Externe Abstrahlung mit vielen Lautsprechern

  • Ja das ist noch aktuell und funktioniert 100% fehlerfrei. Ich nehme dafür die app "ForScore" und den Airturner.


  • Hallo Rainer, das ist eine Ahlborn Präludium III mit angehängter GrandOrgue-Software. Ich benutze das Eisenbarth-Sample von Grabowski, weil es am besten zur Orgel passt. Ich habe alle Register des Samples mit denen der Orgel per midi verknüpft. D.h. wenn ich den Prinzipal 8 registriere, geht in GO auch das Pr8 los. Ich habe mir die Mühe gemacht und alle Register (sowohl in der Orgel als auch GO) nachintoniert. Das macht den Klang unglaublich authentisch. Das was die Ahlborn klangmäßig nicht liefert, kommt von GO und umgedreht.


    Leider kommt auf der Aufnahme der prächtige Klang nicht so zur Geltung. Ich verwende insgesamt 8 Kanäle für die Abstrahlung. Plus zwei Aktivboxen von Montarbo und einen Subwoofer. Die Lautstärke habe ich mit einem Pegelmesser ermittelt, hab also meine echte Orgel im Tutti gemessen und dann zuhause die Verstärker so lange hochgeschraubt, bis ich auf 102 dB kam. Das wummt schon ordentlich und klingt mittlerweile besser als meine dreimanualige Schmid-Orgel, auf der ich Konzerte und Gottesdienste spiele. Verrückt.


    Zum Notenlesen nehme ich die App "ForScore" und blättere mit dem Airturner per blutooth um. Das Pedal habe ich mit Klettband an der Unterseite des Spieltisches befestigt und schalte mit dem rechten Knie um. Die Bewegung muss man aber mit einüben.

  • Ich möchte ein Update meiner Ahlborn Präludium III vorstellen:

    Seit kurzem darf ich auf einer Holztastatur (Lange Tastenversion) spielen. Das Spielgefühl ist nach einer etwas längeren Eingewöhnungsphase viel besser als mit der originalen Tastatur. Fazit: Weniger Streiftöne, bessere Haptik, genaueres Spiel. Zwar geht die Tastatur strammer als die Kunststoffversion, kommt aber dem Spielgefühl einer echten Orgel wesentlich näher. Ich habe bewusst diese Farbkombination gewählt, da diese meiner Orgel in der Kirche gleicht.

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    Die Tastatur hat Michael Aicheler von Ahlborn vor Ort eingebaut und meine alte in Zahlung genommen. Es ist eine happige Investition, aber ich sehe das langfristig als Aufwertung des Instrumentes. Nun mache ich mir schon Gedanken über die Umgestaltung des Spieltisches, da ich den jetzigen furchtbar langweilig finde. Mir schwebt eine mechanische Integration von zwei Displays vor, eins zum Notenlesen, eins zur Registrierung von GrandOrgue. Des weiteren möchte ich auch die Lautsprecher "unsichtbar" machen.

    Auch sollen Fußpistons zum Einsatz kommen.

  • Hallo Thomas


    Wie wird denn bei diesen Tastaturen der Druckpunkt simuliert?

    Oder hat Fatar nur dieses eine bekannte System im Einsatz, bei dem mit Gummi-Noppen ein Druckpunkt-Feeling erzeugt wird?

  • Die Fatar arbeiten mit Magneten für die Druckpunktsimulation? Das ist mir neu. Meines Wissens arbeiten die Mit Gummimatten zur Druckpunktsimulation.


    Welche Fatar ist das genau und woher kommt die Information mit den Magneten?


    Würde mich sehr interessieren.

  • Das würde mich auch interessieren. Bisher dachte ich auch, das Fatar überall diese Gummimatten-Druckpunktsimulation hat, egal ob die Tasten mit einem Holzbelag versehen sind oder nicht? Wie lautet denn die Tastaturbezeichnung? Fatar TP 65 LW?

  • Ja, ich hatte auch mal Fatar-Tastaturen gehabt, und fand das Spielgefühl am Anfang auch nicht übel.

    Leider unterliegen die Gummihütchen einem Verscheiß, nach ein paar Jahren täglichen 1-2h Gebrauchs mussten sie ausgetauscht werden. Da muss man eben jede Taste einzeln rausnehmen, vorher die Federn abmachen und später wieder dran. Und die Tastenlager fangen dann auch irreversibel an, auszuschlagen, sodass die Tasten mehr Spiel bekommen und auch anfangen können zu klappern. Aber dafür sind die Fatar-Tastaturen vergleichsweise günstig zu haben.


    UHT-Tastaturen unterliegen auch einem Verschleiss, der ist aber etwas geringer (aber ich glaube, auch irreversibel -bin mir da aber nicht ganz sicher).


    Kirchenorgelmanualtasten verschleíßen natürlich auch, aber da kann man die Waagebalken- und Vorderstiftgarnierungen austauschen. Damit ist die Lagerung danach wieder wie neu. Ich weiß, wovon ich spreche, weil ich das gerade bei meinen Manualen hinter mich gebracht habe. Solche Manuale können daher Generationen lang halten. Das ist ein weiterer Grund (nebem dem authentischeren Spielgefühl), warum ich bei vergleichbaren Preisen gegenüber z.B. UHT jederzeit midifizierten und mit Druckpunktsimulation versehenen Kirchenorgelmanualen den Vorzug gebe.