Posts by Synthematophon 8'

    Hallo HAralder,

    noch eine Anmerkung zur instrumentalen Begleitung des Gemeindegesangs (bei Bach):


    Was im Text noch fehlt, ist ein klarer Satz wie: Der homorhythmische Satz ist historisch nicht primär Begleitsatz, sondern Vokalsatz; die Orgelbegleitung entwickelt daraus erst sekundär eigene Spielweisen. Das ist entscheidend. Der vierstimmige Satz ist kein Klavier- (oder Orgelsatz, sondern ein abstrahierter Chorsatz.

    Das hatten wir schon mal diskutiert. Es gibt eine (aufwändige) Lösung, da muss man allerdings ein zweites Bedienfeld für alle Register programmieren. Das bedeudet wahnsinnige Eingriffe in das odf. Bei einigen meiner Sets habe ich das einmal implementiert. Irrer AUfwand.

    Vielleicht hat Rainer noch eine einfachere Lösung parat?

    Hallo Haralder,

    sehr schöner Text.

    Was man eventuell noch ergänzen könnte (optional, nicht zwingend):
    – Ein kurzer Hinweis auf den Unterschied zwischen Notationsisometrie und realer Ausführung (auch isometrische Choräle wurden nicht immer „mechanisch“ gesungen).
    – Ein Satz zur katholischen Tradition (z. B. Alternatim-Praxis), um zu zeigen, dass die Entwicklung nicht rein lutherisch verläuft.

    Herzliche Grüße

    S8

    Habe mal eine kleine Übersetzung von Rainers Beitrag angefertigt (I have put together a brief translation):

    Adjusting the Minimum Level in an ODF

    1. Locate and Copy the ODF
      • Navigate to the folder where the ODF file is stored.
      • Make a copy of the ODF (e.g., Friesach).
      • Rename the copy (e.g., Friesach1).
    2. Open the ODF in a Text Editor
      • Right-click on the copied ODF file.
      • Select Open with > Editor (All Files).
    3. Find the Relevant Program Entry
      • Go to Edit > Find.
      • Search for "Enclosure001".
      • Locate the line:
        Name=Enclosure 2 ManAmpMinimumLevel=60
    4. Modify the Minimum Level
      • Place the cursor between the equal sign (=) and the number.
      • Replace the number 60 with the desired value (e.g., 25).
      • Important: Only delete the original number carefully. Pressing delete too far may remove essential parts of the program and cause errors.
    5. Save and Open the ODF in GO
      • Save the file.
      • Double-click the ODF to open it in GO.
      • Ignore the warning about the cache sum not matching.
    6. Test the Threshold Effect
      • Verify the effect of the threshold.
      • If satisfactory, save the organ in GO.
      • After saving, future loads will not show the cache sum warning.
    7. Adjust Further if Needed
      • If the threshold effect is still too weak, repeat the process and set a new minimum value.
    8. Notes
      • Maximum levels do not need adjustment; volumes of stops and notes are defined elsewhere and are not affected by changing the minimum.
      • Keep the copied ODF so the original remains intact.

    Good luck!
    Best regards,
    Rainer

    Dass die brauchbarste Antwort von der KI stammt

    ReinerS
    August 3, 2025 at 8:46 AM

    (#11 Danke ReinerS)

    stimmt mich positiv für die Menschheit ;)

    Im Grunde nicht viel anders als meine erste Einschätzung im Beitrag #2 (also in direkter Antwort auf die eingangs gestellte Frage):

    "IMHO ist also der Unterschied lediglich der:
    Eine Digitalorgel meint den kompletten Aufbau, also inkl. Manuale, Pedal etc.
    Eine virtuelle Orgel meint in erster Linie die Software (z.B. den Sampler usw.)

    Daher spielt die Art der Klanggenerierung (Samples vs. physical modelling) in der Trennung der Definitionen überhaupt keine Rolle."

    Ich denke mal, es gibt keine wirklichen (allgemein anerkannten) Definitionen.

    Zunächst hatte man wohl alle damals erhältlichen nicht-Pfeifen-Orgeln Digitalorgel genannt. So heute noch z.B. Kisselbach und andere. Ein praktisch identischer Begriff war der der Sakralorgel, wobei hier eigentlich nur der Aufstellungsort (Kapelle, Kirche vs. Wohnzimmer) den Unterschied machte.

    Später kam dann die Software dazu, die wir heute kennen (Hauptwerk, GrandOrgue, Sweelinq u.a.). Diese Software hat man nun als VPO (Virtual pipe organ ) oder VO bezeichnet. Diese könnte (rein theoretisch) ja auch alleine funktionieren z.B. in einem Tonstudio als Klangquelle, indem man z.B. einfach nur MIDI-files darauf abspielt und dann mit anderen (virteuellen) Instrumenten zusammenmixt.

    IMHO ist also der Unterschied lediglich der:
    Eine Digitalorgel meint den kompletten Aufbau, also inkl. Manuale, Pedal etc.
    Eine virtuelle Orgel meint in erster Linie die Software (z.B. den Sampler usw.)

    Daher spielt die Art der Klanggenerierung (Samples vs. physical modelling) in der Trennung der Definitionen überhaupt keine Rolle.

    Heute ist auf Amazon mein zweiter Roman erschienen (der erste steckt noch im Review-Prozess, daher wurde er nun vom zweiten "überholt". Erhältich als Taschenbuch, gebundenes Buch und eBook:
    Die Stimme von St-Étienne: Ein historischer Roman über den Bau der Cavaillé-Coll Orgel der Kathedrale St-Étienne in Caen

    https://www.amazon.de/dp/B0FJDMH9C1

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    Bei aufkommenden Interesse kann ich vielleicht auch das eBook hier zum DL einstellen, weiß aber nicht, ob sich das mit den Amazon-Richtlinen verträgt.

    Das (echte) Buch selbst ist im sog. self-publishing Verfahren konzipiert mit print-on-demand. Das bedeudet bei Bestellung eine mehrtägige Lieferfrist - anders als sons bei Amazon am nächsten oder übernächsten Tag.

    Sorry für die Verspätung, war die letzten beiden Wochen im Urlaub.

    Anbei ein PDF-Dokument, welches die einzelnen Teile etwas besser erklärt.

    In der Zwischenzeit habe ich noch einen zweiten Schwelltritt eingebaut, sowie zwei Fußpistons links und rechts der Schwelltritte für eine Vorwärts/Rückwärts Steuerung des Setzers.

    Die Orgel wird praktisch täglich auseinander geklappt und wieder auf- und abgebaut. Ab und zu muss ich einige Schrauben nachziehen, ansonsten läuft der gesamte Aufbau problemlos seit Jahren.

    Hoffe, die Info helfen erst mal weiter. So viel jedenfalls in aller Kürze...

    Herzlich Willkommen und vielen Dank für die interessanten Informationen und Bilder. Und natürlich ein großes Kompliment an diese wirklich ausgefuchsten Bastelarbeiten. Wahnsinn!

    kompakt, 3 Manuale mit BDO Pedal, zusammenfaltbar (Idee © Sesqualtier, Salicional oder Synthematophon, es war jemand mit einen Registernamen mit S, vielleicht sogar nicht hier, der im Büro eine faltbare Spieltisch gebaut hat…?),

    Ja, das war ich mit der Orgel im Büro. Schön, dass man sehen kann, wie die Berichte wiederum Andere zu weiteren Entwickliungen inspirieren.

    Ich hatte vorgestern (dank Rainer) die Gelegenheit, die Orgel zu spielen.

    Es ist ein Meisterwerk geworden! Rainer hat ja schon die wesentlichen Dinge beschrieben.
    Darüber hinaus finden sich in der Orgel ganz spezielle oder besonders gelungene Register. Um nur einige zu nennen:

    • Im Schwellwerk1 ein wunderschönes Cor anglais 16' mit butterweichem, verschmelzendem Klang und eine Klarinette 8', die ebenso intoniert ist.
    • Im Schwellwerk 2 eine sehr schön zeichnende Portunalflöte 8'
    • Im Positiv ein schönes Krummhorn 8'
    • Im Auxilliarwerk (lässt sich auf jedes Manual dazu schalten) ein Solo-Prinzipal 8' der an Cavaillé-Colls Montre 8' erinnert, eine Solo-Horn 8' mit einer sehr eleganten Ansprache und Versschmelzung, schöner als jede Trompete in den anderen Werken, sowie eine zauberhafte Solo-Flöte 8'.
    • Im Pedal alleine 17 Register und einige Transmissionen.

    Dazu noch jede Menge special-effekts wie Sostenuto, frei programmierbare Pedal-Teilung und vieles mehr.

    Ganz herzlichen Dank unserem geschätzten Moderator Rainer für die Realisierung eines Traumes, die restaurierte Orgel spielen zu dürfen, und dem Auenkantor Herrn Winfried Kleindopf für den außerordentlich netten Empfang an der Orgel und die ausführlichen Erläuterungen und Erklärungen.

    Lieber Michael,

    lass Dir die Freude nicht verderben.

    Jedenfalls vielen Dank für Dein Forum, das uns allen dennoch viel Freude bereitet.

    Hier nochmals einen herzlichen Dank verbunden mit dem Wunsch, dass es auch im nächsten Jahr weiter gehen wird.

    In diesem Sinne: guten Rutsch!

    HG S8