Eure Erfahrungen usw. mit gewissen Händlern

  • Hallo,
    da ich vor der Anschaffung einer gebrauchten DO bin, die ich ggf als Spieltisch für GO nutzen möchte stehe ich vor 2 Händlern und wollte fragen ob wer schon Erfahrungen mit diesen gemacht hat:


    http://www.sakralorgel-zentrum.de
    http://www.classical-american-organs.de/


    Da gibt es ja viele DO günstig...
    Hat da schon wer Erfahrungen gemacht usw?


    mfg :-organ:




    PS: Sollte ich im falschen bereich oder so sein einfach verschieben... war mir da jetzt nicht so sicher

    Die Orgel ist die Königin der Instrumente - Wolfgang Amadeus Mozart

  • Wenn Du die Orgel sowieso elektrisch total ausschlachten willst und selbst neu midifiziern willst, dann dürfte es ja kaum ein Problem mit der Mechanik des Spieltischs geben. Allerdings habe ich auch schon einige Schreckensmeldungen über diese Firma gehört, was gerade die Elektrik mancher Orgeln betraf.
    Andererseits werden sicher auch nicht alle Orgeln dort Problemfälle sein. Wenn, dann würde ich zumindest persönlich dort hin gehen und mir die Orgel auch von innen SEHR genau ansehen.

  • Sehr gerne möchte ich an den Trafo erinnern den ich in meiner in Dortmund gekauften Orgel vorfand,
    man möge sich ein eigenes Bild davon machen:


    Die angepriesene Garantie kann man übrigens genauso vergessen.


    Wenn man bestimmte Spieltischteile braucht kann man es ja riskieren, aber vollwertige Instrumente... naja...
    Wahrscheinlich wird man anderswo glücklicher.

  • Na das Ding ist ja echt ne Wucht und stellt ziehmlich die Krönung einer elektrischen Katastrophe dar.
    Es gibt aber durchaus hübsche elektrische Katastrophen. Diesmal eine aus meinem direkten Arbeitsumfeld. :-)


  • Aua :o


    Wobei man beim Gebrauchtkauf natürlich nie so genau wissen kann, wer schon alles an der Orgel "herumrepariert" hat. Der Besitzer selbst hätte natürlich auch so ein Netzteil reinbasteln können ohne dass er einem das beim Kauf extra sagt.


    Insofern ist es wohl IMMER ratsam sich ein gebrauchtes Instrument sehr intensiv und auch von innen anzusehen ggf. unter Hinzuziehung eines Fachmanns.


    Wenn aber gebrauchte Orgeln in so großem Stil verkauft werden und dann auch noch explizit damit geworben wird, dass sie "Generalüberholt" wurden, dann tut das besonders weh. Das sieht schon nach Lebensgefahr aus !


    Da ist dann schon zu überlegen ob das nicht wegen grober Fahrlässigkeit zur Anzeige gebracht werden müsste.

  • @Offenbass32': Mit Arbeitsschutz hat Dein Bild aber auch nicht mehr viel zu tun, da nehm ich lieber den Trafo. Wenn er im Gehäuse verbaut ist, hat man da ja wenigstens einen ausreichenden Berührungsschutz!
    Vor Wartungs-, und Reparaturarbeiten sollte man immer Spannungsfreiheit herstellen!


    Wer ganz sicher gehen will: 1. Freischalten, 2. vor Wiedereinschalten sichern, 3. Spannungsfreiheit feststellen, 4. unter Spannung stehende Teile abdecken, 5. Kurzschließen und erden :D

  • Wolfram:
    Naja...wann hat man bei dei der Energieversorgung schonmal alles gekapselt ? Eingehauste Trafos stehen nur in UW's. Die ganz normalen ON-Stationen sind meist offen ausgeführt. Das wichtigste sind eigentlich die Sicherheitsabstände. Unterschreitet man sie nicht dann passiert auch nichts. Der Nachteil an Strom ist eben daß man ihn weder sieht, noch riecht, noch schmeckt und nicht fühlt. Jedenfalls nicht bevor es zu spät ist. Die Leitung in obigem Bild ist abgeschaltet...sonst würde das Schnuckelchen schon brennen. (Das kann man wörtlich nehmen)
    Die Sicherheitsregel 4 und 5 sind etwas durcheinandergekommen. :-teacher::D


    Hier nochmal kurz:


    1. Freischalten
    2. Gegen Wiedereinschalten sichern
    3. Spannungsfreiheit feststellen
    4. Erden und kurzschließen (exakt in dieser Reihenfolge sonst ist eine Körperdurchströmung möglich)
    5. Benachbarte unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken


    In diesem Sinne: Take five - safty first...keine Kompromisse :-up:

  • Meine Geschichte und mein Rat zu diesem Orgelhaus: Finger weg! Einfach ignorieren! :-wave:


    Es begann damit, dass die wahre Unternehmensidentität verschleiert und ich angemault wurde von einem Herrn an gleicher Adresse, dass keine Bestellung bei ihm erfolgt sei. Mit dem Unternehmen im gleichen Lager hätte er nichts zu tun! Gut für ihn- schlecht für den Kunden. Ich hatte 2013 eine bereits midifizierte englische Millerorgel mit Holztastatur für Hauptwerk gekauft (aber noch nicht bezahlt- Gott sei Dank) die jedoch trotz versprochenem Liefertag auch nach gefühlten 100 emails nicht geliefert wurde. Es sei von Dortmund zum Bodensee doch zu weit und man müsse die Orgel noch mal technisch nachsehen u.s.w. Irgendwann erreichte ich dort telefonisch, schriftlich etc. niemanden mehr. Gut dass ich dann eine andere Orgel gekauft habe. Im Gewährleistungsfall wäre ich vermutlich ebenso auf der Strecke geblieben.


    Michael