• Thema wurde aus diesem Thread hier her verlagert.


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    Original geschrieben von rizos


    Orgelschuhe hab ich noch nicht, bisher meist mit Socken oder gar Barfuß unterwegs :-shame: Hat da jemand eine gute Quelle?


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    Original geschrieben von Offenbass 32'


    Ich spiele barfuß...ansonsten setze ich auf Fretz Business Schuhe mit Ledersole und Gummistreifen.


    Bisher hab ich auch meistens in Socken oder Barfuß gespielt. Ein Paar Schuhe hatte ich gelegentlich an, die aber nicht wirklich speziell dafür waren und daher nur mäßig geeignet. (War das Beste was ich bisher in hiesigen Schuhläden finden konnte in meiner Größe)
    Orgelschuhe bestellen habe ich immer gescheut, da mir ziemlich klar war, dass ich die dann x-beliebig oft hin und her schicken muss bis welche passen.


    Zufällig habe ich kürzlich mal wieder danach gegoogelt und doch tatsächlich einen Versandhändler im Nachbarort gefunden der Orgelschuhe anbietet. Sogar ein Direktverkauf mit Anprobe ist zu bestimmten Zeiten möglich. Es handelt sich um das Sortiment von Tanzschuhen der Firma Diamant u.a.


    Erst letzte Woche war ich dort und habe endlich MEINE Orgelschuhe gefunden. Die als Orgelschuhe empfohlenen Modelle waren allerdings alle recht schlank und viel zu eng für meine breiten Füße. Insofern war eine direkte Anprobe bei mir wie erwartet auch dringend notwendig. Aber ich habe dann auch breitere Tanzschuhe gefunden mit den selben Sohlen, nur etwas flacheren Absätzen, was aber für meine langen Beine auch eher von Vorteil ist.


    Das ist der Händler: http://www.mw-youngfashion.de/Orgelschuhe


    Und das meine Schuhe: http://www.mw-youngfashion.de/…breite-Fuesse-hoher-Spann
    Größe 12 - Modell K für weite Füße ( "K"wadratlatschen :-D )


    Hab den Eindruck mit diesen Schuhen mit den Wildledersohlen spiele ich plötzlich um Längen besser :-wow:



    Gruß Michael

  • Diamant Tanzschuhe besitze ich, hobbybedingt, ebenfalls 2 Paar. Mein Orgellehrer setzte auf Lateinschuhe, mir hingegen sind da die Absätze flächenmäßig zu klein.
    Die beiden Standartschuhe kann ich ebenfalls bedenkenlos empfehlen. Mit denen kann man halt nicht den Weg zur Kirche gehen. Man muß sie also an der Orgel anziehen und ausziehen.

  • Das "spezielle" bei Orgelschuhen sind m. W. vor allem die Sohlen und die Absätze:


    Die Sohlen sollten seitlich nicht überstehen, damit die Füße sich beim Spiel auf benachbarten Pedaltasten nicht gegeneinander "verhaken" können. Außerdem sollten sie nicht zu rutschig und nicht zu griffig sein und auch nicht zu dick, damit noch etwas Gefühl und Flexibilität vorhanden ist.
    Die Wildledersohlen bei Tanzschuhen scheinen diese Kriterien ziemlich optimal zu erfüllen.


    Absätze sollten vorhanden sein, die nicht zu flach und nicht zu hochkackig sind. Auch nicht zu breit und nicht zu schmal und natürlich auch nicht seitlich überstehend. Ich denke die idealen Abmessungen der Absätze sind ist auch etwas von der persönlichen Körpergeometrie abhängig. Auf jeden Fall können Absätze das Spitze- / Hacke-Spiel (Germanimethode) deutlich erleichtern.
    Tanzschuhe unterscheiden sich auch hauptsächlich untereinander in der Absatzform und Höhe. Alle die ich gesehen habe, hatten auf den Absätzen unten auch das selbe Material wie vorne die Sohlen, also ein Belag aus Rauleder bzw. Wildleder.


    Ich denke es ist immer auch eine Frage der persönlichen Vorlieben und der Gewöhnung mit was man am Besten klar kommt. Füße und Socken hat man fast immer dabei und so finde ich praktisch, auch alleine damit klar zu kommen. Aber im Prinzip kann man auch mit fast jedem Straßenschuh irgendwie spielen wenn man kann. 8-)



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    Original geschrieben von Offenbass 32'


    Diamant Tanzschuhe besitze ich, hobbybedingt, ebenfalls 2 Paar. Mein Orgellehrer setzte auf Lateinschuhe, mir hingegen sind da die Absätze flächenmäßig zu klein.
    Die beiden Standartschuhe kann ich ebenfalls bedenkenlos empfehlen. Mit denen kann man halt nicht den Weg zur Kirche gehen. Man muß sie also an der Orgel anziehen und ausziehen.

    Was hindert Dich mit Deinen Tanzschuhen auch Orgel zu spielen? Hast du es mal ausprobiert?
    Was ist genau der Unterschied zwischen Lateinschuhen und Standartschuhen für Tanzmuffel erklärt?


    Ja stimmt, mit den Orgelschuhen am Besten keine Kilometer abspulen, sondern nur Orgeln. :-teacher:
    Wahrscheinlich ist es auch gut die Wildledersohlen von Zeit zu Zeit mal mit so einer kleinen Drahtbürste aufzurauen - oder?

  • Ich nehme auch die Diamant Standardschuhe. Spiele seit 2006 mit demselben Paar. Die Sohlen sind inzwischen schon so dünn, dass ich seit 2 Jahren ein Ersatzpaar zu stehen habe, weil ich Angst hatte, dass jederzeit die Sohlen durchgewetzt sein könnten. Sie halten aber erstaunlich lang (natürlich habe ich sie auch nur normalerweise an der Orgel an). Manchmal muss ich aber im GD von der Orgelempore nach unten wandern zwecks Begleitung vom Flügel aus und da ist keine Zeit zum Schuhewechseln - und jede Menge Steinfußboden dazwischen.


    Allerdings habe ich dieses Paar Schuhe schon sage und schreibe ca. 5 Mal zum Schuster bringen müssen, weil sich die Wildledersohle an den Schuhinnenseiten gelöst hatte. Wieder angeklebt, hält es wieder für ein oder zwei Jahre.
    Aber ich hänge an den Schuhen - je dünner die Sohle wird, umso besser, finde ich.


    Habe nicht das Bedürfnis, die Wildledersohle aufzurauhen. Warum? Ich finde es sogar gut, wenn man mit glatter Sohle leichter über die Tasten flutschen kann.

  • Ah Olaf, schön etwas von jemand mit längerer Erfahrung mit diesen Schuhen zu hören. Ich dachte die Sohlen werden vielleicht mit der Zeit zu glatt durch die Beanspruchung, sodass man sie aufrauen müsste. Aber dem scheint wohl nicht so.


    Das mit dem Ablösen des Belages scheint ja weniger toll zu sein. Ob das wohl speziell nur bei Diamant-Schuhen passiert?
    Kann man denn den Wildlederbelag auf den Sohlen nicht auch erneuern lassen wenn er abgenutzt ist? Vielleicht direkt beim Hersteller oder womöglich bei jedem Schuster ?

  • Zur Frage der Sohlenerneuerung: ich weiss nicht, ob man die Sohlen erneuern lassen kann. Nur, wenn die Schuhe fast 10 Jahre halten bei so gut wie täglichem Gebrauch, sehe ich das gelassen (eben irgendwann neue Schuhe nehmen, allerdings sind die alten eben so schön dünngewetzt und ganz weich).


    Dass sich der Kleber ständig löst am Sohlenrand, finde ich auch ärgerlich. Die Diamantschuhe sind nur geklebt, nicht genäht. Geht ja auch nicht anders, befürchte ich, weil nur so die Sohle nicht übersteht, sondern bündig ist. Der Schuster meint, bei einer solchen Sohlenart und solchen Schuhen passiert das eben...


    Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich auch lieber Schuhe mit noch etwas längerem Absatz nehmen als die Diamant-Standardschuhe. Viele sind offenbar von den amerikanischen Schuhen des Typs "Organ Master Shoes " angetan. Aber da geht es mir wie dir - Schuhe über Versand beziehen erscheint mir auch eine langwierige Iteration... :-afraid:
    Ganz mal davon abgesehen, dass es wohl nur aus dem Ausland beziehbar ist - oder hat jemand da eine inländische Bezugsquelle? Bei diesen Schuhen ist der Absatz höher, gefällt mir auch ganz gut (die Absätze der Latin-Schuhe von Diamant sind wahrscheinlich zu hoch).

  • Zum Tanz:


    Lateinschuhe, wie der Name es bereits verrät sind für die lateinamerikanischen Tänze gedacht. Die Tanzhaltung liegt hier mehr auf dem Fußballen. Daher die relativ hohen Absätze.
    Siehe auch: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Lateinamerikanische_Tänze


    Typische Vertreter der lateinamerikanischen Tänze:


    - Salsa, Rumba, Cha Cha Cha, Jive, Tango Argentino, Paso Doble, Samba, Merengue, Bachata ...


    Standardschuhe sind wie es der Name verrät für Standardtänze gedacht. Bei den Standardtänzen ist die Tanzhaltung eher fersenbetont.
    Siehe auch: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Standardtänze


    Typische Vertreter der Standardtänze:


    - Langsamer Walzer, Wiener Walzer, Foxtrott, Slowfox, Quickstep und der europäische Tango


    Mein Interesse gilt dem Boogie Woogie, einem Vorläufer des Rock'n Roll.
    Wer sich ein Auge holen will tut dies hier:


    Mit Bedacht auf Tasten schaut man hier:


    Beide Videos bis zum Ende schauen...lohnt sich !!!

  • Für meine Diamant-Schuhe habe ich auch genau 90,- Euro bezahlt. Zu teuer finde ich die eigentlich nicht, wenn ich nur mal schaue, was selbst Turnschuhe in viel minderer Qualität schon kosten, nur weil sie trendy [red]Rot[/red] sind :-confused:


    Nachdem ich die Orgelschuhe nur zum Orgelspielen und zu sonst nichts anziehen werde und selbst da nicht immer, weil ich auch trotzdem immer wieder barfuß oder gesockt spielen werde, muss ich fast davon ausgehen, dass bei diesem "Minimalverschleiß" es wohl die ersten und letzten Orgelschuhe sind die ich in meinem Leben gekauft habe, vorausgesetzt ich werde nicht sehr weit über 100 :-D


    Aber klar, für einen Heranwachsenden wie Dich, Jonas, der noch kein großes eigenes Einkommen hat ist das schon viel Geld, zumal wenn die Füße noch wachsen und absehbar ist, dass irgendwann wieder die nächst größeren Orgelschuhe nötig sind.

  • Hallo,


    ich habe italienische Tanzschuhe von Werner Kern:
    http://www.werner-kern.de/wern…appa-schwarz-comfort.html


    Diese kosten noch etwas mehr (ca. 120 Euro), sind aber sehr, sehr bequem und haben eine wunderbare Passung vor allem durch das sehr weiche und bequeme Futter aus Kalbsleder. Zum Orgelspielen ist das vielleicht übertrieben, aber zum Tanzen ist das doch sehr bequem. Solche Schuhe dürfen aber nicht im Freien getragen werden, besonders darf die Sohle nicht feucht werden.


    Vorsicht vor dem (erstmaligen) Kauf im Internet: Die Schuhe sollen knapp, ohne Spiel sitzen und man benötigt dadurch in der Regel kleinere Größen als üblich, auch weil die Schuhe sich noch dehnen. Ich trage normalerweise Größe 45/46, bei den Tanzschuhen habe ich aber Größe 44 und trotz eher breiter Füße habe ich mich für das schmalere Modell entschieden. Erfahrene Verkäufer/innen können bei der Auswahl sehr helfen. Ersatzbeschaffungen können dann übers Internet erfolgen.


    Übrigens sind das alles Empfehlungen für Männer, zu Orgelschuhen für Damen wurde bisher noch gar nichts gesagt. .


    Kleine OT-Anmerkung:



    Salsa, Merengue und Bachata passen eigentlich nicht in die Reihe, weil sie keine klassischen Turniertänze, sondern eher Volks- oder Straßentänze sind und von der Salsa-Szene auch so verstanden werden. Salsa, Merengue und Bachata sind nicht sehr ballenlastig. Salsa wird vor allem von Männern auch in normalen Straßen- oder Turnschuhen getanzt, ich habe auch schon tolle Salsa-Tänzerinnen in Gesundheitslatschen gesehen. So sieht Salsa auf der Straße in Cuba aus (hier als Rueda, bei der der/die Cantante, also der/die "Vorsänger/in" die Figuren ansagt):



    Hier ein Rueda-Beispiel vom Ball einer Tanzschule, wobei auch deutlich wird, dass es deutlich informeller zugeht als beim klassischen Tanz:



    Ich verwende Tanzschuhe, weil mir mit normalen gummibesohlten Tretern, die sozusagen am Boden kleben, nach 90 Minuten die Knie vom Drehen weh tun.


    Beste Grüße von der Waterkant
    Christoph P.


    P.S.: Wer im Urlaub mal Salsa ausprobieren möchte ;-):

  • Interessante Ausführungen zu den verschiedenen Tänzen und dem dafür geeigneten Schuhwerk. Zur Abrundung des Tanzthemas hier noch ein Tanz der ebenfalls spezielles Schuhwerk erfordert. Unklar ist mir aber ob er zu den Latein- oder zu den Standardtänzen gehört:



    Ich denke solche Schuhe müssten auch geeignet sein die Chororgel als Fernwerk von der Empore aus zu spielen :-rofl:


    Und das folgende Modell eignet sich besonders als Orgelschuh für schwergängige Pedale:


    :-wow:

  • Hallo,


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    Original geschrieben von Mikelectric
    Interessante Ausführungen zu den verschiedenen Tänzen und dem dafür geeigneten Schuhwerk. Zur Abrundung des Tanzthemas hier noch ein Tanz der ebenfalls spezielles Schuhwerk erfordert. Unklar ist mir aber ob er zu den Latein- oder zu den Standardtänzen gehört:



    ;-) sehr schön. Wobei Cumbia in die Kategorie Salsa, Bachata, Merengue gehört.


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    Original geschrieben von Mikelectric
    Und das folgende Modell eignet sich besonders als Orgelschuh für schwergängige Pedale:


    :-wow:


    vermutlich Schuhe für Sweelink und Konsorten, da kann man auch kein Pedal ruinieren ;-).


    Beste Grüße von der Waterkant
    Christoph P.

  • Ich habe meine Diamant Tanzschuhe auch schon sicher > 10 Jahr im Einsatz. Wöchentlich in der Tanzschule und seit 5 Jahre auch regelmässig mit Orgelspielen im Einsatz. Die Sohle kann man gut mit eine dazu gehörende Bürste wieder aufrauen. Ich frage mich auch regelmässig wie lange die Sohle noch mitgehen... bis jetzt (immer) noch keine Löcher... :D

  • Ich habe mich früher immer mit allen möglichen und unmöglichen Schuhen an der Orgel rumgeärgert ( nur tanzschuhe nicht) und bin jetzt erst auf barfuß bzw. in Socken spielen gekommen, finde das besser als jeden Schuh.


    lg Gerd

  • Wenn das Schule macht, dann bekomme ich zukünftig spammails mit dem Vorschlag einer Fersenverlängerung :-shame: . Meine Ferse ist halt kein Absatz und in der praktischen Anwendung zu kurz.


    Da ich wie mike eine K-Weite trage, fühle ich mich mit einem genähten LLoyd Schuh besser, als mit einem geklebten Diamant Tanzschuh. Ein breiter Fuß drängt sich aus dem Schuh und braucht genähten Widerstand.


    Da aber ein Rand um den Schuh der Treffgenauigkeit nach den Empfehlungen für Orgelschuhe schadet, habe ich jetzt ein neues (Schein?) Problem.


    Ich habe Kisselbach per mail angeschrieben, ob es für meine cantus 342 auch ein 30er Pedal gibt. Die Tasten wären etwas weiter auseinander für meine genähten Schuhe?! Or not? Kisselbach hat jedoch noch nie auf meine mails geantwortet, also frage ich in die Runde.


    Ist es wirklich so: sind die Pedaltasten beim 30er Pedal weiter als beim 32er? Jedenfalls haue ich die auf dem 32er Pedal zuhause geübte Stellen am 30er Pfeifenorgelpedal in der Kirche gelegentlich oder oft daneben. Beides angeblich BDO.


    Also zwei Sachen: macht der genähte Rand am Schuh tatsächlich was aus (und ich muß deshalb beim Orgelspielen meine Business Schuhe gegen spezielle randlose Tanzschuhe für 100 € wechseln oder fersenlos barfuß spielen) und sind die Heimorgelpedale billiger, anders mensuriert, nicht BDO konform oder die in der Kirche nicht normgerecht etc? Jedenfalls sind die schwarzen Pedaltasten bei Viscount/Gloria aus Plastik. Das ist schon....


    Michael

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    Original geschrieben von Positiv


    Wenn das Schule macht, dann bekomme ich zukünftig spammails mit dem Vorschlag einer Fersenverlängerung :-shame: . Meine Ferse ist halt kein Absatz und in der praktischen Anwendung zu kurz.

    Als langjähriger Sockenspieler hab ich da folgende Tipps:
    Die Orgelbank etwas runterschrauben um die Höhe des fehlenden Absatz auszugleichen. Damit liegt die Ferse wieder auf der richtigen Höhe. Wenn Du nicht gerade totale Plattfüße hast, dann ist der Fuß ja unten hohl. Somit ist dann vorne die Spitze und hinten die Hacke und zwischendrin ein Hohlraum, wie beim Orgelschuh auch. Der Effekt lässt sich auch noch verstärken wenn man die Zehen nach unten biegt. Wenn man so lange Beine hat wie ich, dann gewinnt man damit gleich ein paar Zentimeter Freiraum für die Unterschenkel unter dem Manualblock. Und Barfuß hat man natürlich ein super direktes Gefühl zum Pedal


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    Da ich wie mike eine K-Weite trage, fühle ich mich mit einem genähten LLoyd Schuh besser, als mit einem geklebten Diamant Tanzschuh. Ein breiter Fuß drängt sich aus dem Schuh und braucht genähten Widerstand.

    Ich meine doch, dass die innere Ledersohle bei meinem Diamantschuh auch genäht ist. Kann´s aber nicht mit Gewissheit sagen ohne den Schuh beschädigen zu müssen. Unten die Wildledersohle scheint auf jeden Fall geklebt.
    Ich habe mein Paar auch in Größe 12 genommen, obwohl ich sonst nur Größe 10 1/2 habe. Es war so einfach in der Weite bequemer (trotz K-Modell). Dadurch sind sie innen eigentlich etwas zu lang, was mich aber gar nicht stört. Wenn ich sehe, was andere mit solchen Schuhen für Sprünge machen, dann hab ich im Moment noch nicht den Eindruck, dass mein Fuß beim Pedalspiel den Schuh sprengen möchte :D


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    Da aber ein Rand um den Schuh der Treffgenauigkeit nach den Empfehlungen für Orgelschuhe schadet, habe ich jetzt ein neues (Schein?) Problem.

    Bei den bisherigen Schuhen die ich probiert hatte, selbst mit nur schmalem Rand, gab es immer Probleme, dass die Füße oft nebeneinander an der Sohle hängenbleiben. Besonders noch bei meinen breiten Füßen. Das Problem ist beim Diamant jetzt erstmals ganz weg.


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    Ist es wirklich so: sind die Pedaltasten beim 30er Pedal weiter als beim 32er?

    Es gibt auf jeden Fall unterschiedlich breite Orgelbänke, je nach Anzahl der Pedaltasten. Also gehe ich mal davon aus, dass ein 32er Pedal breiter sein muss (sollte) als ein 30er oder gar 26er.


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    Jedenfalls haue ich die auf dem 32er Pedal zuhause geübte Stellen am 30er Pfeifenorgelpedal in der Kirche gelegentlich oder oft daneben. Beides angeblich BDO.

    Könnte aber auch noch einen Unterschied ausmachen, welche Form das Pedal hat. Gerade, geschweift, doppelt geschweift und wie stark, oder gar radial. Und auch die Ausrichtung gegenüber den Manualen kann sich auswirken ("C über C ?")


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    Also zwei Sachen: macht der genähte Rand am Schuh tatsächlich was aus

    Bei mir ja . s.o.


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    sind die Heimorgelpedale billiger

    kommt mir großteils so vor


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    anders mensuriert

    glaube ich üblicherweise nicht


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    oder die in der Kirche nicht normgerecht

    glaube ich gern, vor allem wenn die Orgel historisch sein sollte. Ich habe schon mit dem Zollstock einige Spieltische vermessen. Hinterher hat mich nichts mehr gewundert. Auf einem Pedalharmonium saß ich gar drauf wie der sprichwörtliche Affe auf dem Schleifstein und konnte einfach keinen gescheiten Schwerpunkt finden. Die Pedale waren gegenüber den Manualen viel weiter vor dem Spieltisch, seitlich um 2 Hand breit gegenüber C versetzt und aufgrund weniger Pedalen deutlich weiter auseinander, ungeschweift und dann natürlich auch noch ziemlich kurz.


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    Jedenfalls sind die schwarzen Pedaltasten bei Viscount/Gloria aus Plastik. Das ist schon....

    sehe ich genauso :-pop:


    Gruß Michael