Posts by pfifferling

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    Original geschrieben von benediktwoll


    Echt? Könntest du den genauen Namen des Geräts eventuell hier rein schreiben?


    Klar. Das Teil heisst MFC 6510 DW


    http://www.brother.de/alte-ger…c-j6510dw#spezifikationen


    Ich hab die Rechnung grad noch bei den Finanzamtsbelegen in den Fingern gehabt - seinerzeit (2013) 106 Euro inklusive Versand und einem Satz Zusatztintenpatronen. Inzwischen scheint der Preis auch im Internethandel deutlich höher zu liegen. Vielleicht wären die aktuellen Modelle (5320DW in der Preisklasse um die 100,-) eine Alternative, müsste man mal genau vergleichen.

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    Original geschrieben von benediktwoll
    DIN A3-Scanner wäre schon toll, ist aber unheimlich teuer (ich hab da erst was ab 1.000€ plus gesehen)..


    Also ich hab hier so ein Multifunktionsgerät von brother, das druckt und scannt A3, wahlweise vom Glas oder mit Duplexeinzug. Das hat ganz knapp über 100,- gekostet.

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    Original geschrieben von Dulzian
    Prof. Maier und evtl. andere Sampleset-Hersteller auch sind auf eine Lücke in ihren Lizenzvereinbarungen aufmerksam gemacht worden


    Also sorry, das als "Lücke" zu bezeichnen halte ich schon für sehr gewagt.
    Wenn ich gewerblich unterwegs bin, dann kenne ich mich entweder in der Materie aus oder investiere ein paar -im Vergleich zu den Umsätzen minimale- Euro in einen Anwalt, der mir auf die Sprünge hilft und rechtlich korrekt das niederschreibt, was ich mir vorstelle und ihm in einfachen Worten schildere.
    Jedenfalls muss sich der Kunde auf seinen Vertrag verlassen können.
    (ich wäre allerdings vorsichtig - selbst wenn die Sets vertraglich als oder wie eine Datenbank lizensiert werden, heisst das noch nicht unbedingt, dass sie im Sinne des Urheberrechts auch eine sind).


    Wenn eine Bäckerei die Semmeln ernsthaft zu 10 Cent anbietet, darf sich auch niemand beschweren, wenn die Kundschaft auf diese 10 Cent besteht, oder?

    Also ich habe jetzt ganz viel herumexperimentiert
    - Leitungsgeschwindigkeit gebe ich mit Parameter an, ich habe sie spasseshalber mal auf Analogmodem gesetzt und subjektiv eine Verbesserung festgestellt (obwohl mir das nach manpages nicht möglich erscheint)
    - Persistant Bitmap Caching ausgeschaltet (wegen dem Cache auf der SD-Karte), hat anscheinend keinen Einfluss
    - Farbtiefe auf dem Raspi sind 16 Bit. Gebe ich dem rdp 8 Bit vor, ist etwas aber nicht wirklich viel gewonnen (ich kann es leider nicht objektiv messen). Aber die Farbpalette schaut unmöglich aus.
    - Kompression auszuschalten (wegen der dafür erforderlichen Prozessorleistung) bringt keine sichbaren Vor- oder Nachteile
    - Dann habe ich den Raspi mal moderat übertaktet
    - Verbesserung scheint auch zu bringen, wenn ich RDP-Version 4 erzwinge. Aber die kann keine Sound redirection (vielleicht deshalb...).


    Durch eine Kombination dieser ganzen Sachen schaut es danach aus, als ob jetzt zumindest Tastatur und Maus stabil sind. Das wird sich erst mal im Langzeittest bestätigen müssen.


    Der Ton ist weiterhin abgehackt. Mit dem Windows-Tool hab ich sogar im Audacity herumeditieren können.
    Das hört sich für mich eher an, als ob (inzwischen) alles zeitgerecht ankommt aber nur scheibchenweise weiterverarbeitet wird.
    Der Raspi fährt im Regelfall bei höchstens 60% CPU-Last. An der Ecke sollten also kaum Engpässe sein.
    Wenn ich mal Zeit habe, werd ich andere RDP-Clients testen. Bis dahin bleibt der Ton aus :-X

    Genau so. Ich habe den Raspberry in meiner Zweitwohnung, wo auch ein Monitor und die ganze Peripherie vorhanden ist.


    Ich hatte ihn nur mal vorher testweise zu Hause ins LAN gehangen und da traten diese Probleme nicht so extrem auf. Von daher vermute ich, dass es weniger am Raspberry allgemein liegt sondern eher am rdesktop (mit meinen Einstellungen?) mehr Bandbreite benötigt als die Windows-Tools.

    Ich bin unter der Woche regelmässig aushäusig und hab mich immer von meinem dienstlichen Notebook per Remotedesktopverbindung (Windows-Windows) mit dem Orgel-PC verbunden. Da konnte ich dann munter Tonsätze im Capella schreiben; mit zwei einigermassen flotten Internetverbindungen (VDSL50 und 16Mbit) ging das, einschliesslich Tonausgaben, echt gut von der Hand.


    Seit einem Jahr routet mein Arbeitgeber sämtlichen Internetverkehr über die Firma und damit funktioniert das so leider nicht mehr. Ich habe mir dann einen Raspberry zugelegt und verbinde mich per rdesktop mit der Heimat. Dummerweise wurde die Sache damit elend langsam. Tastatur und Maus haken immer wieder und die Tonausgabe kommt zwei Sekunden verzögert und abgehackt. Im lokalen Netz hat die Sache einigermassen funktioniert.


    Ich frage mich, ob das am Raspberry oder am rdesktop oder nur an irgendwelchen Einstellungen liegt??
    Vielleicht hat einer der Experten einen Tip für mich?
    (Sorry falls hier OT bitte verschieben)

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    Windows ? Hat das hier noch jemand?


    Was ist eigentlich so schlecht, dass ich GO patout und um jeden Preis unter Linux einsetzen sollte?


    Ich bin wahrlich kein Fan von Windows, hatte über 15 Jahre lang nur OS/2 und dann auch Linux im Einsatz. Da ich auf der Orgel auch Capella (zum Einspielen via MIDI !) und einige andere Tools, an die ich mich gewöhnt habe, laufen lassen möchte, ausserdem meine schon vorhandene MOTU-Box nur Windows-Treiber kannte, gab es für mich da nicht viel zu entscheiden. Aber spürbare Nachteile sehe ich bislang keine.

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    Original geschrieben von Mikelectric


    Kann man da was machen?


    Mit der stets verachteten externen Soundbox sollte das nicht passieren...
    (das Ding muss ja auch Vorteile haben)

    Nee, es gibt noch mehr solche Deppen. Ich hab letztes Jahr die Holy Spirit Budapest gekauft und weiss ehrlich gesagt nicht, wozu ich mehr Sets bräuchte.
    Ständig wechselnde Orgeln, bei denen man sich immer wieder an andere Dispositionen gewöhnen muss, hab ich schon das ganze Wochenende über. Da bin ich doch nur froh, auf dem Übeinstrument spielen und üben zu können und nicht ständig neu eingewöhnen zu müssen.


    Also von daher: Noten statt Samplesets.

    Letzte Woche hätte ich diese Aussage noch blind unterschrieben.
    Dann hat mir vor ein paar Tagen der Elektriker ganz elegant und unangekündigt per SLS das gesamte Haus stromlos geschaltet, was in etwa dem "Stecker raus, Stecker rein" gleichkommen dürfte. Mein Orgel-PC hat darauf hin, ich weiss nicht wieso und an der Pufferbatterie liegt es nicht, seine BIOS-Settings neu initialisiert - RAID, Bootplatte, alles vergessen. Seit dem wäre ich, unabhängig vom Betriebssystem, damit vorsichtig.
    Davon abgesehen ist es ja auch kein Problem, bei Betätigung des "Ein-/Aus-Tasters" den Rechner herunterfahren und ausschalten zu lassen.

    Falls jemand in der Nähe wohnt und noch nichts vor hat:


    Beschreibung
    In den historischen Werkstätten der einstigen Orgelbauanstalt G. F. Steinmeyer und Co. entsteht ein Orgelbaumusem. Steinmeyer gehörte mit ca. 2.400 Orgelneubauten und der Restaurierung historischer Instrumente zu den bedeutesten Orgelbaufirmen Europas. Gründung 1847, Orgellieferung in die ganze Welt.


    Homepage
    http://www.orgelbaumuseum-steinmeyer.de


    Öffnungszeiten am 14. September 2014
    zu den Führungen


    Führungen
    Führungen 11 und 13.30 Uhr durch Förderverein Orgelbaumuseum Steinmeyer e.V.


    Aktionen
    Besichtigung erfolgt nur im Rahmen der Führungen


    Kontakt
    Förderverein Orgelbaumuseum Steinmeyer e.V., Tel.: 09082 2012, E-Mail: email@orgelbaumuseum-steinmeyer.de

    Also meine Fatars sind ja inzwischen auch über ein Jahr alt aber ich kann keinen Unterschied fühlen. Auch nicht zwischen den Randtasten des dritten Manuals und den Mitteltasten des ersten.


    Aber das ist jetzt rein subjektiv, wobei ich schätze, wöchentlich um die 10 Stunden am Instrument zu verbringen.

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    Original geschrieben von acadeus
    Voraussetzung für den Unterricht ist jedoch, dass hin und wieder ein sonntäglicher Gottesdienst im Kirchenbezirk übernommen wird,


    Ich denke das ist der Knackpunkt. Gerade in den grossen Städten gibt es anscheinend immer mehr Leute, die nur noch für sich spielen wollen. Dass die Kirchengemeinde dann Geld für die Orgelnutzung möchte, ist eigentlich nur logisch. Ich rede hier nicht von Leuten wie Klassikfan, die "mal" ein bestimmtes Instrument spielen wollen sondern solchen, die wöchentlich eine oder mehrere Stunden die Orgel blockieren. Die sollen für ihr Hobby ruhig etwas bezahlen.


    Unser Bistum verlangt übrigens 30 Euro im Monat für wöchentlichen Einzelunterricht + monatlich einen Theorietag + jährlich ein Intensivwochenende.

    Hi Michael,


    natürlich liegen Anspruch und Wirklichkeit, wie bei so ziemlich jedem Sachverhalt, recht weit auseinander. Und ein Vorspiel aus dem Landorganisten oder der Sonntagsorgel mit 4 Takten Intro ist ja immer noch besser als gar keine Musik. Ich persönlich halte auch gerne mal die Wochentagsmessen bewusst schlicht - man kann ja nicht täglich Braten essen.


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    Original geschrieben von Mikelectric
    Das Buch "Orgelimprovisation mit Pfiff" scheint dafür also gut geeignet. Gibt es vielleicht noch andere heiße Tipps?


    Ich hätte hier noch zwei übersichtliche Skripten zu liturgischem Orgelspiel, eines von unserem KMD und eines von einem benachbarten Regionalkantor. Ausserdem habe ich in der Ausbildung einiges übungshalber zu Papier gebracht.


    Letztlich sind das aber alles nur Anregungen für eigene Ideen. Wichtig ist Üben, Üben, Üben der Schemata (obligates Spiel, Akkorde aufbrechen, Wechselnoten einbauen, Stimmen verschmelzen usw.) und ganz viel Ausprobieren um im konkreten Fall aus dem Baukasten die geeigneten Steine zu finden.

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    Original geschrieben von Mikelectric
    Im Moment ist mir allerdings noch nicht so ganz klar, was das Umbauen der Choralsätze mit dem Improvisieren zu tun hat?!


    WIKI sagt dazu:

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    Als Improvisation wird die Form musikalischer Darbietung verstanden, in der das ausgeführte Tonmaterial in der Ausführung selbst entsteht und nicht vorher schriftlich fixiert worden ist.


    Es ist letztlich egal, ob Das Thema Deiner Improvisation irgendwo im Kopf oder in einem Orgelbuch herumschwirrt. Entscheidend ist, dass etwas Neues entsteht. Herr Wagner liefert dazu den Baukasten.


    Um den Ansatz zu verstehen, muss man bedenken, dass diese "Choralimprovisation" viel mehr sein kann als nur ein bisschen Intonation stricken. In der katholischen Liturgie hat Literaturspiel nur einen Nischenplatz. Grosses Vorspiel, grosses Nachspiel und ggf. meditatives Choralvorspiel sollten sich (zumindest nach strenger Lehrmeinung) thematisch am Inhalt der Messfeier orientieren. Ein Präludium von Bach klingt vielleicht nett, wird diesem Anspruch aber nicht gerecht.
    Der katholische Kirchenmusiker muss also entweder viel Geld haben, sich Sammlungen von Blum etc. zu kaufen oder, besser, in der Lage sein, aus einem x-beliebigen Lied möglichst ad hoc etwas zu machen, was mehrere Minuten dauert und sich spannend anhört. Das ist wesentlicher Bestandteil der Kirchenmusikerausbildung, wobei sich, der fortgeschrittene Musiker vom Choralbuch löst und direkt aus dem Gesangbuch improvisiert, einschliesslich improvisierter Sätze (ist bei uns ab der C-Prüfung Pflicht).


    Um den Bogen zurückzuspannen, noch einmal WIKI an anderer Stelle:

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    Das liturgische Orgelspiel ist daher mittlerweile ein Synonym für die Orgelimprovisation im Allgemeinen geworden.