Posts by Positiv

    Liebe Geburtstagswünsche aus Moos.


    Interessant finde ich ja, dass nach den Datumsangaben im Forum einige Foristen heute am 20.03.2016 bereits am 21.03.2016 Dir zum Geburtstag gratuliert haben. :/


    Wenn das kein Megaforum ist :K


    Michael

    Als Nahfeldmonitore stehen auf meiner Digitalorgel zwei M-Audio BX8. Diese sind angehängt an den zwei Ausgängen der Steinberg U 22. Zum Üben schalte ich die Hosenbeschallung der Digitalorgel durchaus ab und spiele über diese Aktivlautsprecher mit gutem Ergebnis (es ist mir klar, das mit XY Monitoren im höheren Preissegment........)


    Preislich passend habe ich den Gedanken, einen Subwoofer zu kaufen und für die Pedalabstrahlung einzusetzen. Preis-Leistungssieger soll sein: mivoc Hype 10 G2 Aktiv (139,00 €)


    Meine Fragen: Wie hänge ich den neuen Subwoofer an meine U 22 oder schalte ich diesen zwischen die BX8 wie auch immer? Ist das Ergebnis vielleicht schlechter, da der Subwoofer mit seiner eingebauten Frequenzweiche aus meinen BX 8 Frequenzen herausschneidet (sorry ich bin nur Jurist mit mäßigem technischen Verstand) und die Leistung der beiden BX 8 derart verschlechtert, dass das Gesamtergebnis nicht besser ist?


    Ungeachtet habe ich allgemein zum Einsatz von Subwoofern bei Hauptwerk eher wenig gefunden, so dass dieses Thema mit eurem Sachverstand uns alle erhellen möge :-holy:


    Michael

    Aber Herr Prolix2012- habe ich etwa behauptet, dass ich auf der Zöblitz Reger spiele :B


    Es gibt halt einfach nur wenige Samplesets aus meinen gekauften oder demonisierten Sets, die ich regelmäßig aufrufe. Und da gehört das von Pjotr leider nicht dazu, obwohl ich darauf auch wochenlang gewartet habe. Dafür habe ich aber die Melcer Orgel oft auf dem Schirm und damit das Beinahegefühl auf "meiner" leider zur Zeit in 9 Grad Celsius Umgebung verweilenden Pfeifenkirchenorgel von Harald Rapp zu spielen.


    Ich würde mir wünschen, dass man mit Hauptwerk so ein Koppelmanual errichten könnte (vielleicht geht das?) und würde es entgegen der Hauptwerkethik auch begrüßen, wenn man zwei Sets aufs Mal laden und- für den Hauptwerkpuristen grauenhaft- zur selben Zeit spielen könnte (was man ja in großen Kirchen wie Freiburger Münster vom Hauptspieltisch auch kann)


    Michael

    Mein Hauptwerk Spieltisch ist eine 3 manualige Gloria Cantus. Da viele Samplesets 2 manualig sind, warte ich natürlich immer auf 3 manualige Samplesets.


    Gerade habe ich Augustines Buckow Rieger mit 3 Manualen geladen und mir den Kauf über paypal überlegt. Augustine ist Augustine. Ein gutes Set mit Demomöglichkeit. Aber das Bessere ist des Guten Feind und vielleicht ist das Bessere doch noch die Weissenau.


    Bis dahin nehme ich z.B. bei der 2manualigen Zöblitz das Hauptwerk auf Kanal 2 (1. Manual) und das Oberwerk auf Kanal 4 (3. Manual). Mit den Registerwippen der Gloria kann ich beide Manuale auf das 2. Manual als Koppelmanual schalten und habe damit meine dreimanualige Orgel. Und wenn ich nur das 3. Manual einfach auf das 2. Manual koppele, läuft alles wie auf einer zweimanualigen Orgel.


    Ich habe auf einigen 3 manualigen Pfeifenorgeln mit Koppelmanual gespielt und das dritte Manual sehr geschätzt z.B. bei Reger, welcher auch 3 Manuale in seinen Kompositionen wünscht.


    Vielleicht funktioniert das auch mit der Hauptwerk Software?


    Michael

    Das neue kostenlose Sampleset für Hauptwerk und GO von http://piotrgrabowski.pl/ ist eine dreimanualige Orgel von dem polnischen Erbauer Jacek Siedlar (2004).


    Nach dreimaligen Versuchen, welche immer bei 4 GB abbrachen, habe ich dann einen der angeführten Downloader genommen und die 7 GB waren auf der Platte.


    Zum täglichen Üben, wie die vortreffliche Melcer Orgel, taugen die ca. 5 sec Nachhallzeit natürlich nur wenig. Trotzdem freue ich mich sehr, denn die 3-manualigen bezahlbaren Instrumente sind immer noch sehr rar. Wenn das Vortragstempo mit "angezogener Bremse" erfolgt, machen die meisten Register viel Spaß. Wie bei einigen anderen Orgeln empfinde ich "moderne" Register wie hier die Klarinette als nicht so berauschend. Das mag an den Hörgewohnheiten liegen. Aber egal, der Samplefänger aus Polen hat wieder Großes geleistet. :K


    Vergeßt die Spende nicht! :-up:


    Michael

    Wenn das Schule macht, dann bekomme ich zukünftig spammails mit dem Vorschlag einer Fersenverlängerung :-shame: . Meine Ferse ist halt kein Absatz und in der praktischen Anwendung zu kurz.


    Da ich wie mike eine K-Weite trage, fühle ich mich mit einem genähten LLoyd Schuh besser, als mit einem geklebten Diamant Tanzschuh. Ein breiter Fuß drängt sich aus dem Schuh und braucht genähten Widerstand.


    Da aber ein Rand um den Schuh der Treffgenauigkeit nach den Empfehlungen für Orgelschuhe schadet, habe ich jetzt ein neues (Schein?) Problem.


    Ich habe Kisselbach per mail angeschrieben, ob es für meine cantus 342 auch ein 30er Pedal gibt. Die Tasten wären etwas weiter auseinander für meine genähten Schuhe?! Or not? Kisselbach hat jedoch noch nie auf meine mails geantwortet, also frage ich in die Runde.


    Ist es wirklich so: sind die Pedaltasten beim 30er Pedal weiter als beim 32er? Jedenfalls haue ich die auf dem 32er Pedal zuhause geübte Stellen am 30er Pfeifenorgelpedal in der Kirche gelegentlich oder oft daneben. Beides angeblich BDO.


    Also zwei Sachen: macht der genähte Rand am Schuh tatsächlich was aus (und ich muß deshalb beim Orgelspielen meine Business Schuhe gegen spezielle randlose Tanzschuhe für 100 € wechseln oder fersenlos barfuß spielen) und sind die Heimorgelpedale billiger, anders mensuriert, nicht BDO konform oder die in der Kirche nicht normgerecht etc? Jedenfalls sind die schwarzen Pedaltasten bei Viscount/Gloria aus Plastik. Das ist schon....


    Michael

    Ich habe vor einem Jahr neben meiner durchaus anspruchsvollen Tätigkeit wieder mit regelmäßigem Orgelunterricht angefangen. Zuerst im 3 Wochen Abstand. Das hat sich nicht bewährt, da ich zunächst mal eine Woche nach dem Unterricht nichts gemacht habe. Dann habe ich es auf vierzehn Tage verkürzt. Das funktioniert. Eine Woche wäre wiederum zu kurz.


    Jetzt muss man sich selbst Übetermine setzen. An einem Wochentag hat meine Frau Chor und ich habe keinen Abendtermin. Dann fange ich um 19.30 h mit üben an und übe ohne Unterbrechung bis 21.55 h. Danach schaue ich quasi als Belohnung am Dienstag Familie Becker (das habe ich schon x-mal gesehen) an.


    Weiterer Termin ist Sonntag morgen nach oder vor dem Gottesdienst eine Stunde am Stück. Samstagmorgen je nach dem 1 Stunde. Die Orgelstunde muss exakt am selben Tag stattfinden und die einzelnen Zeitfenster zum Üben müssen feste Termine sein. Vor dem Unterricht um 15.30 h (ich bin Freiberufler) gibt es keine Mittagspause, sondern einen Pfeifenorgelaufenthalt von wenigstens anderthalb Stunden (12.30 h - 14.00 h) Theoretisch funktioniert das auch online. Ich habe einen Super Lehrer der mir sehr viel Freiheit in der Interpretation lässt. Das ist eine Verpflichtung, die ich nicht enttäuschen möchte. Deshalb lese ich nachts um zwei durchaus ein Buch zur Interpretation von Barockwerken. Freiwillig! Zur Zeit spiele ich Leyding und lese alles was mir in die Finger kommt zur Artikultation, Registrierung etc. Auch im Geschäft, da mich das Thema fesselt (ich darf das!).


    Ich habe sehr viel gelernt. Ohne persönlichen Unterricht ist es sehr schwer. :p .



    Meine Empfehlung ist, persönlicher Unterricht bei einem Lehrer, der möglichst selbst konzertiert. Das lohnt sich. Online würde ich wahrscheinlich gar nicht einsteigen, sondern allenfalls ein Jahr den Kurs im Voraus bezahlen und ein bezahltes Ruhekissen haben. Aber jeder tickt anders.


    Michael

    Lieber Benedikt,


    alles Gute zu Deinem "wichtigen" Geburtstag. Mit Deiner Entscheidung für die Orgel hast Du ein Ziel gesetzt, welches Dich Dein ganzes Leben begleiten wird. Mein Virus mit 16 Jahren war Keith Emerson mit The Nice und da "Brandenburger"



    Ich stellte mein Cello in die Ecke und durfte Orgelunterricht nehmen. Seitdem ist "viel Wasser den Rhein hinuntergelaufen" Die Begeisterung ist geblieben.


    Danke für Deinen vielen konstruktiven Beiträge in den Foren.


    Herzliche Grüße
    Michael

    Die Sachen vom lieben Augustin sind nach wie vor mit heißer Nadel gestrickt. Das alles nachzuarbeiten habe ich weder Lust noch Zeit. Meine 39 € für die Rieger Monor Orgel waren rausgeworfen. Das Sampleset benutze ich nicht.
    Was aber ganz nett ist, sind die freien ungarischen Dorf Orgeln. Ich respektiere durchaus die Arbeit und den permanenten Fleiß. Vielleicht gelingt ihm tatsächlich mal ein großer Wurf, was ich ihm von Herzen gönne :-)


    Michael

    Meine Geschichte und mein Rat zu diesem Orgelhaus: Finger weg! Einfach ignorieren! :-wave:


    Es begann damit, dass die wahre Unternehmensidentität verschleiert und ich angemault wurde von einem Herrn an gleicher Adresse, dass keine Bestellung bei ihm erfolgt sei. Mit dem Unternehmen im gleichen Lager hätte er nichts zu tun! Gut für ihn- schlecht für den Kunden. Ich hatte 2013 eine bereits midifizierte englische Millerorgel mit Holztastatur für Hauptwerk gekauft (aber noch nicht bezahlt- Gott sei Dank) die jedoch trotz versprochenem Liefertag auch nach gefühlten 100 emails nicht geliefert wurde. Es sei von Dortmund zum Bodensee doch zu weit und man müsse die Orgel noch mal technisch nachsehen u.s.w. Irgendwann erreichte ich dort telefonisch, schriftlich etc. niemanden mehr. Gut dass ich dann eine andere Orgel gekauft habe. Im Gewährleistungsfall wäre ich vermutlich ebenso auf der Strecke geblieben.


    Michael

    Wenn ich ein neues Stück beginne (im Augenblick Lübeck C-moll) dann nehme ich nach dem ersten Kennenlernen meinen Bleistift und den guten Radiergummi und setze die Finger- und Pedalsätze (FS/PS) Das dauert! Wichtig ist für mich, dass die repetierenden Passagen möglichst mit den identischen FS/PS versehen sind. Bei C-moll können Änderungen nötig werden, wenn man mit dem Daumen auf der schwarzen Taste landet anstatt mit dem Zeigefinger, da beim schnellen Tempo der Zeigefinger nun mal schneller auf der Taste ist. Wenn alle Eintragungen gemacht sind beginne ich taktweise zu üben mit dem Gedanken, was ich am FS/PS ändern kann. Im Violinschlüssel (rechte Hand) eine achtel Pause im Sopran, vielleicht kann die linke Hand die Note der rechten Hand (Alt) übernehmen und damit die Pause "automatisch" setzen, indem die rechte Hand komplett arbeitslos wird. Mit dem Fingersatz brenne ich das Stück in mein Gehirn und irgendwann ist es wie beim Autofahren: bremsen. Gas geben, schalten etc sind im Gehirn einprogrammiert. Wenn mein Orgelmaestro dann im Untericht sagt: das würde ich aber so machen!...dann schlucke ich einmal und beginne diesen Takt von vorne einzuprogrammieren.


    Klar spiele ich einen Choral aus dem Choralbuch vom Blatt und manches mehr. Aber Deine Bach Konzerte brauchen Fingersatz, am Besten selbst erarbeitet :p Sollte jemand ohne Fingersatz auskommen, dann bitte das Metronom auf 60/ viertel Note stellen und alles einwandfrei runterspielen. Probleme? Na, 60 ist Largo/ Adagio, Allegro so um die 140. _Dann viel Spaß beim Überlegen, welcher Finger von 10 Stück Finger gerade dran ist. :-help:


    Michael

    Früher habe ich mal gelernt :"was liegen bleiben kann, bleibt liegen" also orgeln ist Legatomusik im Wesentlichen. Das höre ich noch gut bei Aufnahmen von Marie-Claire Alain u. a..


    Mittlerweile darf man gerne aus einer zentrierten gedachten Mitte mit dem linken Fuß die linke Pedalseite bedienen und mit dem rechten die rechte Seite,(denn ein Buxtehude, Lübeck oder Bruhns muss nicht mehr mit den Füssen "zusammengenäht" werden).. Und legato funktioniert bei dem Spiel mit der Fußspitze mit dem Fussballen auch gut. Die Knie bleiben zusammen (und wenn wir uns mal in Weissenau an der Holzhey Orgel treffen, dann brauchen wir bei diesen Klötzen ohnehin diese Technik)


    Wenn ich andererseits in einem D-Dur Stück z. B. die D-dur (legato) Fuge von Rheinberger mit dem linken Fuß vom tiefen Pedal D auf das tiefe linke Pedal G muss, geht das mit dem linken Fuß nicht legato. Dann brauche ich den rechten Fuß und muss meine Körperhaltung verändern.


    Ich darf beim Orgelspiel zwei Arme/Finger und zwei Beine koordinieren. Gesteuert von meinen Hirn. Wenn ich das aus einer zentrierten Körpermitte heraus übe, gebe ich allen vier Gliedern die gleiche Chance. :-teacher: :-)



    Michael

    Es hängt ganz einfach ab vom jeweiligen Pedal. Und da gibt es bekanntlich Manches. Was?


    Dazu im Internet gefunden:


    "Konkav heißt soviel wie "Hohl, innen vertieft" (vgl. konkave Gläser), meint also das die mittleren Pedaltasten tiefer liegen als die höherliegenden äußeren. Ein einfach geschweiftes paralleles Pedal findet sich bei älteren Orgeln und ist meist die Standardvariante für Digitalorgeln, aber nicht so komfortabel zu spielen, da es eben flach ist.
    Wenn es auch nicht einfach geschweift ist, sind zudem die äußeren Obertasten gleich lang wie die inneren, ist es einfach geschweift, sind die äußeren länger. Das gängige BDO-Pedal ist hingegen meist konkav parallel oder eben doppelt geschweift (was das Gleiche meint), während das AGO-Pedal konkav radial oder eben dreifach geschweift ist. " :-idiot:


    also hängen die Füße mal so oder so, die Knie zusammen oder nicht- ich suche nach der einfachsten Spielmöglichkeit: gleiche oder ähnliche Stellen möglichst mit dem identischen Fußsatz und im Zweifel Spitze, Spitze und ohne Absatz spielen (bei Barock jedenfalls immer), denn damit funktioniert auch ein schönes Legato (wobei ich Spitze/Absatz gelernt habe und umgelernt habe)


    Michael

    Zuhause kann ich am Besten üben: Instrument o.k., Heizung gut, Getränke im Kühlschrank. Allerdings sind die Ablenkungsmomente ungleich größer als in der Kirche.


    Zur Übetechnik: ich übe taktweise bzw. im kurzen melodischen Zusammenhang: rechte Hand mit Pedal, linke Hand mit Pedal, beide Hände etc. Üben ist harte konzentrierte Arbeit. Alles andere ist Zeitvertreib.


    Natürlich habe ich bei meinem Orgellehrer auch die Schülerausrede versucht: Zu Hause hat es geklappt (32er Pedal)! Darauf er (Konzertorganist): Wenn man eine Stelle sicher beherrscht, spielt die Orgel keine Rolle. :-X


    Michael

    :B In Hauptwerk integriert könnte man so ein bisher benutztes mechanisches Ticktack jetzt elektronisch auch optisch darstellen und die Tonschläge instrumental variieren. Oder man stellt sich sein Touchscreenmobil auf den Notenpult, checkt nebenher die emails und ist für alle empfangsbereit, die beim Üben stören. Mit der "7metronom" App habe ich das alles- der Androide ist sowieso immer dabei.


    Zur Sinnhaftigkeit brauche ich das Metronom, um bei schwierigen Stellen die Bremse zu lösen und nicht etwa langsamer zu spielen, nur weil es an einer Stelle "harzt"


    Michael

    Nochmal Positiv 8-)


    Hat denn jemand von euch die Transept Orgel gekauft? Nach Brasov, Heppenheim, Weinheim etc. finde ich die drei Demostops überragend. Und nachdem es dieses Jahr wieder keine Weissenau gibt, würde ich gerne zuschlagen, obwohl einige Register nach meinem Anspruch fehlen, aber das Ganze mit 16 RAM bei der wet Version läuft vermutlich sehr gut..


    Frohe Weihnachten Michael