Midifizierung eines pneumatischen Orgelspieltisches

  • Danke für die Rückkopplung.

    Ich habe vor darunter eine hoztgeführte Trakutr zu konstruieren wegen des haptischen Effekts. Daran sollen Magnete mit Hallsensoren die Kontaktierung übernehmen.

    Die darunter liegenen Manubrien möchte ich für die Koppeln und Effektregister benutzen.

    Die Beschriftung soll , so wie ich bei dir auch schon gelesen habe über darunter gelegtes Band erfolgen. Leider habe ich dafür keine 5cm zur Verfügung, da muss ich noch etwas experimentieren.

    Unabhängig von den Samples plane ich gerade mir eine ODF mit diesem Spieltischoutfit zu konstruieren und dazu quasi eine Composite -Orgel passend zu dem Tisch zu machen...mal sehen ob das klappt. Die ersten Versuche sind vielversprechend

    Gruß

    Bernd

  • So, melde mich mal wieder zu Wort.

    Hatte zwischenzeitlich massive Probleme mit meinem Hauptrechner und musste auch den Orgelrechner neu aufsetzen.

    Parallel zur Programmierung einer passenden ODF für meinen Spieltisch habe ich natürlich auch an dem Spieltisch selbst weiter gearbeitet.

    Der nächste Part war die Midifizierung der Fußschalter, Schweller und Crecendo-Walze

  • Die Platine wurde für jede Fußraste mit zwei Reed-Kontakten versehen. Jeweils einen zur Einspeisung in das MIDI_System, ein zweiter Kontakt für die Schaltung der geplanten Logik zum Rücksetzen der Register auf Handregister bzw. Abschaltung des Schwellwerkes

    Gruß Bernd

  • Hallo, interessantes Projekt!

    Ich plane selbst gerade einen Spieltischbau und will mir da auch eine Walze für bauen. Irgendwann hatte mal jemand in einem Forum als Konstruktion für die Walze selbst einen Stapel alter CDs umklebt mit einem schwarzen Riffelgummi gezeigt, fand ich sehr interessant. Ich hab so viele alte DVDs und CDs, da kann ich mir sogar Breitreifen mit bauen :-) (Die Walze ist ganz minimal zu klein, laut BDO sollte der Durchmesser 130-140mm sein, CDs haben 120 plus 2 Lagen Gummi, da komme ich dann so auf 128)


    Mir ist da die etwas banale, aber vermutlich funktionierende Idee gekommen, für die Friktion der Walze von hinten eine Bürste geeigneter Größe anzubringen. Sieht man ja nicht, weil von hinten. Muss man vermutlich etwas experimentieren, bis man die richtige Bremswirkung hat, aber das sollte funktionieren und ist einfach umsetzbar.

  • Mach es doch wie meine Walze von Fa. Heuss

    Die Walzenachse (13 - 15mm Durchmesser) ist beidseitig in viereckigen Holzklötzen gelagert.

    Die sind geschlitzt und mit Schrauben versehen, die den Schlitz verengen können, je nachdem wie fest sie gedreht werden. Meine Walze ist schon jahrelang in Betrieb und musste bisher nicht nachgestellt werden. Die Holzklötze erlauben auch einen Stift von 10mm in der Stirnseite der Walze nahe am Außendurchmesser. Der stößt von vorn oder hinten an den Klotz und bestimmt die jeweilige Endlage der Drehung

    Gruß Rainer

  • Ok, CDs ist eine praktische Idee... fehlt nur noch die Lagerung. Und wo kauft man Riffelgummi?


    Rainer, können Sie vieleicht mal einige Fotos von ihrer Walze hochladen? Hört sich gut an, und bis jetzt habe ich noch keine Fotos oder Zeichnungen gefunden.

  • Ich mach mich morgen ran und fotografiere die Walze. Meine Walze hat den Stift für die Anschläge im Holzklotz. In der Stirnseite der Walze ist eine Nut gefräst von ca 270° Winkel. Ist natürlich schwer selbst zu bauen. Zusätzlich mach ich noch eine Skizze.

    Ich habe an der Walze zwei Drehstufenschalter angebracht, die ein wenig gegeneinander verdreht sind. Dadurch gibt es in beiden Drehrichtungen jeweils einen voreilenden Kontakt. Eine Elektronik erkennt dadurch die Drehrichtung und sendet Impulse wie Sequenzer auf / ab, die die Auf und Abtasten des Crescendopanel steuern.

    Damit die Walze richtig funktioniert werden über die Elektronik bei Betätigen der Walze zuerst die eingestellten Register in ein General gespeichert. Bei jeder nun angesteuerten Walzenstufe (egal ob cresc. oder decresc) wird kurz darauf der General dazu geschaltet. Die Zeit zwischen der Ansteuerung einer Walzenstufe und dem Zuschalten des Generals ist einstellbar damit man es nicht hört aber von GO sicher verstanden wird.

    Das System funktioniert einwandfrei und hat den Vorteil, dass man die Walze im Crescendopanel von GO programmieren kann.

    Übrigens, ich bin Rainer. Und das "Sie" kann man weglassen

    Gruß Rainer

  • Danke, Rainer! Bin gespannt deine Bilder zu sehen! Anstatt Drehstufenschalter werde ich wahrscheinlich einen Potentiometer nemen, und das weitere in Software machen. Du hast recht, man braucht etwas Hysteres, und ich weiss nicht wie man dass in GO machen würde wenn man da nur ein Position vom midi Interface bekommen würde.