Bezugsquellen für Hausorgeln

  • Die wenigsten die mit einer echten Hauspfeifenorgel liebäugeln werden finanziell in der Lage sein, sich ihren Wunsch durch Neubau eines Orgelbauers realisieren zu lassen. Insofern liegt es nahe sich am Gebrauchtorgelmarkt umzusehen, oder alternativ selbst in die Rolle des Orgelbauers zu schlüpfen und sich entweder von Grund auf selbst eine Orgel zu bauen, oder diese aus Teilen von ausgedienten Orgeln zusammenzustellen.


    In dem Fall besteht natürlich immer großes Interesse eine umfangreiche Kenntnis über mögliche Bezugsquellen zu haben. Naheliegend und oft erfolgversprechend ist auf jeden Fall ein Gang zu den Orgelbaufirmen in der eigenen Umgebung. Viele von ihnen können evtl. eine Orgel vermitteln, oder haben gute Gebrauchtteile in ihrem Fundus gesammelt, die sie günstig abgeben können.


    Im Internet möchte ich zunächst auf folgenden Gebrauchtorgelhändler aufmerksam machen, den sicher viele bereits kennen und der auch etliche Instrumente spielbereit in einer ausgedienten Kirche in Wuppertal aufgebaut hat:


    Instrumente Ladach


    Dort sind auch sehr viele gebrauchte Einzelteile vorrätig und auch der Versand ist möglich.


    Sicher kennt ihr noch weitere Bezugsquellen, auch für neue Orgelteile und Werkzeuge ?!

  • Hallo,


    der hier hat sogar seine Klaviaturen selbst gebaut:
    http://www.rwgiangiulio.com/index.htm
    Auf Youtube gibt es auch ein paar Videos von ihm, und auf seiner Seite ist alles genau beschrieben - danke dafür!


    Allerdings ist da Werkzeug im Spiel das nicht jeder in der Laube hat,
    abgesehen von der enormen Geduld die da gefragt ist.
    Auch muss man sich klarmachen, dass man da nicht zwingend günstiger wegkommt ( bezogen auf Gebrauchtinstrumente );
    Das ist nämlich nur der Fall falls man Werkzeug und Material bereits hat.


    Auf ebay und Konsorten findet man mit etwas Glück natürlich auch hin und wieder etwas,
    darauf weise ich gerade explizit hin weil das momentan der Fall ist
    ( Jemand bietet zur Zeit eine halb-fertige Eigenbau-Hausorgel an, die ganz gut aussieht
    - vielleicht macht dieser Tip ja jemanden glücklich )


    Achja:
    ein gebrauchtorgel.de kenne ich vom "Googlen" auch noch:
    http://www.gebrauchtorgel.de/

  • Lustig das heute nochmal zu lesen - stimmt :-D


    Der Bau einer Manualklaviatur verlangt nach Borman auch "keine besondere Geschicklichkeit..." und selbst die Anfertigung derselbigen durch einen Orgelbauer hat damals wohl kaum mehr als 250 DM (ca. 125,- € !!) gekostet :D
    Unsere Vorfahren waren eben noch richtige Arbeitstiere (Holzwürmer?), die auch mal eben in 50 Wochen a 20 konsequenten Arbeitsstunden so ganz nebenbei ein "Heimorgel"-Positiv gebaut haben - und das wahrscheinlich noch nichtmal mit Hilfe von kleinen grünen Männchen :-laola:



    Quelle: Karl Bormann, Heimorgelbau, Verlag Merseburger Berlin, 1972


    "Eine Anleitung zum Selbstbau von mechanischen Pfeifenorgeln und selbstspielenden Flötenwerken für das Heim"


    Anmerkung: Eine Art "Bibel" des Hausorgelbaus ;)


    Gruß Michael