Posts by hanko

    Hallo Martin


    schlage folgende Ergänzung vor:
    <<
    Ein Live-System mit GrandOrgue gibt es hier im Forum .
    >>
    Natürlich kannst Du auch eine eigene Formulierung wählen.


    Und ich arbeite grade an einem Rezept für ein Live System mit viel Speicherplatz für große Sample-Sets. Prinzip: Einen großen Stick (z.B. 64 GB) partitionieren in eine 7 GB FAT32 Partition (mit Ubuntu-Studio wie oben beschrieben) und den Rest als ext4 Partition zur Aufnahmen von (großen) Sample-Sets. Ich würde mich freuen, wenn du das einmal testen könntest, sobald es im Thema GO-Live erscheint. Dann würde ich auch einen Link darauf hinzufügen. Andere Tester sind auch willkommen!


    hanko

    IIch schlage vor, im Bereich Grundwissen zu Linux einen Absatz über USB Live-Sticks anzufügen. Grade Linux Neulinge schrecken vor der Installation eines neuen (fremden!) Betriebssystems zurück. Der Live Stick ermöglicht einen sanften Einstieg ohne die Gefahr etwas zu "zerschießen". Mit wachsender Erfahrung sinkt die Hemmschwelle vor einer festen Installation.


    Vorschlag:
    <<
    Linux testen mit Live System.
    Um Linux zu testen, muss nicht der ganze Computer umgebaut werden. Auf einem USB Stick von 8 GB lässt sich ein komplettes Linux unterbringen und bis zu 4 GB an Daten/Software zusätzlich abspeichern und damit beim nächsten Start wieder verwenden. Die Festplatte wird dabei nicht angerührt. (Wenn man will, kann man aber auch darauf zugreifen.) Inzwischen bieten wohl alle gängigen Distributionen Live Systeme an. Für Audio Fans bietet sich Ubuntu-Studio an (nicht zu verwechseln mit dem ähnlichen Ubuntu!). Es ist für knappe Latenzen optimiert und bietet in der Grundinstallation bereits eine Menge Sound- Software. So ist auch Aeolus darin bereits enthalten.
    Die Ubuntu-Studio Seite beschreibt, wie man einen solchen Stick erzeugt. Das geht sowohl unter Windows als auch unter Linux.
    Um ein solches Live-System zu starten, muss von diesem Stick gebootet werden. Dazu ist wichtig, dass das Bios so eingestellt wird, dass es vom USB-Stick booten kann. Wie, muss man im Bios des Rechners nachlesen.
    >>
    hanko

    Hallo Freunde,


    ich war mal wieder ein paar Tage in der Versenkung verschwunden, bin eben erst zurück gekommen. Tut mir Leid, dass ich euch hängen ließ.


    @ chilissimo,


    den Fehler hatte ich auch bei einem nicht ganz neuen Rechner. Da hat die 386er Version geholfen. Aber bei den Win 8.1 Schwierigkeiten kann ich leider nicht helfen, da ich Windows den Rücken gekehrt habe. Falls nötig, benutze ich ein WinXP (ohne Netzzugang). Ansonsten Ubuntu-Studio.
    Aber die Tatsache, dass du den Ubuntu Bildschirm gesehen hast, zeigt, das Ubuntu gebootet hat. Vermutlich hängt es sich dann auf, weil der Befehlssatz nicht ganz passt. Die Symptome sind genau, wie ich sie auch hatte. Versuchs mal mit der 386er Version, ich vermute, das es hilft.


    @ Offenbass 32,
    danke, dass du mir wieder mal die Kastanien aus dem Feuer geholt hast.


    Wieder unter euch


    hanko

    Aeolus Live-Stick.


    Um Aeolus einmal auszuprobieren muss man nicht unbedigt Linux installieren. Ein Live-System auf einem USB-Stick reicht völlig und bietet auch die Möglichkeit alle Einstellungen und Änderungen dauerhaft zu bewahren. Dazu muss man sich erst ein Ubuntu-Studio Live-System auf USB-Stick erstellen und das Verzeichnis "aeolus" herunter laden und in das persönliche Verzeichnis entpacken. In diesem Verzeichnis die Datei Aeolus-Init.sh starten und Aeolus ist betriebsbereit! Keine Last mit Jack und der Midi-Matrix in Aeolus. Register klicken und auf dem virtuellen Keyboard loslegen. Und so wirds gemacht:
    Zunächst das Ubuntu-Studio DVD Image 14.04 herunter laden. Gibts hier:


    Unter Windows kann man daraus einen bootfähigen USB-Stick mit Hilfe von LiLi erzeugen. Gibts hier


    Unter Linux gehts natürlich mit dem Startmedienersteller.
    Jetzt brauchen wir noch einige Dateien mit Voreinstellungen und einem Initialisierungsscript, die alle in einem Verzeichnis "aeolus" zusammengefasst sind, das es HIER gibt. Dieses Verzeichnis muss, nachdem das Live-System gestartet wurde, in das persönliche Verzeichnis (beim Live-System "ubuntu-studio") entpackt werden.
    Jetzt nur noch in diesem Verzeichnis die Datei "Aeolus-Init.sh" mit Doppelklick starten und alle Voreinstellungsdateien (aeolus.xml für Jack und .aeolus-presets für Aeolus) werden an die richtige Stelle kopiert und Jack und Aeolus und ein virtuelles Keyboard gestartet. Jetzt sollte Aeolus betriebsbereit sein. Register klicken und loslegen. In der Voreinstellung arbeitet das Keyboard auf Midi Kanal 2 und der wirkt auf Werk/Manual I. Die Kanalwahl des Keyboards kann über View/Control sichtbar gemacht und dort eingestellt werden.
    Im Übrigen ist im Verzeichnis "aeolus" der Entwurf einer Kurzanleitung enthalten, die mit "LibreOffice Writer" gelesen werden kann. Daraus soll später ein PDF werden.
    Danach sollte Aeolus-Init.sh nicht nochmal gestartet werden, sonst werden alle inzwischen getroffenen Änderungen auf die Anfangswerte zurück gesetzt. Für weitere Starts von Aeolus ist das Script "Aeolus-Start.sh" vorgesehen. Einfach Doppelklicken. Soll Aeolus automatisch nach dem Booten starten, kann man dieses Script in die Einstellungen / System / Sitzung und Startverhalten eingetragen werden.
    Weitere Einzelheiten in Aeolus für Anfänger.odt, das mit Libre-Office Writer gelesen weden kann.


    Viel Erfolg wünscht


    Hanko


    PS: Ich fürchte, ich habe wieder einigen Mist gebaut. Dann bitte ich die lieben Moderatoren um freundliche Korrektur


    Quote

    Original geschrieben von hanko


    An Admin und Moderatoren
    Jetzt ist es aber Zeit aufzuräumen. Mein Vorschlag. Wir sollten den ganzen Irrweg hier in diesem Thread bis auf den Eröffnungsbeitrag löschen. Darin sollte der Link berichtigt werden. Und hinter meinem PS ein Vermerk eingbracht werden, dass dieser Mist auf meinen Wunsch gelöscht wurde, weil er mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun hat und nur unnötig das Forum füllt. Und damit sei die Diskussion über Aeolus-Live endlich eröffnet


    [red]Das habe ich soeben gern auf Hanko's Wunsch getan. Auch habe ich den Aeolus Link geändert.[/red] :-wave:

    Unter Linux eignet sich audacity sehr gut zur Klanganalyse. Es ist schon in Ubuntu-Studio enthalten und erlaubt auch, das Spektrum zur Nachbearbeitung zu exportieren. Außerdem kann man verschiedene Fenster (empfehlenswert Blackman-Harris) einstellen.


    Hanko

    Quote

    Original geschrieben von martin


    Du hast schon http://mps-net.de/orgel/seite/…forumsthread&threadid=172 gesehen? Läuft sogar mit einen 1GB USB Stick :D


    Ich gestehe, ich habs erst heute morgen gesehen. Toll! Dann wird es Zeit, dass es etwas Ähnliches auch für Aeolus gibt. Ich sehe den Umstieg auf Linux als das größte Problem für die Akzeptanz von Aeolus. Wenn ich mir erst ein neues Betriebssystem installieren muss, nur um einen Blick darauf zu werfen, pfeife ich doch gleich drauf...


    hanko

    An chillisssimo


    die Frage kann ich nicht beantworten. Da die Anordnung der Registerzüge nicht genormt ist, dürfte dazu viel handgemachte Anpassung erforderlich sein und damit wahrscheinlich unerschwinglich teuer. Wende dich bitte an Herrn Holzapfel.


    An Martin


    Man könnte es als Midi Player für die Orgel bezeichnen (mit Aufnahmemöglichkeit!)



    und noch ein Hinweis (off topic):
    Habe letzte Woche ein Aeolus LiveSystem (oder AeolustoGo) erstellt, das ich in Kürze unter Aeolus Installation ins Forum stelle. Es soll die Hemmschwelle für Windows User herabsetzen, sich mit Aeolus zu beschäftigen. Bietet auf Anhieb 49 Register, 3 Manuale + Pedal. Speicherbedarf: 16GB USB Stick reicht, wahrscheinlich sogar 8GB. Ein kleines Plus gegenüber GO. Enthält auch eine minimale Anleitung. Jack mit Voreinstellung! Register drücken und loslegen.


    hanko

    Ich sehe grade, dass dieser Thread ein Unterthema von Pfeifenorgeln ist. Dann muss ich natürlich ergänzen, dass es auch Manualaufsätze für Organola gibt, sodass sich auch Pfeifenorgeln damit steuern lassen.


    Herzliche Ostergrüße von
    hanko

    Liebe Organisten, verzeiht mir!


    Aber unsere Gemeinde hat seit einem Jahr ein Organola im Einsatz, das nur zum Einsatz kommt, wenn der Organist ausfällt. Als vor einem Jahr sich abzeichnete, dass wir Ostern ohne Organisten dastehen würden und die Gottessienste a cacella gestaltet werden müssten, haben wir in einer Hau-Ruck Aktion Organola beschafft und innerhalb von knapp 2 Wochen installiert und konfiguriert. Karsamstag Mittag gab es noch einen Totalausfall, aber der enorme Einsatz von Herrn Holzapfel hat es ermöglicht, dass in der Auferstehungsmesse um 21 Uhr die (auch neu installierte und modifizierte) Aeolus Orgel erklingen konnte. (.....bitte nicht schlagen!). Die Gemeinde ist sich einig, dass Organola nur eingesetzt wird, wenn kein Organist zur Verfügung steht. Ber für diesen Fall ist es eine große Hilfe. Und die Unterstützung von Hernn Holzapfel war hervorragend!
    Organola (hier:http://www.organola.de/midi-recorder.htm ) besteht aus einem über MIDI an die Orgel angschlossenen Abspielgerät (MIDI Recorder 2), das über eine drahtlose Fernbedienung vom Altar aus gestartet wird. Die LIedauswahl wird zuvor am PC über das Programm Orgaliwa getroffen und auf einer SD Karte oder USB Stick abgespeichert, die/der in den MIDI Recorder gesteckt wird. Und schon kann es losgehen. Nahezu alle Lieder des Gotteslob und des evangelischen Gesangbuchs und eine begrenzte Auswahl an Orgelliteratur stehen zu Auswahl zur Verfügung. DIe Einspielung eigener Aufnahmen ist auch möglich.
    Die Anpassung an die Orgel (verfügbare Register, spezielle MIDI Nachrichten zur Registersteuerung usw) erfolgt über eine frei editierbare Konfigurationsdatei.
    Natürlich hat ein Organist ganz andere Möglichkeiten, die Stärken des Instruments auszuspielen, als ein Automat, der nur den kleinsten gemeinsamen Nenner aller denkbaren Orgeln abdecken kann. Standardmäßig stehen 4 Registrierungen zur Verfügung (leise, Vorspiel, Begleitung, festlich), die aber auf die Orgel abgestimmt werden können. Aber Variationmöglichkeiten, die ein Organist von Strophe zu Strophe hat, fallen dann leider unter den Tisch. (Ein Organist hat aber die Möglichkeit seine Interpretation einzuspielen.)
    Die Gemeinde ist sehr zufrieden, nun nicht mehr häufig durch Krankheits bedingte Organistenausfälle auf Orgelbegleitung verzichten zu müssen.
    Übrigens: Das Gerät kann an alle Orgeln mit MIDI Eingang angeschlossen werden. (Es muss nicht ausgerechnet Aeolus sein...)
    Nun hat dieses Thema auch endlich einen Beitrag.


    hanko


    Ach ja, ich wollte eigentlich nicht den Organisten die Ostertage verderben. Könnt ihr mir verzeihen?

    Quote

    Original geschrieben von Mikelectric


    Es ist interessant die aktuelle Funktion von Aeolus zu erforschen um Erkenntnisse zu erlangen, was evtl. zukünftig daran verbessert werden könnte.


    Hallo Michael,


    das ist genau die Basis, auf der ich aufbauen möchte. Meine Meinung ist, dass der unbefriedigende Klang weniger an der Modellierung liegt, als an der etwas zu flüchtigen Einstellung der Parameter. Geh im Thread 2 Seiten zurück und schau dir das Registereditor Fenster an. Nahezu alles steht auf Einheitswerten. Ein bischen meht Mühe sollte man schon hineinstecken. Und der Reiter "Harmonics-Random" bietet die Möglichkeit die Amplituden der Oberwellen um einen Zufallswert zu variieren. Somit klingen benachbarte Pfeifen keineswegs gleich. Unter "General/Vol/Tune" lässt sich eine leichte Verstimmung in der Anspechphase, ebenso in der Ausklingphase einstellen. Ich glaube, solange wir die gegebenen Möglichkeiten nicht ausgiebig untersucht haben, ist es wohl noch zu früh für ein Urteil. Machen wir uns an die Arbeit. Für mich ist der nächste Schritt der Versuch, den Kang der Trompete (aus den Sounds Beipielen) sauber zu reproduzieren. Wenn das nicht gelingt, hat Aeolus Pech gehabt.


    Liebe Grüße von hanko



    [navy]<Admin: Format des Zitats von Mikelectric korrigiert - der zugehörige Text sollte innerhalb der Umrahmung sein>[/navy]

    Hallo chillissimo,


    jetzt geht es ins Eingemachte. Wir haben noch nicht über die einzustellenden Parameter gesprochen, denn davon hängt sehr stark die Genauigkeit der Analyse ab. Ich habe zwar im Augenblick Sounds in der Box am Laufen, aber ich habe Schwierigkeiten die Screenshots aus dem Virtuellen Maschine (WinXP) in Linux reinzukriegen um sie zu bearbeiten und in die Anleitung einzufügen. Spiel einfach vorerst mal mit den Parametern herum, bis ich dir was Genaueres sagen kann. Ich fürchte aber, das kann ein paar Tage dauern. Melde mich natürlich sobald ich was weiß.


    Der Grund für die offensichtliche Ungenauigkeit liegt darin, dass das Frequenzspektrum (auch wenn es so schön kontinueirlich aussieht) in Wirklichkeit nur einzelne diskrete Frequenzen enthält. Fällt die Stimmgabelfrequenz exakt auf eine der enthaltenen Frequenzen, wird sie auch exakt angezeigt. Lieg sie aber zwischen 2 Werten können natürlich nur die enthaltenen Werte angezeigt werden, d.h. einer der beiden benachbarten Werte (der, dem wahren Wert am nächsten liegt) wird als Maximum angezeigt. (so steht er natürlich auch in der Tabelle) durch geschickte Wahl von FFT Größe, Länge des Ausschnitts und noch mehr kann man den Fehler minimieren. Den letzten Rest schafft dann eine Interpolation. Wählt man die Darstellung so, dass der Peak stark vergrößert dargestellt wird, kann man vermutlich erkennen, dass die "Spitze abgeschnitten" erscheint. So als hätte jemand mit der Schere schräg von rechts oben nach links unten die äußerste Spitze abgeschnitten. Man kann den Punkt der Spitze aber ermitteln, indem man die an den "Schnitt" grenzenden Teile der Kurve nach oben verlängert. irgendwo schneiden sich die beiden. Diesen Punkt kann natürlich mathematisch berechnen und der sollte ziemlich genau bei 440 Hz liegen. Reicht die das vorerst als Erklärung? Wenn nicht, melde dich, aber die ausführliche Erläuterung dürfte dann einige Tage warten.


    hanko

    hallo du Nachteule,


    und singen sollst du um die Zeit auch nicht mehr, das mögen die Nachbarn nicht so gern -- Spass beiseite.


    Wenn du die Frequenz möglichst genau wissen willst, solltest du die Daten (Frequenzspektrum) exportieren. dazu im Menü Daten / exportieren klicken. In der Zwischenablage landet die vollständige Wertetabelle des Spektrums, die sich dann in ein Kalkulationsblatt (z.B. Excel) einfügen lässt. Vorsicht, die Tabelle enthält tausende Frequenzen mit den zugehörigen dB Werten und ist entsprechen schwer zu überschauen. Aber in Excel kann man sie ja weiter auswerten. Ich plane z.B. eine automatische Suche nach den Maxima, die dann zum Schluss eine kurze Liste der Oberwellen mit den zugehörigen dB Werten liefert und die den Ausgang für die Eingabe in den Registereditor von Aeolus bilden kann. Das interessiert dich aber wohl weniger, vermutlich bist du mehr daran interessiert, genau zu wissen wie hoch du kommst. Das wäre die Frequenz des ersten Peaks. Der wird höher aufgelöst, wenn du die Anzeigeeinstellungen des unteren Fensters auf einen schmalen interessierendenFrequenzbereich eingrenzt (rechte Seite).


    Ich arbeite grade an einer Bedienungsanleitung für Sounds, die aber noch rudimentär ist. Um schnell zwischen dem Forum (Linux) und Sounds (WinXP) wechseln zu können, habe ich gestern WinXP in einer virtuellen Maschine unter Linux installiert und muss jetzt noch Sounds installieren. Danach kann ich Forum und Sounds gleichzeitig auf dem Schirm haben und muss nicht immer runterfahren und von der anderen Platte booten. Wenn ich angekommen bin habe ich schon wieder vergessen, was ich machen wollte...


    Deine Anwendung "Analyse der eigenen Stimme" ist natürlich auch sehr interessant. Und sie passt voll in diesen Thread! (Auch wenn sie wenig mit Aeolus zu tun hat). Mach weiter!


    Ach so: Wo kann man sich denn die Frequenz des Maximums anzeigen lassen?
    Falls du gern die die Zahlen bei den Peaks stehen haben möchtest (was praktisch wäre), habe ich dazu noch keine Möglichkeit entdeckt. Falls es nicht vorgesehen ist, würde es eine Programmänderung mit merklichem Aufwand bedeuten, die ich im Augenblick nicht reinstecken möchte. Der Weg über Excel scheint mir ein brauchbarer Kompromiss zu sein


    hanko

    Damit keine Missverständnisse aufkommen: Martin hat freundlicherweise meinen Murks korrigiert und nun passen Bilder und Text zusammen!. Nicht das nochmal jemand dran dreht. Danke Martin!


    An chillissimo: Viel Spass und viel Erfolg. Ich stehe für Rückfragen bereit. Aber dann bitte im neuen Thread "Klanganalyse", damitt wir die Übersicht nicht verlieren.


    hanko

    Hallo, da ich festgestellt habe, dass schon Interesse an "Sounds" besteht, folgen ein paar (hoffentlich) hilfreiche Tips zum Einsatz von Sounds. leider noch völlig wirr und unsortiert. aber mit der Zeit bringen wir da auch noch Ordnung rein.


    - In dem Download Archiv sind einige Klangproben enthalten, die ideal sind, um sich mit Sounds vertraut zu machen und sogar als Einstieg in die Klanganalyse geeignet. Das von mir ins Forum gestellte Beispiel stammt aus der Datei "Trompete-Tonleiter-192kHz.wav" und wird im Folgenden auch als Beispiel behandelt.


    - Wie üblich kann man mit Datei/Öffnen eine zu analysierende Datei in Sounds laden. Sie erscheint dann in voller Länge im oberen, schmalen Fenster als Schwingungsform Darstellung. Da bei der Länge die Auflösung nicht ausreicht, sieht man bei der Beispieldatei nur eine Ladung "roter Kleckse", die jeweils zu einem Ton der gespielten Tonleiter gehören. Man kann nun durch horizontales Ziehen ein ganz schmales Stück (max 1mm) in einem Klecks auswählen. Dieser Bereich erscheint nun sehr stark vergrößert im zweiten (mittleren) Fenster. Es sollte jetzt der Schwingungsverlauf zu erkennen sein. Wenn nicht, neu versuchen und einen noch kleineren Ausschnitt im ersten Fenster wählen. Hat man ein geeignetes Stück ausgewählt, sollten die einzelnen Perioden der Schwingung alle nahezu gleich aussehen.


    - Aus diesem Fenster wählen wir jetzt wieder durch ziehen ein möglichst langes Stück aus. Vermutlich erscheint jetzt sofort im unteren Fenster das Spektrumn nämlich die Darstellung der Amplitude über der Frequenz.


    Um weitermachen zu können, muss ich jetzt erst ein WinXP in einer virtuellen Box installieren, damit ich ratz-fatz zwischen Windows und Linux wechseln kann. Sonst habe ich schon wwieder vergessen was ich schreiben wollte.
    Wird fortgesetzt


    hanko

    Hallo,


    hier gehts weiter. Nett, dass ihr mir gefolgt seid.
    Will man in Aeolus die Möglichkeit nutzen, Register selbst zu gestalten, gerät man mit Probieren schnell ins Uferlose. Man sollte schon ein Gefühl dafür entwickeln, wie die Spektren realer Register aussehen, damit man auch weiss was man tut beim Drehen an den Aeolus Parametern. Also brauchen wir ein Werkzeug, mit dem wir die Spektren Sichbar machen können. Das Programm "Sounds" von der FU Berlin ist ein einfaches, kostenloses, für unsere Zwecke völlig ausreichendes Programm. Hier nochmal der Link:
    http://didaktik.physik.fu-berlin.de/sounds/
    (Liebe Moderatoren nicht schimpfen, bitte berichtigen!)
    Mit diesem (Windows-) Programm kann man .wav und andere Audiodateien einlesen, sich einen passenden Abschnitt heraussuchen und den analysieren. Wenn die Probe gut gewählt ist, erhält man ein schönes Spektrum, d.h. eine Darstellung der Amplitude (hier in dB, und so brauchen wir es auch) in Abhängigkeit von der Frequenz (der Bezug zu Noten ist am oberen Rand zu sehen). Wenn alles gut gelaufen isterhält man eine Folge von Peaks, die bei linearer Frequnzachse alle im gleichen Abstand liegen. Sie stellen die Amplitude der Grund- und Oberwellen dar. Und genau das sind die Werte, die wir im Aeolus Registereditor einstellen müssen. Aber wie, das gehört wieder in den Thread "die Klangparameter von Aeolus". Und damit wir das Bild auch hier vor Augen haben, nochmal der Screenshot von Sounds. Falls Interesse besteht, bin ich auch bereit, zu all diesen Fragen eine Art WIKI zu erstellen, damit meine Beiträge nicht so schrecklich überquellen und immer den Rahmen des üblichen sprengen.


    Viel Vergnügen beim Experimentieren wünscht


    hanko

    Hallo,


    ich denke, das Thema Klanganalyse wird uns noch einige Zeit beschäftigen und da hier dieser Thread dank meiner Geschwätzigkeit und Dusseligkeit langsam überquillt werde ich einen neuen Thread "Klanganalyse" unter "Aeolus" aufmachen. DasThema ist zwar allgemein gültig, aber essentiell ist es nur für Aeolus.


    Also, Klanganalyse bitte zukünftig unter Klanganalyse abhandeln.


    hanko

    Danke Martin für die tatkräftige Unterstützung. Ich muss noch viel lernen!


    Nun der Wermutstropfen: Leider sind die Bilder Vertauscht, aber das war meine Schuld.


    Hat jemand Lust, mit Sounds zu experimentieren? Hier nochmal der Link:
    http://didaktik.physik.fu-berlin.de/sounds/
    Wahrscheinlich stimmts wieder nicht und ich beschäftige die Moderatoren, aber sie haben ja eine Engelsgeduld mit mir. Danke. Aber wo finde ich den Button für die LINK Klammerung?
    Sounds ist übrigens ein Windows-Programm, aber das habt ihr sicher schon gemerkt. Unter Wine habe ich es nicht ans Laufen gebracht.


    Dank an alle Helfer von


    hanko

    Hallo Freunde, ich hab ein kleines Osterei für euch:

    Das ist das Spektrum einer Trompete, analysiert mit Sounds. Man erkennt sehr schön den gleichmäßigen Abstand der Obertöne.



    Das selbe Ergebnis mit logarithmischer Frequenzskala. Frage: Welcher Ton ist es?
    Fazit: Dieses Werkzeug ist durchaus brauchbar, aus (geeigneten) .wav Dateien die nötigen Parameter für Aeolus Register zu gewinnen.
    Der nächste Schritt ist jetzt, die gewonnenen Parameter in ein Aeolus Register zu gießen.
    Wenn sich jemand mit Sounds beschäftigen möchte, findet er in den mitgelieferten Instrumenten einige lohnende Studienobjekte. Interessant ist auch der Vergleich Trompete-Flöte.


    Herzliche Ostergrüße von
    hanko


    Ob das jetzt klappt????



    [red]...editiert zum Zwecke der Sichtbarkeit von Hanko's Bildern in Hanko's Sinn...[/red]