Posts by hanko

    Hallo Freunde,


    nur zur Information: Da meine SSD den Geist aufgegeben hatte, war ich sowieso zu einer Neuinstallation gezwungen und dachte, es sei eine gute Gelegenheit, dann auch gleich auf die brandneue 16.04 umzusteigen. Dafür bietet SF aber nur die GotoGo an, die ich hier nicht will. So bin ich wieder zu 14.04 gekommen und siehe da, dafür gibts auch die allerneusten builds! Also bleibe ich vorerst bei 14.04. Mein Auto fahre ich auch 15 Jahre! Aber wegen der Kirche nehme ich gern die LTS Version.
    Ich würde mich ja gern an den Tests mit 16.04 beteiligen, aber bis Mitte Juni bin ich mehrfach unterwegs und habe kaum Zeit dafür. Und danach ist das Problem wahrscheinlich schon Schnee von gestern. Jetzt will ich erst mal die neuste build testen.
    Danke für Eure freundliche und schnelle Unterstützung!


    Hanko

    Hallo Michael,


    was verstehst Du unter "update" hier? Ich glaube, ich habe die neue Version installiert mit der Auswahloption, dass bestehende Programme erhalten bleiben. Da ich aber immer bei der LTS geblieben bin, erinnere ich mich nicht mehr genau. Nun ist eine neue LTS (16.04) da und darauf wollte ich umsteigen. Dabei ist aber einiges schief gelaufen und ich musste sowieso neu installieren. Weil es aber für 16.04 noch keine GO gibt, bin ich wieder zu 14.04 zurück gekehrt. Um es beim demnächst fälligen Aufstieg dann richtig zu machen, meine obige dumme Frage!


    hanko

    Danke, Martin.


    Ich habe zwischenzeitlich ubuntu-Studio 16.04 wieder runtergeworfen und 14.04 installiert. Damit kam ich dann auch auf den richtigen Link und konnte .2093 normal installieren. Nun will ich mal testen, was sich in der Zwischenzeit so alles getan hat.


    Gibt es eine Möglichkeit, die zur Installation nötigen Dateien auch lokal zu speichern? Da die Orgel in der Kirche eingesetzt ist, muss ich die jederzeitige Betriebsbereitschaft sicherstellen können. Es wäre fatal, wenn aus irgend einem Grund der Zugriff nicht mehr möglich ist.


    hanko

    Leider kann ich erst jetzt antworten.
    Ich will das Laptop Problem nicht weiter verfolgen, da GO nicht auf dem Laptop laufen soll. Und auf dem vorgesehenen Rechner klappt es.


    Nun habe ich ein anderes Problem. Ich möchte GO dauerhaft auf einem Rechner mit Ubuntu-Studio 16.04 installieren. Ich finde aber immer nur die Live Version mit Open Suse zum Download. Wo bekomme ich die aktuelle Version zur Installation? Oder bin ich nur wieder zu doof zum suchen?


    hanko

    Es war ein Laptop acer extensa 5630EZ. Kein Wunder, dass das mit der Grafikkarte Schwierigkeiten gibt. Auf einem "klassischen" Desktop ist alles OK. Danke, Martin


    hanko

    Hallo,


    nach langer Pause will ich mal wieder GO testen. Habe GotoGo heruntergeladen und auf CD gebrannt. Nach dem Booten von CD werde ich nach login und Passwort gefragt. Was muss ich da eingeben?


    hanko

    Ich habe mir die Ergebnisse eben nochmal genauer angschaut. Da ich beim Testaufbau zu Hause nur 7 Registerschalter zur Verfügung habe, sind die Möglichkeiten begrenzt, wenn ich nicht ständig den Mikrocontroller umprogrammieren will. Ergebnis:
    CC 80, 1/65; CC 81, 63/127; CC 82, 63/127 und CC 83, 63/127 werden von "Detect complex MIDI setup" richtig erkannt.
    CC 81, 0/64; CC 82, 0/64; CC 83, 0/64 werden als "CtrlChange Bitfield" eingestuft. Hier kann ich aber manuell den Event auf "Bx CtrlChange Fixed Value" einstellen und die Werte für "Off value" und "On value" eingeben. Nach Klick auf OK werden diese Registerschaltungen auch richtig ausgeführt. Mehr brauche ich nicht.
    Damit lassen sich also CC 80 bis 83 für insgesamt 256 Schalter nutzen mit nur 3 Byte MidiMessage, sehr viel effizienter als die umständlichen RPN/NRPN mit bis zu 9 Byte.
    Danke, Martin, Du brauchst in dieses exotische Problem nicht weiter einzusteigen. Ich bin mit den Möglichkeiten von GO sehr zufrieden!


    Hanko

    Ich will meine Angaben noch etwas präzisieren.
    Das Format der MIDI Messages ist:
    1. Byte: 0xB4 // CC auf Kanal 4
    2. Byte: 0x30 // CC Nummer 80 bzw 0x31 bis 0x33 für CC Nummern 81 bis 83
    3. Byte: Schalter Nummer // Wert von 0 bis 63 schltet aus, um 64 erhöht schaltet ein.


    Mit kMidiMon wurde verifiziert, dass der Spieltisch exakt diese Folge abgibt. Zur Erinnerung:
    DerSpieltisch stammt von einer alten elektronischen Orgel mit 2 Manualen und Pedal von 1960. Die Elektronik wurde entfernt und nur die Tastenkontakte und Registerschalter weiter verwendet. Diese werden über lange Schieberegister in einen Atmel AT90USB162 Controller eingelesen, dessen Firmware daraus MIDI Messages macht, die über die USB-Schnittstelle des Controllers an den PC gesendet werden. Für Aeolus war das Format dazu vorgegeben. Dieses Format kann GO aber nicht verarbeiten, da es nicht normgerecht ist. Nun bin ich auf der Suche nach MIDI-Messages für das Setzen der Register. NRPN ist mir mit 9 Byte pro Register zu aufwändig. Mehr als 3 Byte sollten es nicht sein. So bin ich auf CC 80 bis 83 gestoßen, was angebich für Schalter vorgesehen ist. Damit sind 256 Schalter möglich, die mir völlig ausreichen. Nur klappt es mit den CC 81-83 nicht, während CC 80 funktioniert. Andererseits muss es nicht CC80-83 sein. Ich bin flexibel, wenn jemand einen anderen (bewährten) Vorschlag hat, hänge ich mich da gerne an. Aber den Leuten mit bestehenden Spieltischen sind solche Probleme natürlich fremd. So werde ich wohl wieder Martins Hilfe brauchen. Vielleicht kann er auch die unterschiedliche Behandlung erklären.
    Außerdem fällt mir grade auf, dass mich vom ursprünglichen Thema Rodengarten weit entfernt habe. Vielleicht sollten wir den Thead teilen und den Teil, der sich mit der auswahl der MIDI Messages befasst, zum Thema MIDI-Messages auslagern.


    Hanko

    Hallo Freunde,


    nach längerer Pause endlich wieder dabei und mit alten Problemen konfrontiert..
    Da sich eine Konpatibilität mit Aeolus für die Registersteuerung doch nicht erreichen lässt, versuche ich jetzt bei GO die Register über CC 80 bis CC 83 zu zu setzen, was den Vorteil hat, dass ich nur 3 Byte für ein Register benötige.
    Aufbau der Message:
    1. CC 4 // Kanal 4
    2. 80 // CC 80
    3. Nummer // 0-63 für AUS, um 64 erhöht für EIN.
    Angeblich soll es sich bei den CC 80-83 um "General Purpose MIDI CC Controller / Generic On/Off switch 0 to 63 = Off, 64 to 127 = On" handeln (jetzt kann ich den verflixten Link wieder nicht einfügen. Alles wieder vergessen!. Aber daher habe ich die Info: http://nickfever.com/music/midi-cc-list
    Klappt auch mit der CC80 gut. Aber mit CC 81-83 klappt die Übernahme mit Rechtsklick, und event= Bx Ctrl Change fixed value -> Detect complex MIDI setup leider nicht. Der Event springt immer auf Bx Ctrl Change Bitfield und es werden die On und Off values nicht übernommen. (GO 1882, Ubuntu-Studio 14-04 LTS, Burea Church)
    Vorerst reichen mir die so verfügbaren 64 Registereinstellungen, aber die mit 80-83 verfügbaren 256 bieten mehr Reserve.
    Gibt es eine Erklärung dafür?


    Hanko

    @ Martin


    Es ist mir klar, dass du mich da tief in die Entwicklung riechen lässt. Deine Tipps probiere ich gleich aus (wenn nicht wieder das Telefon ständig geht).


    Zum PS: Ja, ich beteilige mich gern daran, aber vorrangig möchte ich GO vollständig am Laufen haben. Zum Blickwinkel: Alle Hilfen leiden daran, dass sie vorrangig alle Parameter auflisten und was da einzugeben ist. Ein Anfänger sucht aber meist ein Tutorial das ihm die wichtigsten (und ersten) Schritte vorkaut sodass er schnellstens ein Erfolgserlebnis hat. Und er sollte einen Überblick bekommen, was mit dem Programm machbar ist. Ich will mich gerne beteiligen, sobald ich etwas Boden unter den Füßen habe. Vorerst bin ich nur Nehmender.


    Gruß von


    Hanko

    Hallo Martin,


    Ich glaube, jetzt habe ich den Aufbau der NRPNs verstanden, jetzt muss ich das mal testen. Danke!
    Der erwähnte Patch scheint genau die Information zu enthalten, die mir bisher fehlte. Kannst du mir auch noch ein Programm nennen, das die Patches in lesbarer Form anzeigt? Im Editor ist es sehr mühsam die Information heraus zu fischen.


    Und wieder Danke für deine unendliche Geduld!


    Hanko

    Hallo Martin,


    danke für deine Geduld mit mir, aber ich brauche noch etwas mehr Unterstützung. Zum Verständnis hier meine Ziele:
    1. Ich will den Spieltisch in der Kirche von 1960 (noch kein MIDI!) mit GO ausstatten (Z.Zt. Aeolus.) Dazu habe ich eine Elektronik gebaut, die über USB Midi Nachrichten abgibt. Welche, kann ich per Firmware festlegen. Das läuft mit Aeolus seit einem Jahr gut. Als die Entscheidung für Aeolus vor 5 Jahren fiel, kannte ich GO noch nicht und HW war mir zu kommerziell). Der Spieltisch hat 2 Manuale + Pedal und 41 Registerwippen (+3 Fußschweller). Eine Änderung der Firmware für GO ist unproblematisch. Zur Zeit steht die Auswahl der GO Nachrichten zur Entscheidung. Dabei hast du mir schon viel geholfen, aber es bleiben noch weitere Fragen. Dazu weiter unten.
    2. Da unser Organist durch Krankheit häufig ausfällt und kein Ersatz verfügbar ist, hat die Gemeinde ein Organola von Ing. Holzapfel angeschafft, was gut mit Aeolus zusammen arbeitet. Eine Umkonfiguration auf GO ist machbar und unproblematisch.
    3. Meine Utopie ist, nach der Messe jeweils ein Stück Orgelliteratur vom MIDI File zu spielen. Als Sequencer habe ich z.Zt. Rosegarden im Visier. Natürlich erfordert das einiges an Anpassugsaufwand (den ja auch ein Organist an einer fremden Orgel leisten muss). Da mir auch noch vorschwebt, von Zeit zu Zeit die Orgel zu wechseln (wozu GO ja ideal ist) möchte ich den Aufwand so gering wie möglich halten. Dazu mein Thread "Midifiles für virtuelle Orgeln". Das folgende gehört eigentlich auch dahin: Ich tendiere z.Zt. dahin, die Zeitpunkte für Registerwechsel durch die Auswahl freier Kombinationen festzuhalten und die Anpassung an die Orgel in die Belegung dieser Generals zu verlegen und somit dem anpassenden Organisten zu überlassen. Als Hilfe für Nicht-Organisten schweben mir für verschiedene Orgeln eigene Spuren vor, aus denen Die Vorbelegung der Generals relativ einfach erfolgen kann. Für Aeolus hatte ich es so gemacht, dass ich in dieser Spur jeweils zu Beginn eines Taktes alle Register für das gewünschte Preset gesetzt habe und dann von Hand "Speichern" und "Next" gedrückt habe, wofür im Rest des Taktes genügend Zeit war.
    All diese Voreinstellungen befanden sich am Anfang der Spur. Waren die Presets eingestellt, wurde die Spur stumm geschaltet und die Spur mit den Programm Changes für die Auswahl des jeweiligen Presets aktiviert und alle Registerwechsel liefen automatisch. Und relativ leicht anpassbar.
    Und noch ne Information: Ich habe GO inzwischen auf 3 Rechnern fest installiert: 1. Auf der Orgel in der Kirche (2 Kerne, 1Ghz, 4GB Arbeitsspeicher, Ubuntu-Studio), 2. Auf einem baugleichen Rechner zu Hause für die Entwicklung, 3. Auf meinem 6-kernigen Hauptrechner (16 GB, neben 2 TB Festplatten 250 GB SSD für die Orgel), unter Ubuntu-Studio und WinXP. Ich nutze Burea Church in allen 3 Varianten und Pitea MHS. Auf allen gibt es keine Probleme.


    Nun zu meinen offenen Fragen: Habe ich das richtig verstanden:
    Ein NRPN besteht aus 3 Bytes:
    1. Status hier immer 0xBn (ControlChange), wobei n die Kanalnummer ist.
    2. Controller Nr soll hier 98 also 0X62 sein (NRPN Low Byte).
    3. Daten Byte 0 bis 127
    Bei prinzipiell gleichem Aufbau aber mit der Controller Nr 99 (0x63) würde ein NRPN High Byte angesprochen. Damit sind maximal 2^14 Wahlmöglichkeiten vorhanden. Will ich eine davon auswählen, muss ich natürlich beide NRPN abschicken, also 6 (oder im running mode 5) Byte.
    Nun die Fragen:
    1.Müssen beide NRPN dazu unmittelbar nacheinander folgen? Oder wird das High Byte gespeichert und es reicht verschiedene Low Bytes danach zu senden, sofern sich das High Byte nicht ändert?
    2.Wie funktioniert das Verbinden von Stops mit Midi Nachrichten? Durch Rechtsklick auf ein Stop öffnet sich das entsprechende Fenster. Hier kann ich jetzt "NRPN Range wählen", Channel ist klar. Ist "Off NRPN" number das Low Byte fürs Ausschalten? Dann könnte Value das High Byte sein? Eine andere Zuordnung erkenne ich momentan nicht. Nur funktioniert diese Interpretation in der Realität nicht. Ich habe mit Rosegarden in eine neue Spur die Nachrichten " B5 63 0 B5 62 1 " und einen Takt später " B5 62 0 " eingegeben. Damit sollte bei der Wiedergabe das entsprechend programmierte Register für die Dauer eines Taktes eingeschaltet und dann ausgeschaltet werden. Klappt aber nicht. Kann natürlich auch sonst eine falsche Einstellung sein. Ich bin einfach noch zu unsicher.


    Zu deinem Nachtrag: daran bin ich sehr interessiert, habe aber mit den etwas sparsamen Angaben nix gefunden. Kannst du mir bitte noch einen vollständigen Link schicken?
    Kennst du einen Midi Editor mit hrxadezimaler Eingabe?


    Danke für deinen Einsatz


    hanko

    Danke Martin. Bezüglich des Missbrauchs stimme ich dir zu. Der Vorteil dabei ist, dass man ein Byte spart, der Nachteil, dass man außerhalb der Norm liegt.
    Noch ein paar Verständnisfragen:
    1. Ich nehme an, dass Windchest = Werk ist.
    2. Sind Divisionals und Generals Presets, wobei Divisionals nur auf das zugehörige Werk wirken (andere Werke bleiben unverändert), während Generals die Registrierung für alle Werke gleichzeitig ändern?


    Da unter den gegebenen Umständen eine Kompatibilität zwischen Aeolus und GO nicht zu erreichen ist, muss ich die Firmware meines Spieltisches ändern, was kein allzu großer Aufwand ist. Ein Wechsel ist dann innerhalb von Minuten durch Wechsel des Conrtrollers machbar. Für mich ist jetzt nur die Frage, welche Midi Nachrichten sehe ich wofür vor. Note on/off für Manuale/Pedal ist klar. Für die Presets dürfte es auch unproblematisch sein mit PgmCtrl, da jeweils immer nur eins aus vielen aktiv ist. Die Problematik liegt bei den Stops, da sie einzeln ein- oder ausgeschaltet werden müssen. Denkbar wäre CC NRPN MSB für ein und LSB für aus. Die Zuordnung zu den Werken dann über die Kanalnummer des zugehörigen Manuals. "Knöpfe", die nicht direkt in dieses Schema passen, ließen sich über eine eigene Kanalnummer zuordnen. Will man außerdem eine "toggle" Möglichkeit haben, ist man damit aufgeschmissen, weil eine dritte Schaltmöglichkeit fehlt. Ich käme mit diesem Schema hin, möchte mich aber nicht allzu weit vom Üblichen entfernen. Kannst du mir etwas empfehlen?


    Eine Variante, die aber wohl auch außerhalb der Norm liegen dürfte, wäre der Einsatz von Note/on Note/off mit den nicht genutzten Noten Nummern <36 und größer >96 für die Stops, vielleicht auch für die Divisionals, die ja beide über die Kanalnummer mit dem Werk verbunden sind. Damit wären immerhin z.B. 54 Stops und 10 Divisionals pro Werk möglich, was mir ausreichend erscheint.


    Ein noch etwas ratloser


    Hanko

    Hallo Martin,


    danke für deine Antwort. Kannst du mir vielleicht einen Link auf eine Zusammenstellung der z.B.von Ahlborn verwendeten Nachrichten geben? Oder hast du eine Zusammenstellung aller von GO erkannten Formate?
    Die "merkwürdigen Interpretationen " lassen mich aufhorchen. Auch Aeolus fällt unter diese Kategorie. Für Registerschaltungen verwendet es NRPN, aber in einer ulkigen Form: es werden zwei aufeinander folgende NRPN 98 für ein Register verwendet, wobei das erste Byte auch noch 2 gepackte Informationen enthält: Siehe hier .
    Running mode ist dabei erlaubt.
    Meine Frage ist nur, ob bei den "merkwürdigen Interpretationen" etwas ist, was dieses Format auswertet. Dann ist wäre mein Kompatibilitätsproblem schon gelöst.


    Hanko

    Hallo Freunde,


    so ganz komme ich mit GO noch nicht klar. Zunächst eimal, was ich erreichen will:
    Ich möchte GO im Gottesdienst an einem "automatischen Organisten" (Organola) betreiben (Näheres hier zu finden )
    Außerdem möchte ich Orgelliteratur mit Rosegarden abspielen.


    Der mir bekannte Weg, Verbindungen mit GO herzustellen, ist der Rechtsklick auf ein Element in GO, "Listen for Events" und den Event auslösen, z.B. auf einem Spieltisch durch Betätigen des Registerschalters. Für die Anpassung an vorhandene Spieltische die optimale Lösung, aber nicht für Sequencer. Dort müsste der gewünschte Event erst von Hand mit einem Midi Editor erzeugt werden und dann die Wiedergabe gestartet werden. Ein sehr mühsames Geschäft.
    Gibt es eine andere Möglichkeit, in einer Datei zu den Steuerelementen die zugehörigen Events von Hand einzutragen, und wenn ja, in welcher Form (numerisch, hexadezimal mnemonisch)?
    Welche Midi events werden von GO überhaupt erkannt? Werden SysEx erkannt und wie werden sie ausgewertet? Wird Running Mode unterstützt? Aeolus verwendet 2 aufeinander folgende Control Change NRPN LSB (98) zur Steuerung eines Registers.
    Grundsätzlich kann ich Organola beliebig konfigurieren. Wenn möglich, möchte ich aber die Kompatibilität zu Aeolus erhalten.
    Vielleicht kann mir jemand auf die Sprünge helfen.


    Hanko

    Hallo Martin,


    dank für den Tip. der war die Lösung. Und so konnte ich gestern GO an einem Paar Backustik round 700 in der Kirche testen. Gewaltig! Merklich besser als Aeolus, selbst für meine Ohren. Getestet mit BWV 651 (war verfügbar) von Rosegarden auf Burea Church und Pitea MHS.
    Jetzt muss ich in die Registersteuerung einsteigen und dann das Organola anpassen. Dann kann GO im Gottesdienst erklingen.
    Habe aber Aeolus noch nicht ganz abgeschrieben. Will als nächstes ein Register aus einem Sampleset analysieren und dann in Aeolus modellieren und das Ergebnis mit dem Original vergleichen. Ich bin gespannt. Für eine geignete Modellierung von Mixturen hoffe ich auf die nächste Version, die vielleicht im Juli herauskommen soll.


    hanko

    :-help: Hallo Freunde,


    ich bin mal wieder doof. Problem: Ich will den Sequencer Rosegarden (RG) mit GO verbinden zur Wiedergabe von Midi files (unter Ubuntu Studio). GO läuft allein brav mit virtuellem oder externem Keyboard. Aber sobald RG geladen wird ist der Ton weg. Ich schaffe es auch, RG soweit zu verbinden, dass die Tasten "klappern" (rot markiert werden), aber kein Ton. Versuche ich RG über Jack mit GO zu patchen, ist der Ton schon weg, wenn ich Jack starte.
    Stoppe ich den Jak Server, ist der Ton wieder da. Irgendwo stimmt meine Einstellung wohl nicht. Vermutlich klauen Jack und RG den Soundkanal. Ein Versuch, den Soundkanal per Jack ins System zu speisen, scheitert daran, das GO sich bei Jack nicht als Soundquelle zu erkennen gibt.


    Eine Alternative wäre ja der eingbaute Sequencer von GO. Der hat aber große Schwierigkeiten mit den MIDI Files und wehrt sich bei den meisten. Kann er einen File lesen, stimmt die Zuordnung zu den Manualen nicht. Die Pedalspur spielt auf dem Obermanual und die Obermanualspur auf dem Pedal (Burea Church). Die Kanalnummern der Spuren werden anscheinend ignoriert.


    hanko


    PS Habe grade festgestellt, das die selbe Datei im internen Sequencer bei der Demo Orgel richtig wiedergegeben wird, aber bei Burea Church die Manualzuordnung nicht stimmt. Sieht doch sehr nach falscher Einstellung aus. Ich werde jetzt einmal die Einstellungen für beide sichern und dann versuchen, die Burea so einzustellen wie die Demo Orgel. hanko.

    Nachdem hier etwas Ruhe eingekehrt ist, will ich versuchen konkrete Themenfelder herauszuarbeiten:
    1. Rechtliche Fragen
    2. Die Darstellung von Registrierungs- und Presetinformationen.
    Wieviel Nacharbeit / Anpassung darf / muss sein?
    Vereinheitlichung ?????????
    3. Software für die Bearbeitung von Midi Files.
    4. Verwendbarkeit mit verschiedenen Orgelprogrammen. Interner oder externe Sequencer?
    5. Plattform.


    Zu 1. Ein sicher sehr wichtiger Punkt, zu dem ich aber genau so sicher nichts beitragen kann. Aber offenbar haben wir dafür ja gute Experten im Forum.


    zu 2. und 3. Dies ist für mich der eigentliche Knackpunkt, dessen Schwierigkeiten in den Beiträgen ja schon sehr hervor gehoben wurden. Ganz klar dürfte sein, dass es ohne Nachbearbeitung und Anpassung nicht gehen wird. Entsprechend ist dafür dann auch Kow How erforderlich. Und entsprechende Software, die unter 3. aber auch unter 4. angesprochen ist. Aber die Schwierigkeiten sollten uns nicht davon abhalten, das Thema anzugehen.


    zu 4. Hier spricht Einiges für externe Sequencer. Ich finde Aeolus in diesem Punkt sehr bequem, da es über Jack vom jedem Jack-fähigen Sequencer angesteuert werden kann. Rosegarden ist als Sequencer (meiner Meinung nach) sehr gut geeignet, da es diese Voraussetzung erfüllt. Und es ermöglicht auch gleichzeitig die Bearbeitung von Midi Files, um z.B. Register oder Preset Steuerung vorzunehmen und zu speichern. Natürlich kann damit auch eine eigene (Midi)Aufnahme korrigiert werden (z.B. Pausen entfernen).
    Außerdem entlastet eine Trennung den Orgel Programmierer von beträchtlicher Arbeit! @ Martin: Wäre eine Alsa-Jack Schnittstelle für GO eine Option? Über Jack ließe sich auch spielend ein Midi-Recording durchführen. Einfach die Keyboard Ausgänge parallel an GO und Rosegarden Eingänge patchen und loslegen. Bisher habe ich es noch nicht geschafft, mit dem eingbauten Sequencer eine fremde Midi-Datei wiederzugeben. Das kann aber an meiner Doofheit liegen. Muss ich mich noch drum kümmern.


    zu 5. Ich bin erfreut, dazu hier konkrete Vorschläge gesehen zu haben. Aber zur Zeit scheinen mir die technischen Probleme noch zu gravierend, als das wir uns damit schon befassen müssten.


    Mich reizt das Thema nach wie vor.


    hanko


    crofelix : Hilf mir bitte mal mit "CMB" auf die Sprünge.

    GO-Live Stick für große Samplesets erstellen.


    Da bei einem Live Stick der Persistance Bereich nicht größer als 4 GB gemacht werden kann, muss man in die Trickkiste greifen um einen größeren Speicherbereich zu schaffen. Der Stick muss wie eine Festplatte partitioniert werden. Benötigt werden 7 GB für z.B. Ubuntu-Studio inclusive 4 GB Persistance Bereich und der Rest als ext4 Partition für die Speicherung größerer Datenmengen.


    Der Stick sollte mindestens 16GB haben, besser 32 GB für mehrere Samplesets. Und möglichst USB3 sein.
    1. Mit GParted darauf eine FAT32 Partition der Größe 7GB mit dem Namen "Sys" einrichten (Name nach eigener Wahl).
    2. den Rest des Sticks als ext4 Partition mit dem Namen "GO" einrichten (Name nach eigener Wahl).
    3. von https://ubuntustudio.org/download/ ein passendes ISO Image von Ubuntu studio herunter laden (im Zweifel: 32 Bit passt immer).
    4. Mit dem Startmedien Ersteller das ISO Image auf dem Stick installieren, dabei den maximal möglichen Persistence Bereich einrichten.
    5. Am Rechner das BIOS so einstellen, dass er vom USB Stick bootet.
    6. Vom USB Stick Booten. Dabei natürlich als Sprache Deutsch wählen und im nächsten Fenster "Try Ubuntu Studiu without Installation" (nur ENTER drücken). Ubuntu Studio startet, aber merklich langsamer als gewohnt. Auf dem Desktop sollte auch ein Medien Symbol "GO" erscheinen.
    7. GO zum Schreiben freigeben: Im Terminal "ubuntu-studio@ubuntu-studio:/media/ubuntu-studio$ sudo chmod 777 GO" eingeben. Der Befehl "ls -l" sollte dann unter anderem "drwxrwxrwx 3 root root 4096 Mai 30 21:50 GO" (mit anderem Datum) liefern, wobei das "drwxrwxrwx" bestätigt, das "GO" jetzt für alle beschreibbar ist.
    8. Go installieren: Im Terminal die folgenden Zeilen ausführen:


    sudo sh -c "echo 'deb http://download.opensuse.org/r…grandorgue/xUbuntu_13.10/ /' >> /etc/apt/sources.list.d/grandorgue.list"
    sudo apt-get update
    sudo apt-get install grandorgue


    Es kann sein, dass dazu noch Komponenten fehlen, ersichtlich aus einer Fehlermeldung im Terminal. Dann dem Lösungsvorschlag folgen.


    Damit sollte GO im Hauptmenu bei "Media Playback" erscheinen und kann ausgeführt werden. Die Demo Orgel ist verfügbar. Und unser verfügbarer Persistence Bereich ist auf 2,6 GB zusammengeschrumpft.


    9. Weitere Orgeln laden.
    Wegen des Umfangs der SampleSets sollten diese auf der GO Partition gespeichert werden. Der Persistence Bereich lässt sich nicht größer als 4GB machen.
    Sofern noch nicht vorhanden, in der GO Partition die Verzeichnisse "GO" und "My Organs" einrichten. Falls gewünscht, weitere Samplesets aus dem Internet in das Verzeichnis "GO" laden. Von dort die .rar Dateien in das Verzeichnis "My Organs" entpacken.
    Es kann sein, dass dazu weitere Software benötigt wird. Dazu im Ubuntu Software Center nach "rar" und "zip" suchen und die Programme "rar" und "7zip" installieren.
    Nachdem das Entpacken nach "My Organs" erfolgreich war, die zugehörigen gepackten Dateien in "GO" löschen, damit sie nicht den kostbaren Platz belegen. Für die Giga Demo dürfte mindestens ein 64 GB Stick erforderlich sein (vielleicht sogar 128 GB ).


    Ich freue mich über Rückmeldungen (positive wie negative) über eure Erfahrungen damit.


    Viel Erfolg wünscht


    hanko