-Signale.
Von den 5 Fußpistons sind 3 Koppeln (wirklen somit auch in HW), aber die DEQ+ / SEQ- Pistons rufen nur die gespeicherten Kombinationen der Sweelinck ab, die fast nie mit den Kombinationen in HW korrespondieren und adaher nutzlos sind.Wunschtraum:
Den dritten Schwelltritt über MIDI verfügbar machen. Ebenso die beiden SEQ+/SEQ- Pistons von der Digitalorgel entkoppeln und midifizieren. Natürlich könnte man auch gleich die diversen Knöpfe unter den Manualen in die Midifizierung einbeziehen, aber das ist wohl eine größere Aktion...Frage:
Da ich mir das technisch nicht zutraue: gibt es jemanden im näheren/Weiteren Umkreis von PLZ-Bereich 76, der so etwas vor Ort realisieren könnte? -
Ja, das aufwendige Prozedere beim Übergang von HW 4.2 nach HW 5 ist mir noch gut in Erinnerung. Danach habe ich die "Updates" nach HW6 und 7 übersprungen und direkt mit HW 8 weitergemacht. Es gab keine Probleme beim Übergang HW5 -> HW8 , auch die Einstellungen der Sets mußten nicht bearbeitet werden.
Der Ärger fing erst mit HW9 an (siehe weiter oben). Aus diesen eigenen Erfahrungen kann ich empfehlen, sich zwar eine iLok-Lizenz für das HW9-Update zu beschaffen, aber dann zunächst das Update auf HW8 zu installieren. Die iLok-Lizenz für HW9 ist abwärtskompatibel. Für wen es dann stimmig ist, kann immer noch auf HW9 updaten.
Auf der MDA-Homepage gibt es nur noch HW9 als Download, und frühere HW-Versionen allenfalls aus dubiosen Kanälen. Aber man könnte den Händler des Vertrauens oder andere Nutzer fragen, ob sie noch ein HW8 EXE-File haben

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Zurück zum Hauptthema: inzwischen finde ich ein eigenes Unterthema Sweelinq nicht mehr so wichtig. Woher der Sinneswandel?
Ich habe SW ein paar Tage intensiv ausprobiert und war zwischenzeitlich recht begeistert davon. Details zu SW sind Euch sicher bekannt, daher will ich das bier nicht wiederkäuen und gebe nur eine kurze Zusammenfassung: superschnelle und problemlose Installation (Linux Mint 22), die RME Hammerfall zickte zwar anfangs etwas herum, aber auch das war lösbar. Die Software macht einen durchdachten und aufgeräumten Eindruck und ist intuitiv bedienbar. Also ideal für Einsteiger, die sich nicht durch verschachtelte Menüstrukturen mit kryptischen Bezeichnungen kämpfen wollen. Die kleinen Orgeln mit kurzen Hallfahnen klingen unter SW gut und das Windmodell überzeugt mehr als bei HW, so daß sich ein lebendiger Klang ergibt. Ich kenne allerdings keine diese Orgeln im Original und kann nicht beurteilen, wie nahe das Ergebnis dem Originalklang ist.
Anders verhält es sich bei den Sets, die mehr Hall mitbringen. Hier vermisse ich Räumlichkeit, und klanglich erinnert das irgendwie an Zeiten von HW2. Damit kann man vielleicht leben, wenn Authentizität nicht das oberste Kriterium ist.
Der finale Test und der eigentliche Auslöser meines Interesses war ein Vergleich der Sets der Orgel der Lutherse Kerk in Den Haag. Es gibt aktuelle Vergleichsaufnahmen HW versus SW auf Contrebombarde, und das wollte ich mir mal live anhören. Zudem steht mir eine Aufnahme der realen Orgel mit bekannten Registrierungen und bekannter Aufnahmeposition zur Verfügung.
Dieser Vergleich hat den Test schnell entschieden. SW kommt in puncto dynamischer Breite und klanglichem Detailreichtum leider weder an HW noch an das Original heran. Überraschenderweise war zwischen HW und der Aufnahme des Originals kein Unterschied hörbar. Die Klangbreite der Originalaufnahme reichte dabei vom pp des Zwelwerk bis zum Tutti. Das ist nicht selbstverständlich - in meiner Sammlung befinden sich (ältere) HW-Sets, die eher wie eine Addition von Samples klingen und beim Zusammenspiel mehrerer Register hörbar vom Original abweichen.
Randbedingungen: HW Version 8, RMA Hammerfall DSP 9632, Kopfhörer AKG K240 Studio. Das SP-Set der Lutherse Kerk wurde mit 20 bit geladen, die Rear-Samples mit 16 bit, da "nur" 60 GB RAM zur Verfügung standen.
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Dem Wunsch von Matthias zu einem eigenen Sweelinq-Unterordner möchte ich mich anschließen. Daß sich Sweelinq zu einer ernst zu nehmenden Konkurrenz zu HW entwickelt hat und somit - meiner Meinung nach - ein "VPO-Programm von entsprechender Bedeutung" geworden ist, läßt sich aus den Beiträge in Contrebombarde.com ablesen. Derzeit werden auf dort ein paar interessante akustische Vergleiche zwischen HW und Sweelinq mit den Sets der Orgel der Lutherse Kerk in Den Haag geboten.
Die entscheidende Frage ist natürlich, ob dann so ein Unterordner hier auch mit Leben gefüllt werden kann. In anderen Foren ist teilweise seit Monaten nichts zum Thema gepostet worden. Aber gerade bei Sweelinq gibt es Nachholbedarf zu Hintergrundinfos, denn Noorlander zeigt sich diesbezüglich auf seiner Homepage recht verschlossen.
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...trotzdem kann ich nur die St. Annes-M... Orgel laden, alle anderen sind für HW "unsichtbar". Ich habe bereits versucht, die alten General Settings wieder rüberzukopieren, dadurch bekomme ich zumindest eine Anzeige der letzten geladenen Orgeln, aber laden lassen sie sich trotzdem nicht.

Habt Ihr noch irgendwelche Tipps, wie sich das einfach reparieren läßt?Nach "Downgrade" von HW9 auf HW9 waren wie oben beschrieben die Sets plötzlich verschwunden.
Das Problem ist inzwischen gelöst. Bei der Installation von HW8 hatte ich wohl teilweise die Default-Pfadangaben des Installationsprogrammes übernommen, obwohl die Verzeichnisse anders zugeordnet waren. Das führte dazu, daß das HW8-Setup teils leere neue Verzeichnisse anlegte.Lösung: ich habe in FileLocations.FileLocations_Hauptwerk_xml die Pfadangaben korrigiert (trotz Warnung "DO NOT EDIT THIS FILE") - und siehe da: alle Sets und Einstellungen waren beim nächsten Start von HW wieder verfügbar.
Zusätzlich mußten noch ein paar OrganDefinition-Files aus dem Backup wiederhergestellt werden, da HW9 diese mit einem eigenen Format überschrieben hatte. Das betraf aber nur die wenigen Sets, die bereits unter HW9 gestartet worden waren. -
Lieber Michael,
dem kann ich voll zustimmen. Wer mit HW neu beginnt, wird sich irgendwann in die Bedienung eingearbeitet haben und das neue 100% Touch-Design vielleicht als hilfreich empfinden. Ich habe ja auch in HW8 eine Kombination aus Touch und Menü genutzt und war damit ganz zufrieden. Mit der Version 9 wurde allerdings die alte Menüstruktur komplett abgeschafft. Die hätte man so lassen können und als Option die 100 % Touch-Bedienung bieten können. Programmtechnisch wäre das sicher machbar gewesen.
Die 90 € verbuche ich dankbar als Lehrgeld (es hätte schlimmer kommen können...) weil nun klar ist daß ich auch in Zukunft bei HW8 bleiben werde und das Geld für künftige Updates sparen kann. So wie es viele Benutzer gibt, die weiterhin 4.2 zur vollen Zufriedenheit einsetzen. Die Entwicklung von GrandOrgue und Sweelinq behalte ich im Auge und träume von einem System, das hohe Klangqualität bei einfacher Bedienbarkeit vereint und zudem unter Linux läuft.
Diese Entwicklung erinnert irgendwie an MS Office. Da wurde über viele Jahre verbessert und zuweilen verschlimmbessert ("neobarockisiert"). Die Krönung war die Abschaffung der Menüstruktur zugunsten der angeblich intuitiven Kachelstruktur. In unserer Firma kamen nur Word-Neulinge damit so leidlich zurecht, die restlichen benötigten Tabellen aus dem Internet, damit man die angeblich so intuitiv angeordneten Funktionen wiederfinden konnte.
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Heute habe ich HW9 deinstalliert und durch HW8 ersetzt. Beides verlief problemlos, die alten Verzeichnisse mit den Einstellungen wurden alle erhalten.
Aber: trotzdem kann ich nur die St. Annes-M... Orgel laden, alle anderen sind für HW "unsichtbar". Ich habe bereits versucht, die alten General Settings wieder rüberzukopieren, dadurch bekomme ich zumindest eine Anzeige der letzten geladenen Orgeln, aber laden lassen sie sich trotzdem nicht.
Habt Ihr noch irgendwelche Tipps, wie sich das einfach reparieren läßt?Ansonsten sehe ich die positive Seite der Geschichte und nutze die Gelegenheit vielleicht für einen Neuaufbau unter Re-Installation der wirklichen notwendigen Sets.
Oder für ein paar Tage Hauptwerk-freie Zeit. -
"Aber es darf weiter gemeckert und über 90 Euro Updatekosten geflucht werden. Sonst würde es vielen ja keinen Spaß machen
"Michael, ich muß jetzt doch Deiner Empfehlung folgen

Ob man HW9 "braucht", hängt davon ab ob man mit der Version 8 soweit zurechtkommt. Wenn dies der Fall ist, rate ich von einem Update ab!
HW9 finde ich keinesfalls übersichtlicher, auch wenn man viele Funktionen ausblenden kann. Es ist nur jetzt vieles anders angeordnet - leider gibt es nur noch das Touch-Menü. Ob Einsteiger mit HW 9 besser zurechtkommen, wage ich zudem zu bezweifeln.
Leider habe ich das Update installiert und die Strafe folgt bei Fuß. Seit 2 Tagen bin ich mehr mit dem Wiederauffinden der Funktionen beschäftigt als mit Orgelspielen. Zudem sind alle Floating Division-Ansichten beim Update verloren gegangen und müssen für viele Sets neu eingeblendet werden. -
Zur Ehrenrettung von UHT sei gesagt, daß die Druckguß-Stiftleisten ja schon sehr lange nicht mehr verbaut wurden. Selbst Herr Luck mußte sich kundig machen, da er nur die Leisten mit ovalen und hochglanzpolierten Stiften kennt. Und dafür, daß die Tastaturen stark beansprucht werden, hielten sie sehr lange durch! Beim Kauf der Orgel (2004) waren noch Fatar-Kunststoff-Tastaturen mit Silikonmatten eingebaut. Die haben schon nach zwei Jahren den Geist aufgegeben, und nachdem sie kurze Zeit später schon wieder defekt waren, hatte ich mich für den Einbau von UHT-Tastaturen entschieden.
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Ist zwar schon recht lange her, aber der Vollständigkeit halber möchte ich hier doch kurz berichten:
Herr Luck von UHT kam im Dezember wie angekündigt persönlich vorbei, nachdem er aufgrund von Fotos eine Ferndiagnose erstellt hatte. Die Tastaturen hatte ich bereits ausgebaut, um den Aufwand in Grenzen zu halten.
Die Tasten hatten deswegen seitliches Spiel, weil UHT damals (2006) noch Stiftleisten verbaut hatte, auf denen runde Druckguß-Stifte befestigt waren, die produktionstechnisch einen winzigen Grat aufwiesen (siehe Bild). Herr Luck hat dann die Manuale gegeneinander getauscht und neue Stiftleisten montiert, auf denen hochglanzpolierte Edelstahl-Ovalstifte verbaut sind. Das dürfte den Rest des Orgellebens duchhalten.
Nebenbei erfuhr ich ein paar interessante Anekdoten über die Firma UHT, und beim Zusammenbau der Orgel hatten wir mächtig Spaß, da ich beim Ausbau der Tastaturen zwar die zahlreichen Kabel beschriftet hatte, aber halt doch nicht so konsequent...
Nach dem try-and-error Verfahren haben wir es letztlich geschafft, der Orgel wieder Klänge aus dem richtigen Manual zu entlocken. Insgesamt ein unterhaltsamer Vormittag, und die Kosten für die Aktion hielten sich in Grenzen. -
Kommando zurück, das ist nicht die Schweimb-Orgel.
Inzwischen wurden ein paar Details über das neue Set auf Contrebombarde kommuniziert. Es handelt sich um eine Orgel aus Schweden. -
Auf Contrebombarde gibt es aktuell eine Aufnahme mit einem in Entwicklung befindlichen geheimnisvollen Set "Quite far north" (von Frankreich aus gesehen). Ich kenne die echte Orgel nicht und konnte auch keine Aufnahmen finden, die einen genauen Vergleich ermöglichen. Zumindest könnte die Aufnahme zur Disposition zu passen:
Concert Hall Piece: Another sample in preparationOne of my last upload was about a french classical organ. This evening we go now to the far north... Its an organ with a lot of character. The sample needs…www.contrebombarde.com -
Vielleicht hilft folgender Hinweis weiter: dasselbe Phänomen hatte ich auch nach Update von HW5 auf HW8 unter Windows 7 beobachtet.
Nach Update auf Win10 funktionierte das Touch-Menü in Hauptwerk einwandfrei. -
Velesovo war wohl damals nicht verschlüsselt und war nicht Bestandteil auf dem Dongle. Da gab es wohl nur die drei CD-ROMs, die ich geschickt bekommen habe und die jetzt installieren könnte, wenn ich wüsste, wie ....HW5
SP schreibt: The sample set works in Hauptwerk 4.2 and higher versions (incl. Hauptwerk 5, 6 or 7, or any higher). The sample set is unencrypted, offered in plain wave format. No dongle update necessary.
D.h. theoretisch (!) sollte die Installation auch in aktuellen HW-Versionen funktionieren. Ich hatte das Set auch mal in Verwendung. Anfangs gab es nur die CDs, inzwischen sind die Daten auch im persönlichen SP-Account abrufbar. Vielleicht beinhalten die CDs eine frühere Version?
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Wow - das halte ich jetzt aber für sehr gewagte Thesen.
"Jeglicher Körperschall" fehlt mit Sicherheit nicht. Auch ein Kopfhörer produziert Körperschall, da die Masse der schwingenden Membran auch den Körper (Gehäuse) des Kopfhörers zum schwingen bringt. Dieser Körperschall wird sogar sehr direkt an unseren eigenen Körper (Schädelknochen) weitergegeben.
Hallo Michael,
der "andere Michael" alias Georgy bezieht sich sicherlich auf die Wahrnehmung von Vibrationen. Diese fehlt bei den Kopfhörern.
Einfacher Test: Kopfhörer aufsetzen und gleichzeitig über Lautsprecher wiedergeben. Der Klang fühlt (!) sich gleich noch ein Stück realistischer an, wenn die tiefen Frequenzen zusätzlich auf den Körper einwirken.Peter
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Die Beschreibung oben gilt wohl nur für HW5.
In HW8 ist das Prozedere anders:Unter General preferences den Audio mixer (for additional reverb..) anklicken. Dort dann links gaaanz weiter herunterscrollen, bis Buses for mixer preset: 2 erscheint, diesen dann aufklappen. Impuse response reverb für den gewünschten Master Mix einstellen. Das geht natrürlöich auch mit weiteren Mixer presets, die man mit unterschiedlichem Hall konfigurieren kann. (Bild1)
Anschließend muß der Mixer Preset 2 dem Sample Set zugeordnet werden. Das erfolgt über Audio settings control panel. (Bild2)
Fertig! Eigentlich ganz einfach, aber man erst mal darauf kommen.Bild1.PNGBild2.PNG
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Das ist nicht verwunderlich, zumal bei hoher Lautstärke.
Hast Du so eine Studie griffbereit und kannst sie hier verlinken?Peter