Posts by ReinerS

    Was ich aber weiß: Ich würde so ein Sample-Set gar nicht erst kaufen, ebensowenig wie eins, wo die Lizenzbedingungen mir Einschränkungen auferlegen, zu welchen Zwecken ich es verwenden darf.

    Ist ja auch jedermanns freie Entscheidung! Was sagen denn die Lizenzbedingungen für Deine Orgel-Apps da? Hab sie auf die Schnelle auf Deiner Webseite leider nicht gefunden.

    Hallo, interessantes Projekt!

    Ich plane selbst gerade einen Spieltischbau und will mir da auch eine Walze für bauen. Irgendwann hatte mal jemand in einem Forum als Konstruktion für die Walze selbst einen Stapel alter CDs umklebt mit einem schwarzen Riffelgummi gezeigt, fand ich sehr interessant. Ich hab so viele alte DVDs und CDs, da kann ich mir sogar Breitreifen mit bauen :-) (Die Walze ist ganz minimal zu klein, laut BDO sollte der Durchmesser 130-140mm sein, CDs haben 120 plus 2 Lagen Gummi, da komme ich dann so auf 128)


    Mir ist da die etwas banale, aber vermutlich funktionierende Idee gekommen, für die Friktion der Walze von hinten eine Bürste geeigneter Größe anzubringen. Sieht man ja nicht, weil von hinten. Muss man vermutlich etwas experimentieren, bis man die richtige Bremswirkung hat, aber das sollte funktionieren und ist einfach umsetzbar.

    Hallo,


    kurze Antwort:
    Das Set ist in Stereo!


    Längere Antwort:
    Als das Set erstellt wurde, war Stereo der Standard und es gab ein ganz paar Sets in 4-Kanal. Zu der Zeit ging man also bei fehlender Angabe einfach von Stereo aus, Surround war etwas Besonderes. Nun etabliert sich offenbar ein neuer Standard mit 4-Kanal oder mehr. Ich nehme das als Hinweis auf, demnächst mal die Beschreibung zu überarbeiten und das klar herauszustellen.


    Bis dahin gilt zumindest für alle meine Sets: Wenn nicht anders angegeben, dann 2-Kanal Stereo.


    Reiner

    Liebe Forianer,


    ich bin mir bewusst, dass dieses Forum nicht zur Werbung dienen soll, deshalb darf dieser Post auch gerne gelöscht werden, wenn es dem Forenbetreiber unangebracht erscheint!


    Ich möchte Euch nur mitteilen, dass ich die Alfred Führer Orgel (Riddagshausen) jetzt auch in einer Version für Grand Orgue anbiete. Das Set ist in seinen Funktionen nahezu identisch zur Hauptwerkversion, d.h. gesamplete Tremulanten, vier GUI Screens, etc. Lediglich das Windmodell ist natürlich nicht vorhanden.


    Eine Testversion biete ich wegen des nicht machbaren Kopierschutzes allerdings nicht an.


    Alle weiteren Informationen findet Ihr auf meiner Webseite.


    Viele Grüße
    Reiner

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    Original geschrieben von martin



    Hier geht es nicht um die HW, Nutzung sondern um die Nutzung mit anderer Software. Entweder fehlt das Interesse, GO explizit zu unterstützen oder die MDA Politik steht im weg (vgl. http://mps-net.de/orgel/seite/…d&threadid=372&entries=15 oder diverse andere Geschichten).


    Genau hier liegt die für mich interessante Frage:
    Wenn es nur um einen Mehrwert für "Bestandskunden" geht, lohnt sich das nicht. Der Aufwand ist durch die paar Euro nicht zu decken. Sinnvoll wird das Ganze für mich erst, wenn es hilft, neue Kunden für das Set zu gewinnen. Sei es, weil diese Kunden aus Prinzip keine Sets kaufen, wenn diese verschlüsselt sind (wie hier und im ehemaligen anderen Forum immer wieder geäußert), oder sei es, weil sie die Samples tatsächlich mit anderer Software nutzen möchten.
    Gibt es dazu ein Stimmungsbild?


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    Wenn ein Anwender für sich eine Orgeldefinition bastelt, die Samples aus mehreren (legal bessesen) Samplesets verwendet, sehe ich darin nichts problematisches - egal wie das Ergebnis klingt.
    Genauso sehe ich in der Verbreitung der Orgeldefinition auch kein Problem, so das sie alle User, die die gleichen Samplesets besitzen, auch nutzen können.


    Illegal wird es, wenn man die Samples ohne Zustimmung Sampleset-Hersteller weiterverbreitet. Da die Wasserzeichen in jeder WAV Datei sein sollten, kann man übernommen Dateien samt deren ursprünglichen Käufer identifizieren.


    So sehe ich das auch. Einen direkten Support für andere Software würde ich allerdings nicht anbieten, und zwar aus zwei Gründen:
    Das Eine ist in der Tat die Firmenpolitik von MDA, zu der ich hier nichts weiter sagen möchte. Das Andere ist aber auch der Aufwand auf meiner Seite: Ich kann wohl sagen, dass sich bzgl. Hauptwerk niemand so gut mit ODFs und den damit machbaren Dingen auskennt wie ich. Alle ODFs von Organartmedia, die Kinoorgeln von Neil Jensen mit allen ihren Tricks und Effekten, die ODFs von InspiredAcoustics (bis auf die letzten 2-3 Sets, da haben sie die vorhandenen ODFs angepasst) stammen von mir, alle diese Features sind von mir programmiert. Um einen ähnlichen Level an Fertigkeit und Support für z.B. Grand Orgue zu erreichen, bräuchte es einen erheblichen Aufwand, den ich mir zeitlich einfach nicht leisten kann.

    Ich spiele mit einem Gedanken,


    nämlich ob und wie ich unverschlüsselte wave-files für zunächst mal ein Sampleset veröffentlichen werde. Dieses Set würde das Set der Führer-Orgel in BS-Riddagshausen sein. Warum? Es ist das bislang einzige Set, bei dem ich die Aufnahmen selbst gemacht habe (in Zukunft wird das bei allen neuen Pipeloops Sets der Fall sein), und bei dem ich demzufolge auch allein entscheide, wie ich mit den Samples umgehe.


    Ganz ohne Schutzmache ich das allerdings nicht. Ich experimentiere zur Zeit mit eingebetteten Wasserzeichen. Diese würde ich individuell für jede Kopie einbauen. Damit könnte ich die Samples, sollten sie jemals irgendwo zum Download auftauchen, einfach und eindeutig dem Kunden zuordnen, der sie von mir gekauft hatte. Es ist sogar möglich, das Wasserzeichen in Aufnhamen der Orgel zu finden, das hängt allerdings von der aufgenommenen Musik ab.


    Ich würde die wav-Files Käufern des Hauptwerk-Sets gegen einen kleinen Unkostenbeitrag (ca. 10 Euro inkl. Versand) auf DVD senden. Wie gesagt, eine persönlich gesicherte Kopie, selbstverständlich vollständig inkl. allen Release-Ebenen und den gesampleten Tremulanten.


    Ich frage mich allerdings, ob dieser Ansatz begrüßt würde, oder ob ich mir den Aufwand vielleicht besser sparen könnte. Immer eben auch angesichts des Risikos, dass die Samples irgendwann dann doch auf einem Downloadserver in China oder Russland landen, wo man die weitere Verbreitung praktisch nicht stoppen kann.


    Was meint Ihr?

    Jetzt juckt es mich ja doch in den Fingern, ein paar Zeilen zu diesem wundersamen Thread zu schreiben. Ist schon amüsant zu beobachten, wie hier aufeinander losgegangen wird.


    1) Die ganze Aufregung um ein "Tool" ist völlig akademisch. a) der grundlegende Ablauf ist naheliegend und jeder kann drauf kommen, b) eine einfache Implementierung ist "kinderleicht" zu bewerkstelligen und c) GIBT ES SCHON! (ich bin jetzt gemein und verrat Euch nicht wo ;-), und zwar mit dem ganz legalen und legitimen Zweck, das Erstellen von Sample-Bibliotheken von was auch immer zu vereinfachen.


    2) Auch das hick-hack um Klauen oder nicht ist doch irrelevant: Es gibt immer User, die grundsätzlich keine Software klauen, solche, die das quasi als Sport sehen, und solche, die sich nicht viel Gedanken machen, wenn sie ohne großen Aufwand und besondere Aktivität an ein Set kommen, dass sie eigentlich bezahlen müssten (das aber auch funktioniert, wen sie es nicht tun). Über die jeweiligen Prozentsätze streiten zu wollen, wäre müßig, da es da kaum irgendwelche verlässlichen Zahlen geben dürfte.


    Für einen Sammpleset-Hersteller ergibt sich die Frage, wie er möglichst viele Samplesets VERKAUFEN kann. Die Überlegungen, die da reinspielen, sind nicht leicht, und es gibt keine empirischen Werte, mit denen man seine Annahmen irgendwie stützen könnte. Ich will auch gar nicht die Gedanken groß auswalzen, die da zu der einen oder anderen Entscheidung führen, aber zumindest bei mir (und bei den meisten anderen Herstellern auch) ist das Ergebnis am Ende:
    Ein gewisses Maß an Schutz muss sein! Wie groß oder klein dieses Maß dann ist, sei dahingestellt und mag bei jedem etwas anders aussehen.


    Klar ist aber auch, dass GO schon vom Ansatz her überhaupt KEINEN Schutz bieten kann. Das liegt in der OpenSource begründet, die es ja jedem erlaubt, einen solchen Schutz auszuhebeln. Denn irgendow im Programm MUSS ja das entschlüsselte Sample vorliegen, und da kann man es dann auch wegspeichern, mit originalen Loops und anderen Daten. Das lässt sich nicht verhindern, nicht mal erschweren.


    Daraus mag nun jeder selbst seine Schlüsse ziehen.


    Viele Grüße
    Reiner