Michael Engler, Krzeszow

  • Ein ODF der Krzeszow (Grüssau) Demo ist schon am laufen und bedarf nur noch abschließender Tests. Register der 3 manualigen Originaldemo sind als 2 manualige Orgel zusammen gefasst und geben schon eine gute Orgel ab.

  • Die Krzeszow Demo ODF für GrandOrgue ist jetzt im Downloadbereich verfügbar.


    Bei der Demo-Version sind nur die Stereo Front-Samples enthalten, kein Surround. Die ODF wurde nach dem Vorschlag von Jiri Zurek so gestaltet, dass mit den Registern der Demo eine kleine, vollständige, 2-manualige Orgel entsteht. Dazu wurden die in der Demo verfügbaren Register von Brustwerk und Hauptwerk zu einem neuen virtuellen Werk zusammengefasst.


    Beim Demo-Set werden folgende Register des vollständigen Samplesets verwendet:

    Positiv
    Flaut amabile 8, Quintadena 8, Superoctava 2, Sedecima 1


    Brustwerk
    Principal 8, Flaut minor 4, Quinta 3, Superoctava 2


    Hauptwerk
    Gamba 16, Gemshorn 8, Octava 4, Cimbel


    Pedal
    Subbass 16, Octavbass 8, Trompetbass 8


    Auf eine Integration von Koppeln wurde verzichtet. Diese können bei Bedarf leicht über die direkt in GrandOrgue schon eingebauten, üppigen Koppelfunktionen verwendet werden. Zusätzlich wurde aber das Positiv schwellbar gemacht.

  • Ja, eine Surround-Version wird demnächst in Angriff genommen. Allerdings wird es zunächst die G. Silbermann Zöblitz sein. Die Krzeszow Demo liegt ja meines Wissens auch nur als Stereosamples vor. Als erstes freies Demoset mit Surround dachte ich dann eher an die Marcussen.

  • OK. Falls du Hilfe brauchts, frag einfach. Sollte aber nicht schwer sein (front/rear Rank je Register. Evenuell auch eine eigen Windlade für Front/Rear, damit die Bedinung im Orgeldialog leichter wird.

  • Die GrandOrgue ODF der Krzeszow Surround Vollversion ist soweit fast fertig!


    Sie beinhaltet die Originalgrafik wie bei Hauptwerk, sowie die Geräusche von Windmotor, Spieltrakturen und Registertraktur. Die Besonderheit der Transponierung des Positivs zum "Kammerton" ist ebenfalls vollkommen nachgebildet !


    Außerdem wird dies nun doch das erste Sampleset sein, dass in der Vollversion auch die Surround-Kanäle unterstützt. Die Demo-Version beinhaltet leider keine Surround-Samples.


    Frage:


    [red]Ist jemand unter uns, der das Sampleset der Krzeszow in der Vollversion besitzt und Lust hätte, diese ODF vorab ein wenig unter GrandOrgue zu Testen?[/red]

  • Die GrandOrgue ODF zur Surround-Version der Krzeszow ist nun im Downloadbereich verfügbar



    Ebenso gibt es dort eine Demo-Version davon, in der alle spielbaren Register markiert sind. Dies ist normalerweise ein Manko dieser Demo-Sets unter Hauptwerk, dass man immer raten muss, welche Register wirklich eine Funktion haben:



    Sollte jemand Fehler entdecken oder gerne weitere Funktionen haben wollen, wie z.B. die Side-Panels, dann bitte Nachricht an mich.


    Viel Spaß damit !


    Gruß Michael

  • Ich habe großen Respekt vor deinen Mühen mit den GrandOrgue-ODFs, das liest sich ja super.
    Da wächst doch mal das Bedürfnis, Linux+JACK aufzusetzen und ein wenig GrandOrgue zu testen. Müsste nur mal schauen, ob ich überhaupt ein Set besitze, wo es schon tolle ODFs zu gibt. :-)


    Grüße,
    Florian

  • Danke für die Resonanz !


    Ist natürlich auch schön zu erfahren wenn die Mühe nicht ganz vergebens war ;)


    Quote

    Original geschrieben von florianfMüsste nur mal schauen, ob ich überhaupt ein Set besitze, wo es schon tolle ODFs zu gibt. :-)


    Ja - Du besitzt ja meines Wissens schon die Walcker Doesburg - im Prinzip existiert diese ODF schon. Du könntest gern den Beta-Tester machen :D


    Gruß Michael

  • Ganz herzlichen Dank für Deine Mühen! Die Krzeszow Demo läuft einwandfrei und klingt jetzt mit den Geräuschen noch viel realistischer. Auch die Hervorhebung der spielbaren Register ist eine große Erleichterung. Toll!

  • [H2]Noch ein paar Hinweise zur Benutzung der Krzeszow:[/H2]


    1. Kammerton-Verstellung (Camer Ton)


    Wenn man das erste mal mit dieser Orgel konfrontiert ist, egal ob das Original oder das HW/GO-Sampleset, dann kann man schnell so registrieren, dass man mächtig die Wölfe heulen hört und denkt "da ist doch was kaputt". Diese Orgel hat 2 unterschiedliche Stimmungen eingebaut !! Die Kammerton-Stimmung liegt einen ganzen Ton tiefer als die normale Stimmung der Orgel und dient dem Zusammenspiel mit anderen kammermusikalischen Instrumenten bei Konzertaufführungen.
    Die vier Pedalregister mit dem Zusatz "Camer Ton" dürfen demnach nur separat registriert werden und nicht versehentlich mit anderen Registern zusammen verwendet werden. Im Manual wird hierzu das Positiv verwendet, welches wie folgt auf die Kammertonstimmung umgestellt werden kann:


    - mit dem Register "Copula 1 ma Cammerton" werden zunächst die Tasten des 1. Manuals angehoben
    - mit dem Registerzug "Copula 2 da Cammerton" wird dann die Mechanik des Rückpositivs um 2 Halbtöne verschoben


    Es müssen also beide Register gezogen sein um eine korrekte Funktion zu haben !! Die Manuale 2 und 3 sowie die anderen Pedalregister kann man dann natürlich nicht mehr benutzen !



    2. Register mit der Bezeichnung "Ventil"


    Diese dienen zur Absperrung des Spielwindes für die verschiedenen Werke. Da die Windladen geteilt sind in linke Seite und rechte Seite, gibt es dementsprechend auch für jede Seite eine eigene Absperrung. Da man nur sinnvoll spielen kann wenn auch beide Windladenhälften eingeschaltet sind, werden beim Sampleset alle Ventile in der Grundeinstellung beim Laden gleich gezogen. Man kann dann alternativ das linke oder rechte Ventil vewenden um das ganze Werk abzustellen und dies dann als Spielhilfe bei gekoppeltem Spiel verwenden. Beim HW-Set wäre dann nur jede 2. Pfeife inaktiv (C/Cis-Lade). Ob dies allerdings wirklich der Funktion der Originalorgel entspricht wie es in HW gemacht ist, bin ich am zweifeln, denn ich hatte irgendwo gelesen, dass die Windladen nicht nach C und Cis getrennt seien.



    3. Verwendung des Demo-Sets


    Da beim Demo-Set nur einige Register vorhanden sind, kann man damit eigentlich nicht sinnvoll 3-manualig spielen. Die verfügbaren Register wurden so gewählt, dass Pedal und 1. Manual jeweils ein eigenständiges Werk bilden und 2. und 3. Manual zusammen genommen nochmal ein weiteres Werk einer "2-manualigen" Orgel darstellen. Aus diesem Grund habe ich in der Demo-Version die Koppel für das 2. auf das 3. Manual als Vorgabe beim Laden des Sets gleich gezogen.

  • eine ganz hübsche Werbe Einspielung für HW/GO-Spieltische in Verbindung mit diesem Sample Set habe ich hier



    gefunden. :D


    Vorteil- Nutzen Argumentation im Video super dargestellt und dazu satter Sound. :-music: :-up: So macht man Werbung! :A