Piotr Grabowski: Vier neue Sets in Vorbereitung

  • Hello people,
    how are you? Are you playing?
    Since the release of the organ of Azzio I literally went crazy.
    I like this organ, I like it, I like it, I like it ...
    Beautiful the acoustics, the beautiful stamp of the recording.
    I'm practically playing it every day.
    In the previous posts I read about problems with the Cracov organ ...
    and ...Yes, I had them too.
    I thought there might have been an error during the download,
    and I tried to take Cracov several times, but nothing.
    I tried to extract files with 7zip, with winrar, winzip ...
    always errors.
    In the end I resigned myself and I created an ODF by myself ...
    with the old grandorgue graphics,
    so without the use of images.
    Fast but at least functional.
    Everything went well until I started playing.
    when I paired some stops, I felt a bit of a nuance.
    Many stops I have to edit note by note, wav file for wav file
    by raising or lowering even 2 semitones to get the exact scale.
    The moment I finished this job
    I had so much desire that I started playing my usual jewelry like


    Skrzatusz (even on this ODF I had to put my hands on the volumes and the pistils that did not work)
    or Szczecinek with the which I immediately found a great feeling playing it.


  • Hi Simmy,
    the original ODF is a bit strange with lots of pipeXXXpitchtuning in it. But you could have very easily used the "equal temperament" (or any other temperament to your liking) via GO main panel and it would have done the job for you!
    Regards,
    Oliver


    P.S. Will you share your updated Skrzatusz ODF with us, I haven't used this set yet, but I am interested in it

  • Hallo,


    ich habe gestern die Mascioni-Orgel aus Giubiasco ausprobiert. Sehr feine Stimmen, angenehme Raumakkustik. Schön die Aliquoten im Rückpositiv.
    Mir sind zwei Sachen aufgefallen: Ich war zunächst über die Voce Humana erstaunt, dachte mir, dass es vielleicht eine italienische Spezialität sein, mal kein Zungenregister. Solche Unterschiede gibt es ja Regionen- oder Epochenspezifisch. Als ich dann aber das Violocello zog und hier eindeutig eine kurzbechrige Zunge erklang wars klar.
    Also:
    sind bei anderen Nutzern die beiden Register auch vertauscht oder habe ich da eine falsche Version etc? Kann man das irgendwie beheben?


    Meine zweite Frage betrifft den Zimbelstern, der ziemlich eiert. So etwas ist mir in der Realität bislang noch nicht begegnet, außer es gab einen Lagerschaden....
    Normal? Einstellbar?


    Vielen Dank,
    schöne Vorweihnachtszeit,
    Stephan

  • Hallo Basspfeife,


    auch ich spiele zur Zeit die Giubiasco Orgel –und das mit viel Spaß und Freude. :-organ:
    Mir gefällt diese Orgel ausgesprochen gut, schon der sehr kurzen Ladezeit wegen.
    Von der „Vox Umana“ war ich genauso überrascht. Hatte ich doch ein schön schnarrendes Zungenregister erwartet und von dem Violoncello ein schön streichenden 8‘.
    Hier wurden sicher vom Piotr die Registerbezeichnungen vertauscht, was aber für mich unerheblich ist.
    Was den Zimbelstern angeht so bin ich Deiner Meinung. Ob das typisch italienisch ist glaube ich nicht –eher an einen Defekt wie dem von Dir angesprochenem Lagerschaden.
    Habe auch noch nichts gefunden wo man das einstellen kann….
    LG und schöne Weihnachten :-up:

  • Quote

    Original geschrieben von Dulciano
    Von der „Vox Umana“ war ich genauso überrascht. Hatte ich doch ein schön schnarrendes Zungenregister erwartet


    Die "Voce Umana" ist ganz in Ordnung wie sie ist, nämlich keine Vox Humana wie sie fast überall außerhalb Italiens klingen würde, sondern ein Fiffaro (oder Piffaro), also ein schwebender Prinzipal. Zum Nachlesen, z.B. hier https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Orgelregistern#V
    Laut den barocken Registrierungsvorgaben etwa von Antegnati eigentlich ausschließlich mit dem Pr8 zu nutzen, also nicht als Beimischung wie etwa in der Guibiasco-Demo auf Youtube; aber von mir aus, jeder wie er mag ...


    Passen muss ich beim Violoncello, keine Erklärung, wie der Name sich begründet. Liegt aber nicht an PG, ist nämlich im realen Leben genauso: https://www.mascioni-organs.com/en/giubiasco-2/


    Ansonsten: Tolle Orgel gut gesamplet - zusammen mit der "süßen" Azzio einfach traumhaft und derzeit das beste italienische was im HW/GO-Land zu finden ist! :)


    P.S. Wem der Zimbelstern nun so gar nicht gefällt: In der Demo von SP Aeolian-Skinner ist ein anderer Zimbelstern enthalten, es sollte klappen, die .wav-Dateien in den Guibiasco-Ordner kopieren und damit die .wav-Dateien von PG ersetzen, sollte auch ohne ODF-Änderung klappen.

  • Zum Jahreswechsel hat Piotr es tatsächlich geschafft, die große Eisenbarth-Orgel aus Friesach auf seine Homepage zu stellen, zunächst für Hauptwerk, aber die GO-Version soll nächste Woche auch fertig sein. Download ist geschafft, mal schauen, ob mein Laptop mit den Hardware-Anforderungen klar kommt, oder ob ich erst mit dem geplanten neuen Orgel-PC da richtig Spaß mit haben werde...
    Auf jeden Fall ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk oder so...


    Noch mal zurück zu Guibiasco, habe im Internet noch mal in Sachen Violoncello recherchiert und bin auf http://www.organstops.org/v/Violoncello.html auf das hier gestoßen:


    "Williams gives us a description of a reed form of Violoncello:
    A Venetian 8' regal generally made of wood, the resonators very small and similar to the Tromboncini; frequently the only non-flue stop in a late 18th-cent. Venetian organ. Boxwood often the material, but the Serassi firm also made them with short cylindrical pipes, resembling a small Krummhorn (Bastia, 1844)."


    Frei übersetzt: In Venedig haben sie im 18. Jhdt. ein trompetenartiges Zungenregister aus der Familie der Regale Violoncello genannt. Muss man als Nicht-Venezianer wohl nicht wissen, wobei sich hier einmal mehr der gute Rat von Barbara Owen aus ihrem Buch "The registration of baroque organ music" bewarheitet, mehr auf das Gehör als auf die Registerbezeichnungen zu achten!


    In diesem Sinne wünsche ich ein fröhliches Orgeln in 2018, nicht zuletzt auf den schönen Sample Sets von PG!
    Oliver

  • Hallo,



    ich habe mir das Giubasco-Sampleset auch installiert, nachdem ich es geschafft habe für meinen etwas angejahrten Lappi noch ein paar GB aufzutreiben.


    Was soll man sagen, ein absolut tolles Sampleset und in die Flauto a camino "verhört" man sich ja eigentlich sofort.


    Allerdings habe ich ein kleines Problemchen: Wenn ich den Tremulanten startet, meint GO das Violoncello im Hauptwerk ebenfalls ziehen zu müssen.
    Umgekehrt funktioniert das übrigens auch: Ziehe ich das Violoncello, so startet der Tremulant im Positiv und der Registerzug erscheint als aktiv. Da scheint wohl irgendwo für beide Ereignisse die gleiche Reaktion hinterlegt zu sein, so dass Violoncello und Tremulant immer zeitgleich auftreten.


    Nach intensivem Studium der Hilfedatei von GO war ich auch nicht wirklich schlauer.


    Hat jemand von euch eine Idee, wo ich zur Problemlösung ansetzen könnte?


    Wissentlich habe ich GO das zumindest nicht beigebracht......... :-shame:


    VG
    Toothbrush

  • Hallo,


    danke für die Antwort.
    Zur Zeit steuere ich GO ausschließlich über die Maus am Monitor, da ich keinen Touchscreen habe, und meine Orgel zwar auch den Status ihrer Registerwippen per Midi ausgibt, aber ich die Tonerzeugung nicht deaktivieren kann, weshalb die Registerwippen in Verbindung mit GO nicht nutzbar sind.


    Das Problem der Aktivierung von Tremulant und Violoncello tritt also beim Mausklick auf eines der beiden Manubrien auf dem Orgelscreen auf.



    VG
    Toothbrush

  • Ich bin da sicherlich ein Spätzünder, aber ich habe die Cracov erst heute ausprobiert. Ich habe auf jedem Manual ein Register ausprobiert - das hat mir schon gelangt. Der Hall klingt unterirdisch. Zweiter Versuch: Hallfahnen auf 250ms gekürzt - mit HW5-Hall klingt es besser, aber immer noch nicht schön genug. Klingt das nur in meinen Ohren wie ein Sound aus der Waschmaschine?

  • Sagen wir mal so: Das Cracov Set hatte auf meiner Festplatte auch nur eine äußerst kurze Verweildauer. In meinen Augen war es kein goldener Wurf von Piotr. Nicht zu vergleichen mit Friesach. Aber zu der Zeit waren viele doch froh, wenn es auch für GrandOrgue mal wieder neue Klänge gab, die man ggf. in eigenen Composit-Samplesets weiter verwenden konnte. Insofern hat das Set sicher auch seine Anhänger gefunden.

  • Danke für die Rückmeldung. Bisher habe ich keine Kritik gefunden, daher wundert mich das etwas. Danach habe ich die Demo Büßleben gespielt - ein Unterschied wie Tag und Nacht. Wie ein Set von einem schlechten und guten Hersteller. Vielleicht war das Aufnahme-Equipment damals noch nicht so hochwertig.