Was ist Aeolus ?

  • Diese Frage wird uns sicherlich bald der anonyme Gast beantworten, der per Kontaktformular um die Einrichtung dieses Themas gebeten hat. ;)


    Ich bin schon mal gespannt und informiere mich ein wenig vorab:


    siehe hierzu Wikipedia


    Aeolus Webseite mit Download


    Aeolus ist aber nicht das einzige virtuelle Pfeifenorgel-Programm, das nicht unter MS-Windows läuft, sondern unter Linux.
    Auch GrandOrgue läuft hervorragend unter Linux und es gibt für Anwendungen in Räumen mit Eigenakustik die Möglichkeit ein absolut trockenes Sampleset zu verwenden, wie z.B. Marcussen Rotterdam DRY.

  • Kurz gesagt: Für den Resourcenverbrauch ist das Ergebniss stark erstaunlich.


    Stimmmodelierung geht Richtung Geheimwissenschaft (additive Synthese).


    Die Weiterentwicklung ist stehen geblieben - ich würde es für tot erklären.

  • Ich habe mir mal die Klangbeispiele angehört: Klingt doch ziemlich synthetisch, wie meine DO. Da ist der Gegenspieler Pianoteq schon weiter, obwohl mich die Qualität dieser Software auch (noch) nicht voll überzeugt.
    Aber vermutlich ist die mathematische Darstellung einer Pfeifenorgel auch schwieriger als die eines Klaviers. Die Unico Modelle sind da sicher schon weiter, aber mich würden diese Modelle auch noch nicht überzeugen. Da lob ich mir mein Hauptwerk!

  • Ich habe mich nun auch mal damit beschäftigt.


    Die Informationen zu Aeolus sind im Netz total verstreut. Ich bin auf eine Seite gestoßen wo man sich was anhören kann was unter Aeolus gespielt wurde. Wenn man wirklich mit 256 MB Ram und einem 1 GHz Prozessor auskommt finde ich das auch erstaunlich was da rauskommt.


    http://kokkinizita.linuxaudio.…uxaudio/aeolus/index.html


    [navy]@mps: Michael hat dich damals jemand bestimmtest auf Aeolus aufmerksam gemacht?


    @mk: man findet nirgends eine OpenSuse Installationsseite...hast du eine Ahnung wie man das runterladen kann? Ausprobieren will ich es zumindest mal auf einem ganz alten Laptop, den ich noch in der Ecke stehen hab...der hat besagte Vorraussetzungen von 1 GHz und 256 Mb Ram[/navy]


    Gruß

  • Für openSuSE gibt es das nicht mehr vorkompiliert , da es schon vor Jahren hinausgeflogen ist (Das Projekt hat sich nicht weiterentwickelt und niemand hat je weitere Register dafür kreiert).


    Es ist aber noch Teil von Ubuntu => die Installation von Ubuntu wird wahrscheinlich für dich einfacher sein.


    PS: Vor ein paar Monaten hatte ich es aus Interesse nach länger Zeit wieder einmal gestartet. Abgesehen, das es nur eine fix eingebaute MIDI-Konfiguration für die Register unterstützt, hat es sich jetzt für mich nicht gut/künstlich angehört. Anscheinend würde ich eine mehrtägige Beschallung mit Bontempi-Orgelsound brauchen, um von den aktuellen, guten GO Samplesets entwöhnt zu werden :-D

  • Wirf einen Blick in die Release-Notes von 0.9:


    Im Vergleich zu 0.6.6 (also vor 2008) hat sich bei der Sound-Generierung nicht wirklich etwas weiterentwickelt.


    Der Aeolus-Klang ist 100% staub-trocken und die Einzelregister klingen für mich künstlich [Es ist ja keine Aufnahme, sonder nur eine Nachmodelierung]. Vielleicht kommt etwas brauchbares heraus, wenn man mit viel Hall versieht.

  • ja, da hat sich wirklich nicht viel getan, es scheint auch nur ein Mann daran zu arbeiten, oder? Ich weiß daß die Klänge mathematisch berechnet werden...macht das Viscount in seinen Sakralorgeln nicht auch?

  • ganz ehrlich, die Demos hier auf http://kokkinizita.linuxaudio.…uxaudio/aeolus/index.html finde ich v. a. für 2004 und ne reine Synth-Lösung wirklich nicht übel. (u.a. Frank und Bachs Trioson.) :)


    Schade, dass sich da nie jemand weiter beschäftigt hat außerhalb von kommerzieller Forschung (Viscount und co. arbeiten ja glaub ich nach diesem Prinzip?)


    Schon klar, dass das mit Sampling-Maschinen à la 128GB RAM und 3 Server-CPUs nicht mithalten kann *gg*
    Aber für ne kleine 1Ghz Maschine is das auf jeden Fall ein nettes Ergebnis.

  • Quote

    Original geschrieben von Offenbass


    [navy]@mps: Michael hat dich damals jemand bestimmtest auf Aeolus aufmerksam gemacht?[/navy]


    Siehe 1. Beitrag dieses Threads :L

    Quote

    Original geschrieben von Mikelectric


    Diese Frage wird uns sicherlich bald der anonyme Gast beantworten, der per Kontaktformular um die Einrichtung dieses Themas gebeten hat. ;)

    Der anonyme Gast hat sich dann anschließend nicht mehr gemeldet, bzw. zu erkennen gegeben.


    Grundsätzlich wage ich zu bezweifeln, dass man jemals durch reine Klangsynthese naturidentische Pfeifenklänge erzeugen kann. Die Natur ist zu komplex aufgebaut, als dass der Mensch sämtliche Facetten wirklich 100%-ig nachbilden könnte. Sicher kann man schon einen hohen Grad der Klangähnlichkeit durch Synthese erzeugen - allerdings überzeugt mich persönlich das bisher auch nicht bei den aller teuersten Digitalorgeln wirklich. Solange ich selbst bei der minderen YouTube mp3-Klangqualität noch deutlich eine echte Pfeifenorgel von einer Digitalorgel unterscheiden kann, ist die Differenz dann doch noch recht groß.


    Eine Hauptwerk oder GrandOrgue-Aufnahme von einer Pfeifenorgel-Aufnahme zu unterscheiden, ist dagegen mitunter äußerst schwierig bis unmöglich. Insofern ist diese Sampletechnik für mich näher "dran". Ich rechne mir hier sogar in absehbarer Zeit noch mehr Verbesserungspotenzial aus als bei der Klangsynthese.

  • Die folgenden Zitate stammen ursprünglich aus einem anderen Thread in unserem Forum. Es ging dabei um ein ganz anderes Thema. Aber die in den Beiträgen gemachten Randbemerkungen über Aeolus haben mich wieder etwas neugierig gemacht. Vielleicht ist es doch lohnenswert, sich mit dem Thema nochmal näher zu beschäftigen:


    Quote

    Original geschrieben von PfeifenSammler


    ... Außerdem noch ein Wort zu Aeolus ... Prinzipiell ist die Additive Synthese der Sampling-Technik weit überlegen. Das Problem ist nur, das zum einen keine guten Analysen vorliegen (die kämen ja von guten Samples) und viel schlimmer ist, dass der eindeutig musikalische Vorteil (die zumindest virtuelle Synthese aus zigtausenden Sinusschwingungen so nie genutzt wurde. Es gab meist immer nur eine eher einschränkende FFT ohne Realisierung der vielfältigen "Effekte", die sich bei einem Orgelklang so "abspielen". Das Sampling fängt manchmal solche Effekte ein. Diese bleiben aber meist statisch oder werden bestenfalls interpoliert. Das isses aber nicht. ...


    Quote

    Original geschrieben von Mikelectric


    ... Genau - da werden ja die Nachteile der Synthese schon offenbar :-) Wie will ich denn den Klang der Silbermannorgel aus Musterhausen mit der Akustik der St. Paradigmakirche synthetisch erzeugen, wenn ich ihn nicht vorher analysiert habe? Und dann müssten in der FFT noch die richtigen Frequenzen in originalgetreuer Weise moduliert werden, um den Klang nicht statisch klingen zu lassen! Geht eigentlich mit vertretbarem Aufwand nur für eine hypothetisch erfundene Orgel in einem erfundenen Raum. Wird IR-Hall verwendet, dann wäre der ja auch schon wieder gesamplet. In der Samplingtechnik wird aber mit mehrfachen Loops und mehrfachen Releases, sowie teils mit Simulation von Windmodellen und Verstimmungen, schon einiges getan um den Klang doch relativ lebhaft und trotzdem weitgehend originalähnlich zu halten. Aber es sind sicher beides Themen, die in Zukunft noch diskutiert werden müssen und wo klanglich noch Potenzial drinsteckt. ...


    Quote

    Original geschrieben von PfeifenSammler


    ... Was die additive Synthese vs. Sampling angeht:
    Im Netz findet man nun wirklich genügend Artikel, die sich wissenschaftlich mit den Synthese-Modellen beschäftigen. Damit kann sich jeder, der möchte, eine objektive und sachgerechte Meinung bilden.
    Schließlich ist nicht die Spezies Birnbaum schuld, wenn der eigene Birnbaum keine Früchte trägt und schon gar nicht ist die Spezies Apfelbaum sowieso besser, bloß weil der des Nachbarn in diesem Jahr schöne Früchte trägt. ...


    Gibt es ein paar Links zu solchen Artikeln? Das würde uns die Suche vereinfachen und uns direkt zu den guten Beiträgen führen. Bevorzugt natürlich auch Artikel in deutscher Sprache.


    Quote

    Original geschrieben von Mikelectric


    ... Wenn eine Chance besteht diese virtuelle Orgelsimulationssoftware basierend auf Klangsynthese zu neuem Leben zu erwecken und tatsächlich den Klang zu verbessern, dann sollten wir das auch unterstützen - dazu ist unsere MPS Orgelseite schließlich da. :-teacher:


    Als erstes würde ich nun gern mal Aeolus selbst ausprobieren um mir ein Bild vom derzeitigen Stand zu machen. Ein Linux-System läuft bei mir schon mit GrandOrgue. Aber ich bin Linux-Laie und weiß nicht wie ich Aeolus installieren soll. Das wird anderen ähnlich gehen, deshalb starte ich zunächst einen neuen Thread mit dem Thema "Installation von Aeolus"


    Ich nehme an, dass man mit der aktuellen Version ja schon einiges an den Klängen verändern kann und wohl auch optimieren könnte. Diese Version ist aber schon ein paar Jahre alt.


    Aeolus ist unter einer freien Lizenz. Heißt das dann, dass auch der Sourcecode frei zugänglich ist und von jedermann weiterentwickelt werden könnte? Oder ist nur der ausführbare Code frei erhältlich?
    Sind der/die früheren Entwickler noch gewillt oder in der Lage, plötzlich am Projekt weiterzumachen?


    Das wäre natürlich die Grundvoraussetzung sich mit dem Thema zu beschäftigen, wenn es nicht automatisch in einer Sackgasse endet.


    Gruß Michael

  • NHallo, eine nicht erschöpfende Antwort vorab, sorry.
    Aber bin etwas in Zeitdruck.


    Quote

    Original geschrieben von PfeifenSammler:


    ... Was die additive Synthese vs. Sampling angeht:
    Im Netz findet man nun wirklich genügend Artikel, die sich
    wissenschaftlich mit den Synthese-Modellen beschäftigen.


    Quote

    Original geschrieben von Mikelectric:


    Gibt es ein paar Links zu solchen Artikeln?
    Das würde uns die Suche vereinfachen und uns direkt
    zu den guten Beiträgen führen. Bevorzugt natürlich auch Artikel in deutscher Sprache.

    In deutscher Sprache gibt es einige vergriffene Bücher.
    In englischer Sprache gibt es soviel, dass ich erst mal sortieren muß,
    weil es enorm viel gibt.
    Grobe Richtung: ccrma (insbesondere Julius Smith III einer der der Cracks auf dieser Welt), dessen Literaturlisten sind auch sehr zu empfehlen )
    Ebenso die UNI in Barcelona, (noch "ein" Crack):
    Xavier Serra, sms-lib (sogenannte SFFT),
    "Current Perspectives In the Digital Synthesis of Musical Sounds"
    generell: http://www.iua.upf.es


    da gibt es einenen direkten Vergleich mit Bewertung von er finnischen UNI, finde ich aber im Augenblich nicht (Juri kalkameinen oder so)


    Tipp: googlen mit "A Sinusoidal Synthesis Algorithm for Generating Transitions Between Notes"
    damit hat man erst mal "etwas" Futter ;-). Weiterer Tipp: Mit den Literaturverweisen googlen...


    Eine wahre Fundgrube sind die sog. Stan-m-reports.
    https://ccrma.stanford.edu/STANM/stanm/node3.html

    Ansonsten bitte etwas Geduld. Versuche gerade etwas präsentierbares zu ordnen.


    Aeolus ausprobieren?
    Am elegantesten ist meiner Erfahrung nach:


    Ubuntustudio installieren z.B. einfach auf einem USB-Stick (easy)
    Damit stimmt erst mal die Umgebung ("RT-Audio", zumindest so, wie man es braucht. Ich
    meine, das Aeolus dann schon instaliert ist. Mit Opensuse ist erforert das erst mal viele Hintergrundkenntnisse, die man gar nicht haben kann. Das ist Frust put mitunter.
    Etwas problematisch könnte dann noch sein, das man erst mal mit jack und Konsorten umgehen können muss.
    Das ist die Stelle, wo U*lix schwach ist, nämlich Bedienerfreundlichkeit.
    Jedenfalls ist das alles nicht so offensichtlich zu bedienen wie etwa unter Windows.
    Aber wenn es einmal läuft ... Es lohnt sich wirklich, die Einarbeitung.


    Quote

    Original geschrieben von Mikelectric:


    Aeolus ist unter einer freien Lizenz. Heißt das dann, dass auch der Sourcecode frei zugänglich ist und von jedermann weiterentwickelt werden könnte? Oder ist nur der ausführbare Code frei erhältlich?
    Sind der/die früheren Entwickler noch gewillt oder in der Lage, plötzlich am Projekt weiterzumachen?


    Das wäre natürlich die Grundvoraussetzung sich mit dem Thema zu beschäftigen, wenn es nicht automatisch in einer Sackgasse endet.

    Etwas lakonisch: Keine Ahnung. Am besten den Autor fragen :-) Das ist übrigens ein Crack aus Belgien.



    Aber... wie wäre es ausgehend von einem ggf. zu diskutiereden Konzept ein Projekt zu realisieren. Für einen alleine ist das echt zu viel. Aber mit mehreren... dazu hätte ich schon große Lust.


    Gruß
    Pfeifensammler



    [navy](Beitrag vom Admin geändert: Zitieren-Funktion auf die Zitate angewendet zwecks besserer Übersichtlichkeit)[/navy]

  • Hallo PfeifenSammler,


    vielen Dank für die nützlichen Tipps - das hilft doch schon sehr weiter. Würde mich freuen, wenn das Thema hier noch etwas im Lauf der Zeit ausgebaut werden kann - so wie eben jeder zeitlich dazukommt - kein Problem!


    Schauen wir einfach mal, was Aeolus bisher für Möglichkeiten bietet und was sich da vielleicht noch daraus machen lässt. Ein gemeinsames Projekt damit anzugehen hört sich sehr spannend an. Es werden sich bestimmt noch ein paar Interessenten mehr dafür einfinden - hoffe ich doch.


    So - nach anfänglichen Versuchen mit Kubuntu habe ich jetzt Ubuntu Studio 13.10 installiert. Das dürfte sicher auch für GrandOrgue gewisse Vorteile bringen.

  • Hallo Mikelectric,


    mich würde es auch sehr freuen, wenn das Thema noch etwas ausgebaut werden kann. Allerdings ist für mich das derzeitige Aeolus nicht das wirkliche Thema, zumal die angebotenen Klänge eher dürftig wirken. Das liegt aber ncht am Prinzip. Schon gar nicht sehe ich die Notwändigkeit sich für nur ein Prinzip entscheiden zu müssen.Was "hinten raus kommt" zählt. Und dazu gehört meiner Meinung nach zum einen der authentische Klang, aber eben auch die "Wärme", die eine Orgel produzieren kann. Im Klang baden...
    Es graust mich einfach, wenn sich da so ein Brei, mit wie ein Hammer im Bauch wirkender Bass in den Raum drängt.
    Da hört sich dies doch

    viel "besser" an. Meine insbesondere den 2. Teil. :-). Ganz unabhängig von der Epoche.


    Gruß
    PfeifenSammler

  • Ja - lustig - auf diese "Aeolus" -Videos bin ich auch erst dieser Tage durch unser Thema hier gestoßen und hatte mir dann fast alle angehört. Dabei ist auch eine Aufnahme der rekonstruierten Silbermann-Orgel hier bei mir im Ort:



    Solche Töne müssen bei unseren virtuellen Orgeln letztlich "hinten rauskommen". Wie ist mir im Prinzip egal - ob durch Synthese oder Samples oder durch spezielle Weiterentwicklung des Haarkammblasens :-D


    Im Moment ist für meine Ohren noch die Samplingtechnik von Hauptwerk und GrandOrgue am nächsten dran. Allerdings sehe ich dabei auch wo die Probleme und Nachteile liegen. Ich muss aber gestehen, dass ich die ganz aktuellen Digitalorgeln z.B. mit Physis noch nicht live gehört habe. Wenn es stimmt, was im Digitalorgelforum berichtet wird, dann soll die neue Gloria Concerto mit Intonation von Kisselbach ja endlich neue Maßstäbe bei den Orgeln mit Klangsynthese gesetzt haben. Die bisherigen Modelle konnten mich nicht so sehr überzeugen. Meistens höre ich selbst schon bei YouTube-Aufnahmen einen deutlichen Unterschied zu Pfeifenorgel-Aufnahmen oder selbst zu Samplingorgeln.


    Aber ich bin der Entwicklung offen und nicht abgeneigt, ggf. selbst mitzuwirken. Sollte das angedachte Projekt den Bereich Aeolus eindeutig verlassen, dann sollten wir dies aber hier in einem anderen evtl. auch neuen Unterforum diskutieren.


    [hr]
    zurück zu Aeolus:


    Ubuntu Studio Linux ließ sich bei mir problemlos installieren und macht einen wirklich guten Eindruck - Aeolus und Jack ist dort schon fertig installiert. Endlich konnte ich mal Aeolus live ausprobieren und in dessen Klängen baden - oder sollte ich besser sagen im Schlamm wühlen ? :D
    Naja - ich hatte nicht zuviel erwartet - es ist sehr interessant mal wieder die etwas nostalgischen Klänge von anno dazumal zu hören :-pipe: Mein Keyboard klang früher so ähnlich, allerdings ohne richtige Register und ohne 3-manualig mit Pedal spielen zu können. Also es ist nicht ganz uninteressant, nur wie zu erwarten, vom Klang nicht zeitgemäß. Aber gerade hier wollten wir ja auch mit neuen Überlegungen ansetzen.

  • Das interessante kommt erst, wenn du "Strg+Linke Maustaste" auf ein Register macht :-teacher:
    [Hinweis: Strng+Linke-Maustaste erzeugt neue Punkte auf den Kurfen]


    Damit sind wir schon bei den größten Problem von physikal modelling:


    Jeder Anfänger bringt es fertig, ein Aufnahme-Gerät vor eine Orgel zu stellen, der Reihe nach alle Pfeifen anzuspielen, die Aufname in einzelne Teile zu schneiden und einen Auto-Looper darüber laufen zu lassen.
    Top-Qualität wird ein Anfänger nicht gleich erreichen, aber es wird nach Orgel klingen.


    Das grösste Problem bei PM ist die Präsentation von sinnvollen Parameter für einen User. Bei Aeouls gab es in den letzten Jahren nur 1-2 Versuche, weitere Register nachzubilden.
    Bei Unico scheint man das für einige Parameter ja hinbekommen zu haben - die Erfindung von neuen Register ist aber weiterhin Laboraufgabe.


    Micheal, versuch doch einmal, in aelous ein Register umzubauen und berichte davon.


    PM ist Mathe+Physik pur und daher nicht breitentauglich.

  • Quote

    Original geschrieben von martin


    Das interessante kommt erst, wenn du "Strg+Linke Maustaste" auf ein Register macht :-teacher:

    Danke - hatte schon verzweifelt nach der Möglichkeit gesucht, wo man die Klänge definiert.


    Quote

    Bei Aeouls gab es in den letzten Jahren nur 1-2 Versuche, weitere Register nachzubilden.

    Also die Zungenregister sind wohl auch total Missglückte Versuche gewesen :D


    Quote

    Micheal, versuch doch einmal, in aelous ein Register umzubauen und berichte davon.


    PM ist Mathe+Physik pur und daher nicht breitentauglich.

    Mathe und Physik waren in meinem Studium mal die wichtigsten Fächer - ist aber schon paar Tage her. Ich werd mal versuchen mir bei einem Register Mühe zu geben - wenngleich ich mir kaum Chancen ausrechne. ;)

  • Hi,


    während ich die Beiträge so lese, dann fühle ich mich hier mehr und mehr richtig.


    Die Orgel ist ja angeblich die Königin der Instrumente.


    In der elektronisch/digitalen Welt ... ich kenne nicht alles (Physis? staun ...wasn das :-)) kenne ich nichts. Vieles was mich begeistert, aber nichts, was der Vorstellung entsprechen kann.


    Ansatz?
    Der Ansatz diese wundervolle Musik, dieses Musikinstrument "bei sich zu haben", z.B. einen Choral zu spielen und das eben so hören zu können, wie man es im Kopf hat.


    Der Ansatz ist simpel. Das, was man im Kopf hat -die Orgel- so gut wie möglich auszuformulieren und dann aus dem Portfolio der Technik so gut wie möglich umzusetzen. Ein Unternehmen kann das eher nicht. Es muss das geil finden was es anbietet.


    Aber... :-idiot:
    Liebe Grüße
    PfeifenSammler




    [navy](Admin: unnötiges Zitat des gesamten vorigen Beitrags entfernt)[/navy]